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Eure Heimat ist unser Albtraum

von Fatma Aydemir, Hengameh Yaghoobifarah

Format:Hardcover

Wie fühlt es sich an, tagtäglich als „Bedrohung“ wahrgenommen zu werden? Wie viel Vertrauen besteht nach dem NSU-Skandal noch in die Sicherheitsbehörden? Was bedeutet es, sich bei jeder Krise im Namen des gesamten Heimatlandes oder der Religionszugehörigkeit der Eltern rechtfertigen zu müssen? Und wie wirkt sich Rassismus auf die Sexualität aus?  Dieses Buch ist ein Manifest gegen Heimat – einem völkisch verklärten Konzept, gegen dessen Normalisierung sich 14 deutschsprachige Autor_innen wehren. Zum einjährigen Bestehen des sogenannten „Heimatministeriums“ sammeln Fatma Aydemir und Hengameh Yaghoobifarah schonungslose Perspektiven auf eine rassistische und antisemitische Gesellschaft. In persönlichen Essays geben sie Einblick in ihren Alltag und halten Deutschland den Spiegel vor: einem Land, das sich als vorbildliche Demokratie begreift und gleichzeitig einen Teil seiner Mitglieder als »anders« markiert, kaum schützt oder wertschätzt.    Mit Beiträgen von Sasha Marianna Salzmann, Sharon Dodua Otoo, Max Czollek, Mithu Sanyal, Margarete Stokowski, Olga Grjasnowa, Reyhan Şahin, Deniz Utlu, Simone Dede Ayivi, Enrico Ippolito, Nadia Shehadeh, Vina Yun, Hengameh Yaghoobifarah und Fatma Aydemir.  

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
208 SeitenHardcover
Erschienen an: February 22, 2019

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Aktuelle Rezensionen(4)

4.6(109 ratings)
TaniaRezension von Tania

Was bedeutet Heimat für euch? „Eure Heimat ist unser Albtraum“ ist ein Essay-Band mit Beiträgen von 14 Autor_innen. „Ein Manifest gegen Heimat.“ Ich bin nur so von Seite zu Seite geflogen. Jeder Beitrag befasst sich mit einem Oberthema. So werden zum Beispiel die Themen Arbeit, Zuhause, Essen, Sprache und Sexualität besprochen, aber eben auch viele mehr. Ich habe mich in vielen Texten wiedergefunden. Sowohl als Betroffene, als auch als Täterin. Als Tochter zweier Migrant_innen, kommt man in seinem Leben wohl nicht an den klischeebehafteten Rassismen vorbei. Und trotzdem kann ich mich als weiße Person wohl auch nicht von Alltagsrassismus freisprechen. Ich finde diese Essay-Sammlung hält Deutschland ganz schön den Spiegel vor. Und das ist super! Denn es regt zum Nachdenken und Weiterdenken an. Es spricht Tabuthemen an. Es spricht offen und nimmt kein Blatt vor den Mund. Ich hab‘s verschlungen. Bitte mehr!

MaraRezension von Mara

liebe liebling eins meiner most favourite büchlis

LeaRezension von Lea

<b>TW: Rassismus und Diskriminierung, Antisemitismus, Sexismus und Misogynie, Homophobie und Transphobie, psychische Belastung und Trauma, Gewalt und Missbrauch, Polizeigewalt, Mikroaggressionen, Migration und Flucht.</b> "Eure Heimat ist unser Albtraum" ist eine Sammlung von 17 Essays von 14 verschiedenen Autor:innen, die alle eine gemeinsame Erfahrung teilen: das Gefühl, in Deutschland als "anders" wahrgenommen zu werden. Dieses Buch ist ein starkes Manifest gegen Rassismus, Antisemitismus und die oft einseitige Vorstellung von "Heimat". Fatma Aydemir und Hengameh Yaghoobifarah haben diese Stimmen zusammengebracht, um Einblicke in den Alltag von Menschen zu geben, die oft am Rand der Gesellschaft stehen. In ihren Texten halten sie Deutschland einen Spiegel vor und decken auf, wie unzählige Menschen aufgrund ihres Aussehens, Namens oder ihrer Lebensweise stigmatisiert werden.

MarshaRezension von Marsha

Jedes einzelne Essay ist auf seine eigene Art und Weise super und aufklärerisch. Habe viele neue Eindrücke und Perspektiven mitgenommen und möchte das jetzt eigentlich dringend im Unterricht mit älteren Schüler*innen behandeln.

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