3.4

Noch haben wir die Wahl

von Luisa Neubauer, Bernd Ulrich

Format:Hardcover
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»Lesenswert auch deshalb, weil sie darin mit Bernd Ulrich […] über genau diesen Generationskonflikt diskutiert. Was dieses Buch auch ist: eine sehr harte Abrechnung mit der Klimapolitik von Angela Merkel.« Markus Lanz, ZDF, 21.07.2021

Geschichte, Geistes- & Gesellschaftswissenschaften
240 SeitenHardcover
Erschienen an: July 24, 2021

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Aktuelle Rezensionen(1)

3.4(10 ratings)
ArminRezension von Armin

Anlässlich zum Bundestag 2021 in Deutschland ist dieses Buch >>Noch haben wir die Wahl<< herausgegeben worden. Ein Gespräch zwischen zwei Generationen; zwei Perspektiven. Zwischen einem Familienvater und einer Studentin. Einem Journalisten und einer Aktivistin. Sind wir längst Gleichberechtigt oder doch nicht? Die Boomers stehen sehr stark in der Kritik, was die Klimakrise anbelangt. Machen die Gen Y und Z alles besser? Ein Sachbuch ist oft trocken. Luisa Neubauer ist bekannt für ihren starken Druck, den sie auf die Politik setzt. Sie konfrontiert die Politker:innen hart und nimmt keinen Blatt vor dem Mund. Denn sie sagt ganz klar: noch haben wir die Wahl und jetzt ist es wichtiger denn je sich zu engagieren und zu wählen. Bernd Ulrich, Vize-Chefredakteur der Zeit, schaut auf die letzten 30 Jahre und ist stolz, was bis jetzt erreicht worden ist. Luisa hingegen schaut auf die nächsten 30 Jahre und fragt sich, wie es sein konnte, dass man in den letzten 30 Jahren nicht verhindert hat, dass die nächsten 30 Jahren nun nach ökologischen Dauer-Katastrophe aussehen. Oft wird argumentiert, dass der Kampf für die Klimagerechtigkeit sich nur die Wohlhabenden leisten könnten. Das Ding ist, dass die akademischen Schichten zwar ein größeres Umweltbewusstsein haben aber auch einen größeren CO2-Abdruck. „Je mehr Geld, desto mehr CO2 und nicht: je umweltbewusster, desto umweltschonender.“ Interessantes Buch für Menschen, die sich für Politik und Klimagerechtigkeit interessieren. In diesem Buch wird ein Dialog geführt und wenig auf wissenschaftliche Fakten verwiesen. Wer aber Luisa Neubauer kennt, weiß auch, dass sie (fast) jede wissenschaftliche Arbeit zur Klimakrise kennt und anhand derer argumentiert. Zur meiner ‚Schande‘ muss ich gestehen, dass ich nicht alles verstanden habe bezüglich der Sprache. Dennoch war der überwiegende Teil deutlich und verständlich. Kritik der Genderpolizei: das adjektiv cis wird klein geschrieben und ohne Bindestrich… in den Slides ist es groß geschrieben wie im Buch.

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