»Der Autorin gelingt es, die Welt der Sagen in eine Wirklichkeit zu überführen, die nichts krampfhaft Modernes hat. Irgendwann ist man im Labyrinth und kann nicht aufhören zu lesen.«
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Ich, Ariadne
von Jennifer Saint, Simone Jakob
»Der Autorin gelingt es, die Welt der Sagen in eine Wirklichkeit zu überführen, die nichts krampfhaft Modernes hat. Irgendwann ist man im Labyrinth und kann nicht aufhören zu lesen.«
Aktuelle Rezensionen(9)
Mal was anderes. Gute Unterhaltung
Das Buch hat mich überhaupt nicht abgeholt bzw. habe ich etwas anderes erwartet. Zu Beginn war es eher sachlich aufgrund der Erläuterungen griechischer mytholgischer Sagen, was das Lesen etwas anstrengend machte. Als es dann um Ariadne und ihre Schwester ging, habe ich mir Abenteuer ähnlich wie bei den griechischen Mythen erwartet. Doch leider wurde ich dahingehend enttäuscht. Es wurde sehr häuslich und langweilig.
Es war spannend, die griechische Mythologie so aufgearbeitet zu erleben. Aber eine Meinung habe ich irgendwie nicht zu dem Buch. Es passiert alles und nichts. Zurück bleibt eigentlich nur ein Kopfschütteln, was aber nicht an der Autorin liegt, sondern an der Mythologie selbst.
Griechische Mythologie aus Sicht der Frauen Ich fand diese Geschichte im Vergleich zu vielen anderen Erzählungen sehr erfrischend und zum Nachdenken anregend. Hier stehen nicht die (männlichen) Götter im Vordergrund, sondern es wird von zwei Schwestern erzählt, die unterschiedlicher nicht sein könnten und ihr Leben auf eigene Weise beschreiten und sich dazu entscheiden selbstbestimmt Leben zu wollen. Der Weg dorthin ist nicht einfach und man sieht leider immer wieder, dass Männer wie Theseus, Minos oder Dionysos absolut rücksichtslos und egoistisch handeln, um die eigenen Interessen und Bedürfnisse nach vorn zu treiben. Oftmals ziehen Frauen dann am Ende den kürzeren und auch das wird hier deutlich aufgezeigt. Vereinzelt gab es Abschnitte, die man hätte etwas abkürzen können, aber davon abgesehen hat mir dieses Buch sehr gefallen.
Das war eine stark abgekupferte von „Ich bin Circe“ von M.Miller. Die erste Hälfte hab ich mich gerade zu durchzwingen müssen, danach wurde es ein klein wenig besser. Die Geschichte überschneidet sich sogar mit Inhalten aus „Ich bin Circe“. Ein tragisches Ende, dass aus ihr ein Sternenbild macht, war eine schöne Abwechslung zum „klassischen Happy-End“. 2.0 ⭐️