„Ich bin eine Frau. Ich bin es gerne. Davon möchte ich erzählen.“ Was Frausein bedeutet, zeigt sich in jedem einzelnen Leben: Mely Kiyak erzählt von den Gesprächen über Weisheit und Nichtwissen, die sie als Mädchen mit dem Vater führte. Von den Cousinen, die vom Begehren erzählten. Vom Aufwachsen zwischen Ländern und Klassen, zwischen „Herkunftsgepäck“ und Neugier auf unbekannte Erfahrungen. Vom Alleinsein, von Selbsterkundung, von Familie. Was ist Weiblichkeit, wenn man den öffentlichen Blick überwindet und zurückbleibt mit sich selbst? Aufrichtig, lebenslustig, zärtlich und entwaffnend klug erinnert Mely Kiyak daran, dass es die Verhältnisse sind, die einem beibringen, wie man liebt und lebt.
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Frausein
von Mely Kiyak
„Ich bin eine Frau. Ich bin es gerne. Davon möchte ich erzählen.“ Was Frausein bedeutet, zeigt sich in jedem einzelnen Leben: Mely Kiyak erzählt von den Gesprächen über Weisheit und Nichtwissen, die sie als Mädchen mit dem Vater führte. Von den Cousinen, die vom Begehren erzählten. Vom Aufwachsen zwischen Ländern und Klassen, zwischen „Herkunftsgepäck“ und Neugier auf unbekannte Erfahrungen. Vom Alleinsein, von Selbsterkundung, von Familie. Was ist Weiblichkeit, wenn man den öffentlichen Blick überwindet und zurückbleibt mit sich selbst? Aufrichtig, lebenslustig, zärtlich und entwaffnend klug erinnert Mely Kiyak daran, dass es die Verhältnisse sind, die einem beibringen, wie man liebt und lebt.
Aktuelle Rezensionen(3)
Ein kurzweiliges, persönliches Buch voller Anekdoten aus Kiyaks Leben, die zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken anregen. Besonders die Beziehung zu ihrer migrantischen Familie, allen voran die besondere Liebe zu ihrem Vater, sowie ihr Zurechtfinden als Frau (mit Migrationshintergrund) in der Gesellschaft sind einfühlsam beschrieben und laden zur Reflexion über gesellschaftliche Fragen ein. Wer sich einen tiefergehenden Blick auf das „Frausein” an sich erhofft, wird streckenweise etwas enttäuscht, dafür bleibt es zu sehr an der Oberfläche vieler einzelner Episoden. Die Aneinanderreihung der Anekdoten wirkt teils wie ein Stream of Consciousness, was den roten Faden manchmal verschwimmen lässt. Trotzdem: ein lesenswertes Buch mit vielen Momenten des Wiedererkennens und einem berührenden Blick auf ein persönliches Schicksal.
Ernst und humorvoll zugleich geschrieben. Soziologisch wertvoll und zudem unterhaltsam.
Ich finde Mely Kiyak hat eine ganz besondere Art zu schreiben