Martina Hefter ist Schriftstellerin und arbeitet auf dem Gebiet der Performance. Sie lebt in Leipzig, wo sie am Deutschen Literaturinstitut studierte. Ihr Roman »Hey guten Morgen, wie geht es dir?« wurde 2024 mit dem Deutschen Buchpreis sowie dem europäischen Prix Grand Continent ausgezeichnet und war ein SPIEGEL-Bestseller. Für ihre schriftstellerische Arbeit erhielt Martina Hefter den Großen Preis des Deutschen Literaturfonds und den Wiesbadener Literaturpreis. Zuletzt erschienen von ihr die Gedichtbände »Es könnte auch schön werden« und »In die Wälder gehen, Holz für ein Bett klauen«.
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Nach der Sonne schauen
von Martina Hefter
Martina Hefter ist Schriftstellerin und arbeitet auf dem Gebiet der Performance. Sie lebt in Leipzig, wo sie am Deutschen Literaturinstitut studierte. Ihr Roman »Hey guten Morgen, wie geht es dir?« wurde 2024 mit dem Deutschen Buchpreis sowie dem europäischen Prix Grand Continent ausgezeichnet und war ein SPIEGEL-Bestseller. Für ihre schriftstellerische Arbeit erhielt Martina Hefter den Großen Preis des Deutschen Literaturfonds und den Wiesbadener Literaturpreis. Zuletzt erschienen von ihr die Gedichtbände »Es könnte auch schön werden« und »In die Wälder gehen, Holz für ein Bett klauen«.
Aktuelle Rezensionen(1)
Ich hatte hohe Erwartungen an das Buch, obwohl ich bisher noch nichts von der Autorin gelesen hatte, da das Setting in der ehemaligen Tagebaulandschaft im Leipziger Umland und die Leseprobe sehr vielversprechend wirkten. Allerdings hat mich das Buch ziemlich enttäuscht. Die Handlung ist sehr flach, die Personen und die Beziehungen zwischen ihnen bleiben sehr oberflächlich und unnahbar. Im Mittelpunkt steht die Installationkünstlerin Iona und ihr Kunstwerk das Baumhaus, das von einem anderen Künstler beschädigt wird. Sie will dem Vorfall entfliehen, in dem sie aufs Land zieht, kommt aber gedanklich immer wieder darauf zurück. Das Buch befasst sich damit, was Kunst darf und welchen Wert ein Kunstwerk für den*die Künstler*in hat. Es werden aber auch andere gegenwärtige Themen wie Extremwetterereignisse durch die Klimakrise, KI und der Rückzug ins Private verhandelt. Alles sehr vielversprechende Ansätze, nur leider nicht besonders packend umgesetzt.