4.6

Jenseits von Eden

von John Steinbeck

Format:Hardcover

In his journal, Nobel Prize winner John Steinbeck called East of Eden “the first book,” and indeed it has the primordial power and simplicity of myth. Set in the rich farmland of California’s Salinas Valley, this sprawling and often brutal novel follows the intertwined destinies of two families—the Trasks and the Hamiltons—whose generations helplessly reenact the fall of Adam and Eve and the poisonous rivalry of Cain and Abel.The masterpiece of Steinbeck’s later years, East of Eden is a work in which Steinbeck created his most mesmerizing characters and explored his most enduring themes: the mystery of identity, the inexplicability of love, and the murderous consequences of love's absence. Adapted for the 1955 film directed by Elia Kazan introducing James Dean and read by thousands as the book that brought Oprah’s Book Club back, East of Eden has remained vitally present in American culture for over half a century.This edition features an introduction by David Wyatt.

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
667 SeitenHardcover
Erschienen an: 1993

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Aktuelle Rezensionen(1)

4.6(7 ratings)
RobertRezension von Robert

Das „Infinite Monkey Theorem“ ist eine Theorie, die besagt, dass ein Affe, der unendlich lange zufällig auf einer Schreibmaschine herumtippt, irgendwann mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit jeden beliebigen Text erzeugen würde – also alle Bücher, die je geschrieben wurden oder noch geschrieben werden. Entstanden aus nichts weiter als behaarten, willkürlich tippenden Fingern und einer Prise Unendlichkeit. Die Theorie geht noch weiter, verzweigt sich an vielen Stellen und weckt auch sehr ernstzunehmende Zweifel. Doch dies ignorieren wir. In einer perfekten Welt sehe ich den Affen mit gekrümmtem Rücken und einem unendlichen Berg an Seiten vor sich – alles Vergangene und alles Zukünftige. Und ich kann versprechen, dass nichts von all dem eine solch wuchtige Kraft mit sich bringt wie diese Lektüre hier. Über mehrere Generationen hinweg zeichnet uns Steinbeck die Familiensage zweier ganz besonderer. Mit Metaphern, flinken Wortspielen und einer Fülle an versteckter sowie offenkundiger Philosophie liefert er uns eines der wenigen Bücher, die meiner Meinung nach ein jeder Mensch mindestens einmal im Leben gelesen haben muss. Sicherlich könnte ich meinen Perfektionismus freien Lauf lassen und erwähnen, dass ich das Ende an einer Stelle als dem Geschehen unpassend, zu rasch und gefühllos abflachend empfand. Doch diese einsame Kritik würde im Rest des Strudels ertrinken und winzig klein erscheinen.

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