„Männer können nicht lieben, wenn ihnen die Kunst zu lieben nicht beigebracht wurde. Es ist nicht wahr, dass Männer sich nicht ändern wollen. Wahr ist, dass viele Männer Angst vor Veränderung haben. Um lieben zu können, müssen Männer imstande sein, sich von ihrem Wunsch zu verabschieden, andere zu beherrschen." bell hooks erforscht die Welt von Männern und Männlichkeit, um ihren Bedürfnissen und Verletzlichkeiten nachzuspüren, einschließlich der Angst vor Intimität und dem Verlust ihres vom patriarchalen System geprägten Platzes in der Gesellschaft. Sie stellt einfühlsam, feinsinnig und radikal dar, wie männliche Konditionierung Männer prägt und schädigt und ihnen den Zugang zu ihren Gefühlswelten verwehrt. Ihr Buch ruft auf zur Revolution der Werte, zum Abgesang auf traditionelle Männlichkeit und appelliert an uns alle, dem Ethos der Liebe zu folgen. Ein mutiger und wegweisender Text – die Wiederentdeckung einer großen Autorin.
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Männer, Männlichkeit und Liebe
von bell hooks, Daphne Nechyba
„Männer können nicht lieben, wenn ihnen die Kunst zu lieben nicht beigebracht wurde. Es ist nicht wahr, dass Männer sich nicht ändern wollen. Wahr ist, dass viele Männer Angst vor Veränderung haben. Um lieben zu können, müssen Männer imstande sein, sich von ihrem Wunsch zu verabschieden, andere zu beherrschen." bell hooks erforscht die Welt von Männern und Männlichkeit, um ihren Bedürfnissen und Verletzlichkeiten nachzuspüren, einschließlich der Angst vor Intimität und dem Verlust ihres vom patriarchalen System geprägten Platzes in der Gesellschaft. Sie stellt einfühlsam, feinsinnig und radikal dar, wie männliche Konditionierung Männer prägt und schädigt und ihnen den Zugang zu ihren Gefühlswelten verwehrt. Ihr Buch ruft auf zur Revolution der Werte, zum Abgesang auf traditionelle Männlichkeit und appelliert an uns alle, dem Ethos der Liebe zu folgen. Ein mutiger und wegweisender Text – die Wiederentdeckung einer großen Autorin.
Aktuelle Rezensionen(3)
Dieses Buch ist eine wertvolle, intersektionale Perspektive auf Männer im Patriarchat. Ich werde es vielen männlichen Freunden weiterempfehlen. Ich verstehe, dass es manchen Frauen zu "lieb" zu den Männern ist, weil es sehr einfühlsam die verschiedenen Dimensionen von männlichem Leid im Patriarchat beschreibt und dabei (intersektional) sich nicht scheut, besonders dem "Mainstream"-Feminismus mit Klassenprivilegien immer wieder auf die Füße zu treten. Sicher spitzt Hooks immer wieder zu und wagt steile Thesen. Aber dieser Fokus auf das männliche, emotional verkümmerte, Leben ist meiner Meinung nach eine Stärke des Buches. Ohne die (völlig angebrachte) feministische Wut auf Männer in diesem Buch kann ich mir das Buch auch als Empfehlung für Männer vorstellen, die sonst noch nicht viel feministische Literatur gelesen haben. Für diese Ergänzung mit mehr Fokus auf das weibliche Erleben im Patriarchat muss unbedingt andere Literatur (auch von Hooks) herangezogen werden. Hier ist der Zweck klar ein anderer. Gegen die Niedrigschnelligkeit zur Verbreitung für Männer spricht, dass Hooks viele lange komplizierte Sätze schreibt und die Intersektionalität anspruchsvoll für manche Leser sein könnte. Trotzdem: Ich gehe mit der Hypothese raus, dass jeder Mann dieses Buch gelesen haben sollte und es im besten Fall nur den Anfang von weiteren feministischen Perspektiven markieren sollte.
Das beste Buch, wenn es um das Thema Männlichkeit und Liebe geht. bell hooks hat verstanden, dass nicht Männer das Problem per se sind, sondern die Art und Weise wie "wir" sozialisiert werden. Absolute Leseempfehlung! 💚
3,5⭐️