Am Abend hatte Ingrid noch gesagt: »Ich werde immer da sein, wo du auch bist, Caitlin.« Am nächsten Morgen war sie fort. Für immer. Ihre beste und einzige Freundin hat sich umgebracht. Caitlins Welt bricht auseinander und ihr Herz gleich mit. Warum hat sie nicht gemerkt, dass es Ingrid so schlecht geht? Warum hat Ingrid nicht mit ihr geredet? Dafür sind Freunde doch da: Sie verstehen, was Eltern nicht verstehen. Doch dann macht Caitlin eine Entdeckung und erfährt Dinge über ihre Freundin, von denen sie nicht einmal geahnt hat. Fast mehr, als sie ertragen kann. Endlich kann sie Abschied nehmen.
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Hold still
von Nina LaCour, Nina Schindler, Mia Nolting
Am Abend hatte Ingrid noch gesagt: »Ich werde immer da sein, wo du auch bist, Caitlin.« Am nächsten Morgen war sie fort. Für immer. Ihre beste und einzige Freundin hat sich umgebracht. Caitlins Welt bricht auseinander und ihr Herz gleich mit. Warum hat sie nicht gemerkt, dass es Ingrid so schlecht geht? Warum hat Ingrid nicht mit ihr geredet? Dafür sind Freunde doch da: Sie verstehen, was Eltern nicht verstehen. Doch dann macht Caitlin eine Entdeckung und erfährt Dinge über ihre Freundin, von denen sie nicht einmal geahnt hat. Fast mehr, als sie ertragen kann. Endlich kann sie Abschied nehmen.
Aktuelle Rezensionen(3)
Hold Still ist eine leise, aber tief bewegende Coming-of-Age-Geschichte. Nina LaCour schreibt mit einer Sensibilität, die es schafft, Trauer, Verlust und den schwierigen Weg zurück ins Leben greifbar zu machen. Das Thema Suizid wird dabei ernsthaft und zugleich feinfühlig behandelt – ohne zu beschönigen, aber auch ohne erdrückend zu wirken. Zu Beginn war ich unsicher, ob dieses Jugendbuch noch das Richtige für mich sei. Doch schon nach wenigen Seiten war ich froh, mich darauf eingelassen zu haben. Die Geschichte hat mich berührt und nachdenklich zurückgelassen. Besonders Caitlins Entwicklung – ihr Schwanken zwischen Schmerz, Wut und dem Versuch, wieder Halt zu finden – hat mich sehr beschäftigt. Ich selbst hätte in manchen Momenten sicher heftiger reagiert als sie, und gerade das hat mir die Figur noch nahbarer gemacht. Nina LaCour gelingt es, den Leser behutsam mitzunehmen und dabei die Kraft von Freundschaft, Erinnerungen und Kunst zu zeigen. Hold Still ist ein Buch, das berührt, tröstet und lange nachhallt – ganz unabhängig vom eigenen Alter.
Eine Geschichte die sich den Abschieden und Veränderungen im jungen Leben widmet. Denn wir erleben hier ein junges Mädchen die keinen anderen Ausweg gesehen hat,als Selbstmord zu begehen. Die Familie und Freunde hinterlässt,die versuchen zu verstehen warum es geschehen ist und versuchen einen Weg aus der Trauer zu finden. Caitlin,war die beste Freundin von Ingrid. Nie hat sie sich was bei gedacht,wenn Ingrid mal keinen guten Tag hatte oder Gedanken an den Tag gelegt hat die sehr traurig waren. Caitlin und Ingrid waren beide unzertrennlich. Bis zu den Tag als Ingrid aus dem Leben scheidet. Und Caitlin versucht weiterzuleben. Einen Sinn im Alltag zu finden um weiterzumachen. Wir sind dabei als sie neue Freunde findet,als sie wieder eine Bestimmung im Alltag findet und neue Hoffnung schöpft. Und wir sind auch dabei als sie versucht einen Abschluss zu finden. Für sich. Für Ingrid. Die Geschichte hat mir sehr oft Tränen in die Augen gejagt. Sie geht wirklich ans Herz. Auch wenn es hier mehr um den Schmerz von Caitlin als von Ingrid geht,haben wir einen Einblick in das Leben von Ingrid erhaschen können. Man hat den Schmerz durch die Kapitel durch spüren können. Von beiden Parteien aus. Sowie von all den anderen Charakteren die ein Teil der Geschichte waren. Es war natürlich Young Adult und dementsprechend waren mir die Protagonisten doch ein wenig sehr jung. Aber das hat der Wichtigkeit des Themas keinen Abbruch getan. Denn es geht hier um ein wirklich wichtiges Thema: Selbstmord. Die Autorin hat die Gefühle auf eine sehr realistische Art übermittelt. So wie es sich im wahren Leben anfühlt,wenn man einfach weiter machen muss. Ohne zu wissen wie. Jeder dürfte zu der Geschichte eine persönliche Verbindung finden. Denn es prägt uns alle. Zuletzt muss ich noch das Coverdesign loben. Es zeigt die beiden Freundinnen und den Ort der die beiden verbunden hat. Das alte Kino wo sie viel Zeit miteinander verbracht haben.
Dieses Buch ist zwar nicht so bekannt aber ein echter Knaller 🤩