3.8

Radical Transformation

von Lisa Jaspers, Naomi Ryland, Soraida Velazquez Reve

Format:Hardcover
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Wir müssen gesellschaftliche Muster und persönliche Glaubenssätze, geprägt von Kapitalismus und Patriarchat, aufbrechen, um in die so dringend nötige Transformation zu kommen. Unangenehme Gefühle sind dabei wertvoll, weil sie oft den Wendepunkt markieren: Ob wir aus Wut eine schlechte Beziehung beenden oder aus Angst vor dem Klimakollaps auf die Straße gehen - Emotionen können uns ins Handeln bringen und treiben Wandel an. Lisa Jaspers, Naomi Ryland und Soraida Velazquez Reve zeigen, wie wir diesen Weg individuell und kollektiv gehen können. Ihr Buch inspiriert dazu, sich mit den eigenen Gefühlen zu verbinden, ihre Kraft zu nutzen und in die Selbstwirksamkeit zu kommen. Eine unverzichtbare Lektüre für alle, die sich weiterentwickeln und wappnen möchten - für persönliche Krisen ebenso wie für die großen Herausforderungen unserer Zeit.

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
288 SeitenHardcover
Erschienen an: August 28, 2025

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Aktuelle Rezensionen(3)

3.8(4 ratings)
NoraRezension von Nora

Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut – das Thema halte ich für unglaublich wichtig, und ich schätze die Autorinnen sehr. Beim Lesen habe ich auch einige wertvolle Impulse mitgenommen. Dennoch fehlte mir eine klare Struktur. Oft habe ich mich gefragt: Wie hängt das alles zusammen? Was ist das übergeordnete Ziel? Und wie lässt sich das Gesagte konkret umsetzen? Die Autorinnen sprechen die vorhandene Diffusität selbst an und entscheiden sich bewusst dafür. Einerseits finde ich das spannend (wenn auch ungewohnt), andererseits war es mir stellenweise zu chaotisch und unstrukturiert. So fiel es mir immer wieder schwer, dem Gedankengang durchgängig zu folgen.

Josua OvariRezension von Josua Ovari

Ganz anders als erwartet, und ich hab doch so viel mit genommen... Tbh, vor allem habe ich mich wortwörtlich "herzlich eingeladen" gefühlt meine Feelings zu fühlen, d.h. mir den Mut und die Zeit dafür zu nehmen. Und was mich voll überrascht hat: Mir ist beim Lesen die gesellschaftliche Tragweite ungefühlter, aufgestauter, weggedrückter Gefühle bewusst geworden. Ziemlich mindblowing! Danke für's ehrliche Mitnehmen durch eure unbequemen Gefühlsreisen.

JuliestRezension von Juliest

Drei Frauen schreiben zusammen ein Buch. Es ist ihr Weg der Auseinandersetzung mit der Welt auf der Suche nach neuen Lösungen für alte Probleme: Hass, Gewalt, soziale Ungerechtigkeit, Rassismus, Diskriminierung, etc. Dieser Weg bedeutet für alle drei eine Reise ins eigene Ich, wo sie ihre ungeliebten, verletzlichen oder schambehafteten Anteile aufrichtig sehen. Und dann anfangen zu lernen, diese Anteile zu umarmen, Selbstmitgefühl zu entwickeln. In Verbindung mit anderen Menschen zu gehen brauchen wir als soziale Wesen, als Herdentiere, wie die Luft zum Atmen. Doch das setzt ein Spüren, Wahrnehmen und Fühlen der eigenen Gefühle und Bedürfnisse voraus. Und diese Fähigkeiten trainieren wir uns im Laufe unseres Lebens ab, z.B. durch Erziehung oder negative Erfahrungen. Die zentralen Inhalte des Buches teile ich; ich erlebe sie bei vielen meiner Mediationen. Menschen finden auf dem Weg aus dem Konflikt mit anderen meistens Gefühle und Bedürfnisse, die gar nicht unbedingt etwas mit dem Gegenüber zu tun haben, sondern viel älter sind, als der akute Konflikt. Konfliktbearbeitung ist deshalb immer auch Selbstklärung. Baue dir erst eine tragfähige Brücke zu dir selbst, um dich dort zu treffen und zu umarmen. Erst dann bist du in der Lage, tragfähige Brücken zu anderen Menschen aufzubauen, um dich mit ihnen verbinden zu können. Mir hat das Buch keine neuen Erkenntnisse beschert. Stattdessen sehe ich, dass ich den dort aufgezeigten Weg schon seit vielen Jahren gehe und er für mich ebenfalls der einzig Wahre ist. Wenn durch das Buch der drei Autorinnen mehr Menschen das Verlangen nach Verbindung der Wut durchs Vergleichen vorziehen, erfüllt es einen wunderbaren Zweck.

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