2.8

Kuckucksmädchen

von Eva Lohmann

Format:Hardcover

Een vrouw van begin dertig krijgt een verkapt huwelijksaanzoek van haar vriend. Om een gefundeerde beslissing te nemen gaat ze bij haar vroegere vriendjes op bezoek om te zien hoe haar leven eruit gezien zou kunnen hebben als ze bij een van hen gebleven was.

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
176 SeitenHardcover
Erschienen an: 2012-09-10

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Aktuelle Rezensionen(1)

2.8(4 ratings)
Madame RivkeleRezension von Madame Rivkele

Ich habe es gerne gelesen, aber hätte mir ein bisschen weniger Klischees gewünscht. Eine junge Frau, die nicht mehr ganz so jung ist, sondern mit 30 spürt, dass ihre unstete Zeit der 20er, in denen sie von Beziehung zu Beziehung, von Mann zu Mann springen konnte, ohne ernsthaften emotionalen Schaden zu nehmen, langsam vorbei ist. Wanda fällt es schwer, sich zu entscheiden. Dabei braucht ihr Freund Jonathan, mit dem sie seit drei Jahren zusammen ist, langsam Sicherheit. Er möchte zusammenziehen, eventuell eine Familie gründen, heiraten. Und Wanda? Wanda weiß nicht, was sie möchte. Eines Tages meldet sich ihr Herz bei ihr und drängt, wie Jonathan auch, auf eine Entscheidung: "- Du könntest die ein Kind machen lassen, dann bekommen die Brüste einen anderen Sinn. - Und die andere Möglichkeit? - Oder du gibt (sic!) deine Brüste einfach in ein neues Paar Männerhände. Das würde mal wieder ein bisschen Aufregung ins Leben bringen." Wanda beschließt, ein "Projekt" zu machen und besucht drei ihrer Ex-Partner, um herauszufinden, wie eine Zukunft mit ihnen ausgesehen hätte. Der Roman von Eva Lohmann ist in einer leichten, angenehmen Sprache geschrieben, wodurch sich das Buch schnell lesen lässt und man gerne immer nur noch eine Seite liest. Die Figuren sind ein wenig eindimensional, was schade ist, aber gleichzeitig auch gut zu der Geschichte passt. Es ist eine typische Feel-good-Liebesgeschichte. Und obwohl Wanda nicht den klassischen weiblichen Figuren dieses Genres entspricht, weil sie und nicht der Mann latent beziehungsunfähig ist, erfüllt der Roman leider trotzdem eine Menge Klischees.

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