Die junge Lene Nimptsch, Pflegetochter einer Wäscherin, begegnet Ende des 19. Jahrhunderts dem Baron Botho von Rienäcker. Bald schon entdecken beide ihre aufrichtige Liebe zueinander. Aber ihr Glück ist von kurzer Dauer, denn die Standesgrenzen sind unüberwindlich. Botho fügt sich in die Heirat mit seiner Cousine Käthe von Sellenthin und Lene wird einige Zeit später die Frau des Laienpredigers Gideon Franke. Die getrennten Liebenden führen äußerlich ein geregeltes Leben ohne jede Aufregung – doch die Gewissheit des vergangenen Glücks bleibt in ihnen schmerzhaft lebendig.
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Irrungen Wirrungen
von Theodor Fontane
Die junge Lene Nimptsch, Pflegetochter einer Wäscherin, begegnet Ende des 19. Jahrhunderts dem Baron Botho von Rienäcker. Bald schon entdecken beide ihre aufrichtige Liebe zueinander. Aber ihr Glück ist von kurzer Dauer, denn die Standesgrenzen sind unüberwindlich. Botho fügt sich in die Heirat mit seiner Cousine Käthe von Sellenthin und Lene wird einige Zeit später die Frau des Laienpredigers Gideon Franke. Die getrennten Liebenden führen äußerlich ein geregeltes Leben ohne jede Aufregung – doch die Gewissheit des vergangenen Glücks bleibt in ihnen schmerzhaft lebendig.
Aktuelle Rezensionen(3)
super gschriebe, aber chli langwilig. 3.5/5 stern
Ein tolles Werk aus dem Realismus Fontane hat für mich einen besonderen Platz, wenn ich an Klassiker denke. Seine Erzählweise und auch die Darstellung der Charaktere sind wundersam. Irrungen, Wirrungen hatte ich im Abitur gelesen und bereits damals lieben gelernt. Eine liebe, die kein Happy End hat und mit diesem „Bewusstsein“ ausgelebt wird…eine Liebe zwischen einer Realistin (Lene - die bürgerliche) und dem Adligen, der dem gesellschaftlichen Druck nachgibt (obwohl er der Sentimentale ist). Die Kritik an der Gesellschaft, die durch Bothos Gefühlschaos dargestellt wird, ist einfach phänomenal.
Das hätte eine Sache von 60 Seiten sein können