4.4

Im Wasser sind wir schwerelos

von Tomasz Jedrowski, Brigitte Jakobeit

Format:Hardcover

„Elegant, unwiderstehlich und von melancholischer Schönheit.“ Evening Standard „Ein zauberhaftes Buch, sinnlich und intensiv.“ Literary Review „Das überwältigende Debüt eines jungen Autors, der so unglaublich gut schreibt wie kaum ein anderer.“ The Guardian, Buch des JahresEin Sommer. Eine Liebe. Ein unvergesslicher Roman über das, was zählt. Über den letzten Sommer der Jugend. Über Liebe und Verlust. Und über die Opfer, die wir bringen, um aufrecht durchs Leben zu gehen.Ludwik ist verliebt. Es ist der Sommer nach dem Examen, ein Sommer, in dem alles anders wird. Denn Ludwik ist verliebt in Janusz, eine Unmöglichkeit in Polen im Jahr 1980. Zu zweit verbringen sie magische Tage an einem verborgenen See im Wald. Hier können sie sich einander offenbaren, hier erleben sie die große Liebe. Doch irgendwann ist der Sommer zu Ende, sie müssen zurück in die Stadt. Die Welt befindet sich im Umbruch, Ludwik träumt von der Flucht in den Westen, Janusz wählt eine Karriere innerhalb des Systems. Ludwik muss sich entscheiden: für ein Leben voller Heimlichkeiten – oder den Mut, er selbst zu sein. 

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
221 SeitenHardcover
Erschienen an: March 2, 2021

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Aktuelle Rezensionen(22)

4.4(179 ratings)
Beliar HuberRezension von Beliar Huber

Ich würde dieses Buch wirklich gern mehr mögen. Aber abgesehen von der belastenden Geschichte unseres Protagonisten, mit dem ich nie so richtig warm geworden bin, liest sich das Buch über lange Strecken wie ein Aufsatz von jemandem, der den Präteritum ausprobieren muss. Dennoch: Das Drama ist real und es ist viel und es tut weh. Und in seiner Gesamtheit ist das Buch immerhin auch noch immer gut.

PatrickRezension von Patrick

Habe ich sehr gemocht. Ein Sommer in den Masuren, trister Winter in Warschau und dazwischen viel Sinnlichkeit, Liebe und Tragik. Besonders schön fand ich die Persönlichkeitsentwicklung von Ludzio während der Geschichte. Sehr empowernd. Ein tolles Buch!

FreyaRezension von Freya

Melancholisch und berührend - eine Geschichte die mich angefasst hat.

Leon MöllerRezension von Leon Möller

Ein einfach schönes Buch, trotz keinem guten Fundament für offene Liebe

TaniaRezension von Tania

Polen, 1980: Ludwik liebt Janusz. Heimlich und innig kommen sich die beiden im Sommer an einem abgelegenen See näher. Nichts scheint unmöglich, doch beiden ist bewusst, dass der Sommer nicht ewig währt. Sie müssen zurück in die Stadt und stehen nun vor der harten Realität. Eine Beziehung ist nur unter dem Schutz der eigenen vier Wände möglich und unter der permanenten Angst erwischt zu werden. Ich bin ehrlich, es hat etwas gedauert bis ich in die Geschichte gefunden habe und manchmal habe ich mich leider während des Lesens dabei erwischt, wie meine Gedanken abgeschweift sind. Dennoch hat mich die Geschichte rund um Ludwik und Janusz sehr mitgenommen. Es ist keine typische Liebesgeschichte, sondern einiges mehr. Es schwingt viel Gesellschaftskritik mit und auch vor politischen Machtverhältnissen ist man hier nicht sicher. Leider hat es mich aber bis zum Schluss nicht gänzlich überzeugt. Es ist ein schöner Roman, mit einer schönen Erkenntnis, aber das gewisse Etwas hat mir leider einfach gefehlt.

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