Empfehlungen basierend auf "Ich will doch nur frei sein"

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von Gianni Jovanovic

Gianni Jovanovic, geboren 1978, ist Unternehmer, Aktivist und Performer. Er ist der Sohn einer Roma-Familie und seine Biographie ist geprägt von grausamen Diskriminierungs- und Rassismus-Erfahrungen. Als er 14 Jahre alt war, arrangierten seine Eltern eine Hochzeit mit einem gleichaltrigen Mädchen. Kurze Zeit später wurden die Beiden Eltern eines Sohnes und einer Tochter. Doch mit Mitte 20 bekannte sich Gianni Jovanovic zu seiner Homosexualität und brach zumindest zeitweise mit seiner Familie. Inzwischen ist er zweifacher Großvater und seit fast 17 Jahren glücklich mit einem Mann verheiratet. Er gilt als eine der lautesten Stimmen der Rom*nja und Sinti*zze-Community. Außerdem kämpft er innerhalb der LGBTQI+-Community für die Rechte von Schwarzen Menschen und People of Colour. Er sagt: „Wir sind die Kinderder kleinen Mehrheiten. Unsere Stimmen müssen in der Gesellschaft gehört werden.“Mehr über Gianni Jovanovic: www.gianni-jovanovic.deInstagram: @giannijovanovic78Facebook: @giannijohannesjovanovic Oyindamola Alashe, geboren 1978, ist Journalistin. Zur ihren Schwerpunktthemen gehören Bildung, Inklusion, Gesundheit und Familie. Die alleinerziehende Mutter organisiert seit Jahren antirassistische Projekte und unterstützt Aktivist*innen der LGBTQI+-Community. Mit Gianni Jovanovic verbindet sie eine innige Freundschaft.Oyindamola Alashe ist in den USA geboren. Sie ist im Ruhrgebiet und in Köln aufgewachsen. Außerdem lebte sie in Paris (Frankreich) und Yaoundé (Kamerun). Heute sagt die Schwarze Frau über sich selbst: „In Deutschland war es lange eine Überlebensstrategie, mich anzupassen. Aber ich will kein angepasstes Leben.“

von Tahsim Durgun

»Dieses Buch hilft mir, meine Mutter besser zu verstehen, und dir, Deutschland besser zu verstehen.«Noch bevor Tahsim Durgun die Grundschule abschließt, muss er für seine Mutter die Abschiebebescheide entziffern, begleitet sie als Dolmetscher zu intimen Arztbesuchen und verliest Aldi-Kataloge am Fliesentisch. So wie Tahsim geht es vielen jungen Menschen mit Migrationsgeschichte, die früh Verantwortung für ihre Eltern übernehmen und gleichzeitig einen Platz finden müssen in einem oft feindseligen Land. Schreiben sie die besten Noten, bekommen sie trotzdem nur eine Hauptschulempfehlung. Fahren ihre Mitschüler*innen in den Urlaub nach Thailand, dürfen sie Deutschland nicht verlassen, weil sie kein gültiges Reisedokument besitzen. Hilflosigkeit, Angst und Überforderung sind ihre stetigen Begleiter, Einfallsreichtum und Empathie ihr Handwerkszeug.Mit messerscharfer Intelligenz, poetischer Sprachgewalt und zynischem Humor: Internet-Star Tahsim Durgun reflektiert die Lebenswirklichkeit der postmigrantischen Gesellschaft. Vor dem Hintergrund seiner eigenen Lebensgeschichte in einer kurdisch-deutschen Familie rechnet Tahsim ab mit der deutschen Bürokratie und zeigt gleichzeitig tiefen Respekt für seine Mutter und ihre Errungenschaften, die für die deutsche Gesellschaft immer unsichtbar bleiben werden.

von Natalie Dedreux

"Das Down Syndrom ist cool!": Inkluencerin Natalie Dedreux offenbart uns eine neue, verblüffende Sicht auf unsere Welt. Die Menschen sollen mein Buch deswegen lesen, weil ich es wichtig finde, was ich hier zu sagen habe. Dann sieht man, dass ein Leben mit Down Syndrom auch cool ist. Und wenn die sich das Buch durchlesen, dann habe ich auch mehr Fans, und das finde ich gut. Natalie Dedreux ist Bloggerin und Aktivistin. Bekannt wurde sie durch ihren Auftritt in der Wahlarena, als sie Angela Merkel zur Spätabtreibung behinderter Kinder befragte. In diesem Buch hat sie ihre Gedanken und Ansichten und ihre politischen Vorstellungen aufgeschrieben – zu Themen wie Afghanistan, Judentum oder veganer Ernährung. Klar und auf den Punkt beschreibt sie die drängenden Fragen unserer Zeit und macht Mut, sie aus einer neuen, einer anderen Perspektive zu betrachten. Ein Buch gegen Vorurteile und ein engagierter Appell für die Teilhabe aller Menschen an unserer Welt – ohne Berührungsängste.

von Christine Knödler

25 Jugendliche im Kampf für eine bessere WeltNicht erst seit Greta Thunberg kämpfen junge Menschen auf der ganzen Welt gegen Klimawandel und Diskriminierung. Im 19. Jahrhundert entwickelt der blinde elfjährige Louis Braille eine Punkteschrift, die später zur internationalen Blindenschrift wird. Kelvin Doe ist ebenfalls elf, als er auf seinem Heimweg von der Schule in Sierra Leone Elektroschrott sammelt, Neues aus Altem schafft und seine Gemeinde mit Radios und Strom versorgt. Elf Jahre alt ist auch Malala Yousafzai, als sie über die Unterdrückung von Mädchen in Pakistan bloggt. Rund um den Globus mischen sich Jugendliche ein und bewirken wegweisende Veränderungen. Ein hoffnungsvolles Plädoyer für mehr Mut und Entschlossenheit, um die Welt zu verändern und Großes zu bewirken.

von Susanne Koelbl

Exklusive Einblicke in ein Land, das sich gerade neu erfindetSPIEGEL-Reporterin Susanne Koelbl ist gelungen, was kaum einem Journalisten gestattet Sie durfte durch Saudi-Arabien reisen, ohne Beschränkungen und staatliche Aufsicht. Für mehrere Monate hat sie sich durch ein Land treiben lassen, das gerade den tiefgreifendsten Wandel seiner Geschichte erlebt. Kronprinz Mohammed bin Salman will Wirtschaft und Gesellschaft in die Moderne katapultieren, während das Königshaus trotz aller Reformen mit großer Härte gegen Andersdenkende vorgeht. Wohin wird sich Saudi-Arabien entwickeln? Wie erleben Frauen und Künstler, Oppositionelle und tiefgläubige Männer den Bruch mit alten Traditionen und Gewissheiten? Susanne Koelbl gibt faszinierende Einblicke in ein Land, dessen Zukunft für die Region, aber auch für den Westen von zentraler Bedeutung ist.

von Barbara Achermann

Dieses Buch erzählt die Erfolgsgeschichte eines afrikanischen Landes, in dem vor knapp einem Vierteljahrhundert noch ein grausamer Krieg tobte – eine Erfolgsgeschichte, die Ruandas Frauen schrieben. Noch vor zwei Jahrzehnten durften sie weder ein Bankkonto eröffnen noch in der Öffentlichkeit sprechen. Heute hat das Land mehr Frauen im Parlament als jedes andere auf der Welt, und über die Hälfte der Unternehmen sind in Frauenhand. Ohne diese Express-Emanzipation wäre das rasante Wirtschaftswachstum Ruandas nicht möglich gewesen. Die wirtschaftliche Entwicklung ist eindrucksvoll, doch noch eindrücklicher sind die Menschen, die dahinter stehen. Das Buch wirft einen neuen Blick auf den afrikanischen Kontinent, der für uns in Europa immer größere Bedeutung gewinnt.

von Anne-Sophie Monrad, Katrin Blum

Immer in Top Shape? Insiderblick eines Models 10 Jahre lang war Anne-Sophie Monrad auf den Laufstegen der Welt zu Haus und lief für Givenchy, Gaultier, Karl Lagerfeld u.v.m. Bis sie im Herbst 2018 mit einem Instagram Post und einem FAZ-Artikel gegen die unmenschlichen Zustände hinter den Kulissen des Model-Business protestierte und ihrem Leben eine neue Richtung gab. In ›Fashion Victim – Licht und Schatten des Modelbusiness‹ schildert sie ihren Weg von der normalen Schülerin zu einem der gefragtesten Laufstegmodels und setzt sich mit den Problemen auseinander, die der Traumberuf vieler Teenager bei allem Glamour und Glitzer mit sich bringt: Magerwahn, finanzielle Ausbeutung, Konkurrenzdruck und sexuelle Belästigung.

von Ute Schaeffer

Ein Leben Nach Dem Überleben Nie Zuvor Gab Es Weltweit So Viele Flüchtlinge Unter 18 Jahren. Die Zahlen Steigen, Auch In Deutschland. Sie Kommen Alleine, Sie Haben Ihren Familien Verlassen Oder Sie Haben Keine Mehr. Es Sind Mutige Und Starke Persönlichkeiten. Viele Sind Traumatisiert Und Haben Grauenhafte Erfahrungen Hinter Sich, Aber Sie Haben überlebt Und Sind Froh, In Sicherheit Zu Sein. Diese Schicksale Werden Verknüpft Mit Informationen Zu Den Fluchtursachen Und Fluchtwegen Und Zum Jeweiligen Politischen Hintergrund. Viele Kinder, Die Flohen, Werden Teil Unserer Gesellschaft Werden. Wir Sollten Wissen, Wer Sie Sind. Mit Dem Erlös Des Ebooks Werden Flüchtlingsprojekte Unterstützt.

von Malala Yousafzai

Nach dem Attentat der Taliban auf ihr Leben geriet Malala plötzlich ins Scheinwerferlicht der Weltöffentlichkeit. Aber fern der Kameras und Menschenmengen brauchte sie Jahre, um ihren Platz zu finden. In Finding My Way nimmt Malala ihre Leser*innen erstmals mit in die Welt hinter den Schlagzeilen – in einem zutiefst verletzlichen und überraschenden Memoir voller Authentizität, Humor und Zärtlichkeit. Ihr Buch gibt einen intimen Einblick in das Leben einer jungen Frau, die ihr Schicksal selbst bestimmt. Es ist ein zutiefst persönliches Zeugnis der Kraft, die es braucht, ohne Zugeständnisse man selbst zu sein.

von Tahsim Durgun

"Eine Gesellschaftsanalyse, die allen Seiten den Spiegel vorhält."