Solidarisch gegen Klassismus – organisieren, intervenieren, umverteilen
von Francis Seeck, Brigitte Theißl, Aktivist*innen der Solidarischen Aktion Neukölln, Aktivist*innen der Erwerbslosen Initiative Basta, SoFikus - Referat für sozial, finanziell und kulturell benachteiligte Studierende an der Uni Marburg, Tanja Abou, Regina Amer, Minoas Andriotis, Olja Alvir, David Ernesto García Doell, Anita Drexler, Malu Förschl, Lena Hennes, Charlotte Hitzfelder, Nadine Kaufmann, Andreas Kemper, Geneva Moser, irina nekrasov_a, Jan Niggemann, Philipp Schäfer, Anne Seeck, Arslan Tschulanov, Juri Wasenmüller, Martina Witte, Betina Aumair, Werth Jutta, Barbara Koslowski, Sabto Schlautmann
Mit Solidarisch gegen Klismus – organisieren, intervenieren, umverteilen liegt ein erster deutschsprachiger Sammelband zum Thema vor. Der Fokus liegt auf gelebten antiklistischen Strategien. Die Bandbreite der 26 Texte reicht von aktivistischen Erfahrungen über theoretische Diskussionen bis hin zu persönlichen Essays. Manche sind wütend, andere eher fragend, einige sind autobiografisch, viele persönlich, einige eher nüchtern beschreibend oder ytisch, andere poetisch. Die Beiträge diskutieren Strategien gegen Klismus in politischen Zusammenhängen, in Bildungseinrichtungen und gegen Scham; sie berichten von antiklistischen Interventionen in der Frauen- und Lesbenbewegung und vermitteln Möglichkeiten, sich gegen das Jobcenter oder gegen Vermieter*innen zu organisieren. Klismus bezeichnet die Diskriminierung aufgrund von Klenherkunft oder Klenzugehörigkeit. Klismus richtet sich gegen Menschen aus der Armuts- oder Arbeiter*innenkle, zum Beispiel gegen einkommensarme, erwerbslose oder wohnungslose Menschen oder gegen Arbeiter*innenkinder. Klismus hat Auswirkungen auf die Lebenserwartung und begrenzt den Zugang zu Wohnraum, Bildungsabschlüssen, Gesundheitsversorgung, Macht, Teilhabe, Anerkennung und Geld. Häufig wird in Diskussionen zu Klismus der weiße‹ Arbeiter in den Vordergrund gerückt. Tatsächlich sind viele trans* Personen, alleinerziehende Mütter und Menschen, die Rismus erfahren, von Klismus betroffen. Die Beiträge machen die Verwobenheit von Kle mit Rismus und Sexismus deutlich.
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Solidarisch gegen Klassismus – organisieren, intervenieren, umverteilen
von Francis Seeck, Brigitte Theißl, Aktivist*innen der Solidarischen Aktion Neukölln, Aktivist*innen der Erwerbslosen Initiative Basta, SoFikus - Referat für sozial, finanziell und kulturell benachteiligte Studierende an der Uni Marburg, Tanja Abou, Regina Amer, Minoas Andriotis, Olja Alvir, David Ernesto García Doell, Anita Drexler, Malu Förschl, Lena Hennes, Charlotte Hitzfelder, Nadine Kaufmann, Andreas Kemper, Geneva Moser, irina nekrasov_a, Jan Niggemann, Philipp Schäfer, Anne Seeck, Arslan Tschulanov, Juri Wasenmüller, Martina Witte, Betina Aumair, Werth Jutta, Barbara Koslowski, Sabto Schlautmann
Mit Solidarisch gegen Klismus – organisieren, intervenieren, umverteilen liegt ein erster deutschsprachiger Sammelband zum Thema vor. Der Fokus liegt auf gelebten antiklistischen Strategien. Die Bandbreite der 26 Texte reicht von aktivistischen Erfahrungen über theoretische Diskussionen bis hin zu persönlichen Essays. Manche sind wütend, andere eher fragend, einige sind autobiografisch, viele persönlich, einige eher nüchtern beschreibend oder ytisch, andere poetisch. Die Beiträge diskutieren Strategien gegen Klismus in politischen Zusammenhängen, in Bildungseinrichtungen und gegen Scham; sie berichten von antiklistischen Interventionen in der Frauen- und Lesbenbewegung und vermitteln Möglichkeiten, sich gegen das Jobcenter oder gegen Vermieter*innen zu organisieren. Klismus bezeichnet die Diskriminierung aufgrund von Klenherkunft oder Klenzugehörigkeit. Klismus richtet sich gegen Menschen aus der Armuts- oder Arbeiter*innenkle, zum Beispiel gegen einkommensarme, erwerbslose oder wohnungslose Menschen oder gegen Arbeiter*innenkinder. Klismus hat Auswirkungen auf die Lebenserwartung und begrenzt den Zugang zu Wohnraum, Bildungsabschlüssen, Gesundheitsversorgung, Macht, Teilhabe, Anerkennung und Geld. Häufig wird in Diskussionen zu Klismus der weiße‹ Arbeiter in den Vordergrund gerückt. Tatsächlich sind viele trans* Personen, alleinerziehende Mütter und Menschen, die Rismus erfahren, von Klismus betroffen. Die Beiträge machen die Verwobenheit von Kle mit Rismus und Sexismus deutlich.
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