Tara und Alún fühlen sich zueinander hingezogen. Doch ein Streit bringt sie auseinander. Und ehe sie sich versöhnen können, katapultiert ein verheerender Chemieunfall sie in ein anderes Leben. Alún bleibt in der sicher entfernten Großstadt und zeichnet sich mit seiner Streetart fast um Kopf und Kragen. Tara kehrt in das verseuchte Gebiet zurück und schwimmt um ihr Leben. Werden die beiden wieder sich wiedersehen? Die Liebesgeschichte der preisgekrönten Autorin wurde bereits vor Erscheinen von den Jugendlichen auf TikTok begeistert aufgenommen. Nun erobert die Near-Future-Dystopie sukzessive die Klassenzimmer. Deswegen erscheint anlässlich der Taschenbuchausgabe kostenloses Unterrichtsmaterial.
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Taras Augen
Tara und Alún fühlen sich zueinander hingezogen. Doch ein Streit bringt sie auseinander. Und ehe sie sich versöhnen können, katapultiert ein verheerender Chemieunfall sie in ein anderes Leben. Alún bleibt in der sicher entfernten Großstadt und zeichnet sich mit seiner Streetart fast um Kopf und Kragen. Tara kehrt in das verseuchte Gebiet zurück und schwimmt um ihr Leben. Werden die beiden wieder sich wiedersehen? Die Liebesgeschichte der preisgekrönten Autorin wurde bereits vor Erscheinen von den Jugendlichen auf TikTok begeistert aufgenommen. Nun erobert die Near-Future-Dystopie sukzessive die Klassenzimmer. Deswegen erscheint anlässlich der Taschenbuchausgabe kostenloses Unterrichtsmaterial.
Aktuelle Rezensionen(3)
Interassante Entwicklung, allerdings ist das Ende sehr gehastet und unklar. ein richtiger cliffhanger ist es aber auch nicht. Mir hat ein bisschen der Spannungsbogen gefehlt, da es keinen richtigen Höhepunkt gab. Das macht es aber nicht weniger spannend.
Vielleicht war es nicht das richtige Genre für mich? "Taras Augen", von Katharina Bendixen, ist ein Jugendbuch aus einem Genre, welches ich bisher kaum gelesen habe. Inhalt: "Tara und Alún fühlen sich zueinander hingezogen, doch ein Streit bringt das junge Liebespaar auseinander. Ehe sie sich versöhnen können, katapultiert eine verheerende Umweltkatastrophe die beiden in einen Ausnahmezustand. Während Alún in der Großstadt bleibt und sich sich mit seiner Street-Art fast um Kopf und Kragen zeichnet, kehrt Tara in das verseuchte Gebiet zurück und schwimmt um ihr Leben. Sie durchleben jede Menge Selbstzweifel und Eifersucht, Täuschung und Enttäuschung, erleben aber auch Freundschaft, Liebe und Hoffnung. Werden die beiden Jugendlichen wieder zueinanderfinden?" (Klappentext) Die Charaktere: Tara ist ein sehr eigensinniger Charakter, mit ihren Ecken und Kanten. Sie war mir nie wirklich zu 100% sympathisch, weil sie jeden, der ihr helfen wollte, auf Abstand gehalten hat. Zudem fand ich ihren Streit mit Alún schon sehr drüber und überdramatisiert. Alún ist für mich auch sehr blass geblieben. Seine Parts aus dem Buch waren für mich eher langweilig, weil mich das Thema, rund um Street-Art, nicht wirklich interessiert hat. Ich konnte zu beiden keine wirkliche Verbindung aufbauen, weil sich beide Figuren sehr kalt angefühlt haben. Und an viel kann ich mich bei den beiden auch nicht erinnern. Ich fand die Storyline zwischen Tara und Ste interessant, da hätte man, meiner Meinung nach, mehr rausholen können. Genauso, wie Alúns familiäre Situation, die ich ebenfalls ganz interessant gefunden habe und wo ich mir mehr Informationen gewünscht hätte. Der Schreibstil: Der Schreibstil an sich ist sehr einfach gehalten. Nur gab es gar kein wirkliches Worldbuilding, da es sich hier um ein eher dystopisches Setting handelt. Es war sehr schwer zu verstehen, was einzelne Sachen sind, die es in unserer realen Welt nicht gibt. Zum Glück gab es ein Inhaltsverzeichnis hinten im Buch, sonst wäre ich wahrscheinlich komplett verloren gewesen. 😅 Ich persönlich fand zudem das Ende nicht so wirklich zufrieden stellend. Hätte man das Buch dort beendet, wo Taras letztes Kapitel endet, dann wäre das Ende um Welten krasser und unerwarteter gewesen. Klar war Alúns Teil zum Schluss auch nicht schlecht, damit man nicht ganz so in der Schwebe gelassen wird und noch ein paar Erklärungen erhält, aber dennoch endet das Buch trotzdem so, dass man nicht weiß, was gehauen oder gestochen ist. Das hätte man sich meiner Meinung nach auch sparen können. Die Geschichte wird sowohl aus der Ich-Perspektive von Tara, als auch aus der von Alún erzählt. Die Gestaltung: Ich kann es nicht anders sagen, aber das Buch sieht hammermäßig aus. Ich liebe das Cover, auch, wenn ich Personen auf Büchern nicht so schön finde, aber hier finde ich den Zeichenstil sehr sehr schön. Auch der Farbschnitt ist mega cool und einer der schönsten aus meinem Regal. Die Schrift ist angenehm groß. Allerdings sind mir die Kapitel, persönlich ein bisschen zu lang, aber da gab es auch schon weitaus schlimmere Bücher. Was ich sehr gut und nützlich fand, waren die verschiedenen Glossare, die es am Ende vom Buch gab. Fazit: "Taras Augen", von Katharina Bendixen ist ein Buch, welches ich eher dem dystopischen Genre zuordnen würde und von dessen Sorte ich noch nicht so viele gelesen habe. Ich persönlich konnte mit dem Buch nicht so viel anfangen, weil ich finde, dass man an vielen Stellen mehr hätte herausholen können. Es konnte mich trotzdem unterhalten und hat mich weit entfernt an "Die letzten Kinder von Schewenborn" erinnert. Ich hätte es besser gefunden, wenn man mehr über diese mysteriöse Krankheit erfahren hätte, ich denke, dass hätte das Buch vielleicht ein wenig spannender gemacht. Und vorallem hat das Worldbuilding gefehlt. Alles in allem ist das Buch grund solide, aber ich würde es wahrscheinlich nicht nochmal lesen.
„Taras Augen“ sah nicht nur extrem interessant aus, sondern auch der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht. Die Geschichte klang nach Spannung und wichtigen Themen. Aber leider wurde ich dann enttäuscht. Schneller Einstieg Der Einstieg in das Buch war gut und man landet direkt in der eigentlichen Katastrophe. Zwar sind die Zusammenhänge in dem Moment noch unklar, aber dadurch wurde es eben spannend, denn man wollte ja mehr erfahren. Was genau ist passiert? Wie hängt alles zusammen? Und so weiter. Das fand ich sehr gelungen. Die Sicht wechselt auch mit jedem Kapitel zwischen den Protagonisten Alún und Tara. Für mich keine Namen, mit denen ich im Alltag viel in Kontakt komme, daher habe ich persönlich sehr lange gebraucht, bis ich verstanden habe, dass es sich bei Alún um eine männliche Person handelt. Das hat tatsächlich bei mir ab und zu für ein bisschen Verwirrung in den Szenen gesorgt. Von allem zu viel Leider hat das Buch nach dem Einstieg in meinen Augen dann nachgelassen. Es kommen viele Themen zur Sprache, die eigentlich sehr relevant sein sollten. Allerdings werden sie alle nur angerissen und nicht ausreichend behandelt. Stattdessen werden immer wieder neue Baustellen geöffnet, damit das Buch noch mehr gefüllt wird. Irgendwann verliert man relativ schnell den Überblick, worum es hier eigentlich noch gehen soll. Es gibt zwar einen Anhang, in dem nochmal alle Charaktere und Orte aufgelistet werden. Aber ich bin kein Freund davon, ständig blättern zu müssen, weil ich keine Verbindung zu den Charakteren aufbauen kann und mir deswegen die Namen alle nicht merken kann. Für mich ist es eher ein schlechtes Zeichen, wenn ich nicht mehr weiß, welche Charaktere es alles gibt. Dann sind sie einfach zu flach und nicht relevant genug. Moderne Sprache Sprachlich ist es sehr modern und es werden auch neue Begriffe eingeführt, die man sich aus dem Kontext erklären kann oder die man auch im Anhang nochmal nachschauen kann. Das sorgt ein bisschen für Zukunftsmusik und passt zum Buch bzw. zur Geschichte. Aber trotzdem kam ich leider nur schleppend voran. Keine gute Auflösung In „Taras Augen“ geht es vor allem auch um gleichnamige. Sie spielen an mehreren Stellen eine zentrale Rolle und der Titel ist daher sehr passend gewählt. Allerdings bin ich einfach mit der Auflösung allgemein nicht zufrieden. Das Buch endet viel zu abrupt und es bleiben viel zu viele Fragen offen bzw. ungeklärt. Das wäre für mich nur in Ordnung, wenn wir hier noch mit einem weiteren Band rechnen können. Sollte es ein Einzelband bleiben, bin ich definitiv unglücklich mit der Auflösung und hätte mir hier ein bisschen mehr Inhalt gewünscht. Fazit Für mich ist „Taras Augen“ leider nur okay. Der Ansatz war gut, aber die Umsetzung hätte durchaus mehr Potenzial schöpfen können. So bleibe ich etwas enttäuscht zurück und kann aus meiner Leseerfahrung keine Empfehlung aussprechen.