Format:Hardcover
2-3 Werktage nach Versand
Gratis Versand

»Colette ist wieder gestorben. Dieses Wort gibt es nirgendwo. Nochmals sterben, das gibt es nicht.«2010 – Die Polizei kontaktiert Agnès: Ihre Tante, Colette Septembre, sei soeben verstorben. Doch Colette ist bereits seit drei Jahren tot. Agnès hält es für ein Missverständnis. Sie kehrt in das kleine Städtchen im Burgund zurück, das sie vor langer Zeit hinter sich gelassen hat, um die ominöse Tote zu identifizieren – eine Frau, die ihr einen Koffer voller Audiokassetten hinterlassen hat. Wer ist sie? Und wer wurde drei Jahr zuvor beerdigt? Die unscheinbare Tante entpuppt sich als zentrale Figur in einem Geflecht aus Geheimnissen und Sehnsüchten.Kunstvoll zeichnet die gefeierte internationale Bestsellerautorin Valérie Perrin unvergessliche Figuren. Ein außergewöhnlicher Triumph der Erzählkunst.

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
560 SeitenHardcover
Erschienen an: April 30, 2026

Was ist bookie?

  • Gratis Lieferung in Deutschland
  • Finde Bücher die zu dir passen
  • Tracke dein Leseverhalten und setze dir Ziele
  • Connecte dich mit anderen Leser*innen

Aktuelle Rezensionen(4)

4.1(11 ratings)
Julia BeckmannRezension von Julia Beckmann

Regisseurin Agnès erhält einen Anruf von der Polizei: Ihre Tante Colette Septembre sei verstorben, komisch nur, dass Colette eigentlich schon drei Jahre zuvor beerdigt wurde. Agnès reist in ihre alte Heimat, um der Sache auf den Grund zu gehen. Klar ist, es ist wirklich ihre Tante die gestorben ist aber wer wurde dann drei Jahre zuvor beerdigt und warum hat Tante Colette ihren Tod drei Jahre zuvor vorgetäuscht? Colette hinterlässt Agnès einen Koffer voller Kassetten, die Colette besprochen hat. Und Agnès taucht in die Vergangenheit ihrer Tante ein. Ganz klar wird. Colette hatte kein leichtes Leben und sie war in einige Geheimnisse verstrickt. Die Idee hinter dem Roman fand ich großartig. Es ist teilweise wie ein Kriminalroman geschrieben und stellenweise wirklich spannend. Was mich leider total herausgefordert hat waren die vielen Protagonisten im Buch. Wir erfahren von jeder einzelnen Person gefühlt die gesamte Lebensgeschichte. Das ganze in verschiedenen Zeitebenen. Das Buch beinhaltet eine Erzählstruktur, die sehr viel Aufmerksamkeit erfordert. Wir bewegen uns in der Gegenwart und dann in den Aufnahmen in verschiedenen Rückblenden. Wir „hören“ Kassetten, lesen Briefe und Zeitungsartikel. Leider haben die Sidestories manchmal dazu geführt, dass mich die Geschichte verloren hat. Einiges davon hätte es meiner Meinung nach nicht gebraucht. Es war stellenweise so langatmig, dass ich das Buch auch abbrechen wollte, weil ich oft nicht mehr wusste, wo ich mich gerade befinde und über wen ich da gerade etwas erfahre. Habe mir zwischendurch Notizen gemacht, um die Figuren und ihre Beziehungen zueinander festzuhalten. Insgesamt fand ich aber toll, wie sich nach und nach die Puzzle Stücke zusammengesetzt haben. Das Buch beinhaltet körperliche und psychische Gewalt, Unterdrückung und Missbrauch, um Familientraumata und den Versuch diese zu überwinden. Aber auch um besondere Freundschaften, um Liebe, Verbindung und Zusammenhalt. Ich habe das Buch erst gelesen und dann als Hörbuch gehört, was beides Vor- und Nachteile hatte. Leider hat es nur für 3,5 Sterne gereicht. Story und Idee absolut gelungen aber leider einfach zu voll gepackt und dadurch eine eher anstrengende Leseerfahrung.

StefanieRezension von Stefanie

Hat gut gestartet, fand es erst super spannend. Zum Ende war es echt eine Qual (die letzten 300 Seiten). Es kommen sehr viele Personen vor und sehr viele Sidestories, die von der eigentlichen Krimistory ablenken. Dazu wird gefühlt von jeder Person die Lebensgeschichte erzählt. Plus einige Kapitel mit Filmskripte, dann mal Beerdigungsrede und Hochzeitsrede. Fand ich sehr zäh.

CarolineRezension von Caroline

Agnes erhält einen Anruf von der Polizei: Ihre Tante Colette sei gestorben. Allerdings ist diese bereits vor drei Jahren verstorben... Agnes kehrt daraufhin in die Kleinstadt ihrer Tante zurück und beginnt Nachforschungen anzustellen. Der Roman erzählt jedoch nicht nur Colettes Geschichte, sondern entfaltet nach und nach ein viel größeres Familienporträt. Auch die Geschichten zahlreicher Bewohner der Kleinstadt werden miteinander verwoben. Das Ganze wirkt wie ein Mosaik, das Stück für Stück zusammengesetzt wird und dabei die Verbindungen zwischen den Menschen sichtbar macht. Besonders gut gefallen hat mir, dass ich dadurch das Gefühl hatte, wirklich Teil der Geschichte zu sein und nicht nur von außen zuzuschauen. Allerdings hätte man meiner Meinung nach einige Nebenstränge kürzen oder ganz weglassen können, da sie nicht viel zur Haupthandlung beigetragen haben. Dadurch musste ich ab und zu innehalten, um den Überblick über alle Figuren und Beziehungen zu behalten. Insgesamt ist Tata ein sehr schöner Familienroman, der ruhig erzählt wird, dabei aber dennoch spannend bleibt und auch sehr ernste Themen behandelt. Viel mehr möchte ich eigentlich auch nicht verraten, denn so macht das Lesen mehr Spaß. Der Einstieg hat für mich etwas gedauert, doch etwa ab der Hälfte war ich vollkommen in die Geschichte eingetaucht. Ich frage mich zudem, wie viel von der Geschichte auf wahren Begebenheiten beruht, da die Autorin in ihrer Danksagung der Stadt Gueugnon und Personen dankt, die in der Handling mitwirken. Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den Gutkind Verlag und Netgalley DE.

mrs.may.readsRezension von mrs.may.reads

Als Agnès erfährt, dass ihre Tante Colette gestorben ist, ist das eigentlich nichts Ungewöhnliches, wäre Colette nicht bereits vor drei Jahren beerdigt worden. Wer liegt also wirklich im Grab? Die Geschichte entwickelt sich langsam und setzt sich Stück für Stück wie ein Puzzle zusammen. Durch verschiedene Zeit- und Erzählperspektiven werden nach und nach Familiengeheimnisse, alte Schuld und verborgene Verbindungen sichtbar. Besonders spannend fand ich die geheimnisvolle Figur von Colette, die lange im Verborgenen bleibt. Der ruhige, poetische Schreibstil und die vielschichtigen Themen haben mir gefallen. Gleichzeitig war mir die Geschichte stellenweise zu ausführlich. Die vielen Figuren, Nebenhandlungen und Zeitsprünge haben das Tempo für mich immer wieder ausgebremst. Auch mit Agnès bin ich leider nicht richtig warm geworden. Trotzdem ist „Tata“ ein besonderer Familienroman über Herkunft, Erinnerungen und die Suche nach der Wahrheit. Wer komplexe Geschichten mit vielen Schicksalen und Verbindungen mag, könnte hier genau richtig sein.

Ähnliche Bücher

Moa Herngren

Nadine Schneider

Alice Austen

Hiltrud Baier

Rina Schmeller

Beatrice Salvioni

Falun Ellie Koos

Annika Büsing

Anousch Mueller