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Ergreifend und ungeschönt erzählt Elliot Page von seinem langen Weg zu sich selbst.Mit seiner Hauptrolle in »Juno« hat Elliot Page die Welt in seinen Bann gezogen. In seinem ersten Buch erzählt er endlich seine Wahrheit: vom Aufwachsen in der kanadischen Hafenstadt Halifax, vom Erwachsenwerden im von traditionellen Geschlechterrollen besessenen Hollywood. Von Sex, Liebe, Trauma und phantastisch anmutenden Erfolgen. »Pageboy« ist die Geschichte eines Lebens, das an den Rand des Abgrunds gedrängt wurde – und eine Feier des Moments, in dem wir, frei von den Erwartungen anderer, mit Trotz, Mut und Freude uns selbst entgegentreten. Ein Buch von aufwühlender Schönheit und politischer Schlagkraft.»Dies ist die Geschichte von jemandem, der sich selbst findet – inmitten von Hindernissen, Scham, Hoffnungslosigkeit und Schmerz. Der daraus auftaucht und auf eine Weise erblüht, die er nie für möglich gehalten hätte.« Elliot Page

Biografien & Memoiren
336 SeitenSoftcover
Erschienen an: September 25, 2024

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Aktuelle Rezensionen(9)

3.8(50 ratings)
NadineRezension von Nadine

Ich hatte beim Lesen häufig das Gefühl, dass nur an der Oberfläche gekratzt wird. Das betonen der vielen ersten Male die erzählt werden, wurde meiner Meinung nach genutzt um künstlich die Bedeutung dieser Erfahrungen zu verstärken, wobei sie mir häufig als ziemlich alltäglich erschienen. Nur in wenigen Kapiteln hatte ich den Eindruck mehr über die Erfahrungen und Innenwelt des Autors auf dem Weg zur Transition zu erfahren. Für diejenigen die interessiert in der Popkultur sind finde ich die vielen Einschübe von Songs und Lyrics die in den einzelnen Lebensphasen des Autors eine Bedeutung hatten sehr schön erfrischend und lassen einen selbst in Erfahrungen aus der Jugend schwelgen.

LeseratteRezension von Leseratte

Bis darauf, dass mir die Wortwahl stellenweise zu vulgär war, wenn es um Sex ging, ein gutes Buch. (Ich frage mich bei so vulgärer Sprache sofort, ob das aufgesetzt ist oder die Person wirklich so redet. Ich find's einfach unnötig...) Eine Triggerwarnung zum Thema sexualisierte Gewalt ist wohl angebracht. Man kommt mit den richtigen Pronomen irgendwann durcheinander, weil viel zwischen Vergangenheit und Gegenwart gesprungen wird. Was mir allerdings sehr gefallen hat, ist dass Elliot trotz seines eigenen Leids seine Privilegien sieht und diese auch benennt.

YumiRezension von Yumi

Pageboy hat mich stellenweise sehr berührt und abgeholt, aber insgesamt nur halb überzeugt. Besonders eindrücklich fand ich die Darstellung der queerfeindlichen zwanghaften Strukturen Hollywoods. Es ist insgesamt eine wichtige Geschichte für die queere und trans* Community, die den Schmerz und potentiellen langen Leidens- und Findungsweg zu sich selbst beschreibt. Jedoch ist dies nicht unbedingt repräsentativ für alle trans* Personen - einerseits muss bspw. Gender Dysphorie und ein so langes Ringen um Outing und Transition überhaupt nicht (in dem Maß) vorhanden sein, um trans* zu sein - es wird nicht wirklich deutlich, dass das Leben und der Weg von trans* Personen extrem individuell sind. Und andererseits fehlt mir an vielen Stellen eine tiefergehende Reflexion der Privilegien von Elliot Page als weiße reiche Person. Die vielen Zeitsprünge waren außerdem teilweise verwirrend und schmälerten für mich Tiefe und Identifikation mit Page und der Geschichte. Alles in allem trotzdem hörenswert. Eine Triggerwarnung zu Beginn (sexualisierte Gewalt, psychische Gewalt, Selbstverletzung, Essstörungen) wäre noch wünschenswert.

NatalieRezension von Natalie

Ich mag ihn sehr gerne und war sehr gespannt auf seine Biografie. Der Schreibstil hat mich leider nicht überzeugt und ich habe keinen roten Faden erkennen können. Die spannenden Gedanken kam für mich zu kurz. Dennoch wichtig, dass seine Geschichte erzählt wurde. Ich würde mich über eine zweite Version zu einem späteren Zeitpunkt in seinem Leben freuen, auch um zu sehen, wie es weitergegangen ist. Dann aber mit einer strengeren Überarbeitung.

Lou BuRezension von Lou Bu

Leseempfehlung für dieses Werk. So viel gefühlt auf diesen 330 Seiten. Abzug gibts für die Zeitsprünge, die ich bis zum Ende nicht hundertprozentig nachvollziehen konnte und in meinen Augen auch keinen Sinn ergeben haben.

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