Das atemberaubende Panorama unserer Zivilisation in ferner Zukunft - und eine Welt, die man nie vergisst: Arrakis, der Wüstenplanet. Dies ist die Geschichte des jungen Paul Atreides, der mit seinem Vater nach Arrakis aufbricht, um den Planeten in Besitz zu nehmen. Doch bald findet sich das Haus Atreides in einem Netz aus Intrigen wieder, und Paul muss sich seinem Schicksal stellen...
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Dune – Der Wüstenplanet: Roman
von Frank Herbert
Das atemberaubende Panorama unserer Zivilisation in ferner Zukunft - und eine Welt, die man nie vergisst: Arrakis, der Wüstenplanet. Dies ist die Geschichte des jungen Paul Atreides, der mit seinem Vater nach Arrakis aufbricht, um den Planeten in Besitz zu nehmen. Doch bald findet sich das Haus Atreides in einem Netz aus Intrigen wieder, und Paul muss sich seinem Schicksal stellen...
Aktuelle Rezensionen(4)
Machtspiel-Mindblowing mit mieser Momentum-Minderung DNF@67% Langsam habe ich das Gefühl, dass ich eine sehr pingelige und nörgelige Person bin - dass ich schon wieder ein Review zu keinem 08/15-Werk mit DNF-Status schreibe, lässt bei mir Schweißperlen auf der Stirn entstehen. Aber gebt mir bitte die Chance, mich zu erklären - auch auf die Gefahr hin, dass mein Review selbst ein kleiner Roman wird… „Dune“ erfreut sich zu Recht einer sehr großen Beliebtheit. Es ist ein Meisterwerk mit Fokus auf Politik, Intrigen und Machtkämpfe - und kann dabei sehr selbstverständlich fast vollständig auf Action verzichten. „Dune“ ist bei weitem kein leichtes und einfaches Werk. Ich selbst liebe politische Spielereien in Büchern und auf dieser Ebene ist „Dune“ ein Gaumenschmaus. Die Epigraphen am Anfang eines jeden Kapitels sind Segen und Fluch zugleich - leider viel zu häufig ein Fluch. Sie sind Schnipsel von der Historikerin Prinzessin Irulan, welche Leser:innen gerne daran erinnern, dass der gegenwärtige Wissensstand lediglich Interpretationen von Überlieferungen sind, es sich aber in Wahrheit ganz anders zugetragen haben kann. Wenn ein Epigraph im starken Kontrast zum Inhalt des Kapitels steht, dann ist Frank Herbert ein Kunstgriff gelungen, den ich besingen möchte. Aber leider, leider, leider vermitteln fast alle Epigraphen nichts anderes als das Ende - und sie wiederholen es immer und immer wieder. Diese andauernden Wiederholungen wirken als nichts anderes als Spannungskastration. Mir wird ständig und zu jedem Zeitpunkt gesagt, wie das Ende aussieht, teilweise auch der Weg dorthin. Sie nehmen den Raum für Überraschungen, Hoffnungen und Spannung. Mir ist natürlich bewusst, dass es eine persönliche Neigung ist, denn „Dune“ wäre nicht so beliebt, wenn für Leser:innen die Spannung des Weges nicht auch ausreichen würde. Für mich ganz persönlich funktioniert dieses Werkzeug allerdings leider nicht. Tragödien und Fatalismus getreu dem Motto „Alles was schiefgehen kann, wird schiefgehen“ sind keine funktionierbaren Erzählformen für mich - diese fast schon lächerliche Überspitzung widerspricht so dermaßen meinem eigenen Erfahrungsschatz und Weltbild, dass diese euphorische Übertreibung zur Gänze ungenießbar wird. Egal, ob es nun ein Klassiker wie „Der Glöckner von Notre-Dame“ ist oder jetzt eben „Dune“. Nahezu jeder Charakter spielt auf so vielen Metaebenen, Motivationen und Handeln sind äußerst selten schwarz-weiß, sondern strategisch, nachvollziehbar und bewusst. Und es wird meisterhaft vorgeführt, wie Informationskontrolle ein hervorragendes Werkzeug für Machtkontrolle ist. Dabei gibt das Buch einem auch viele Einblicke in die Gedankengänge einzelner Figuren, innerhalb einer Szene kann der POV zwischen den Charakteren springen und es ist dennoch alles nachvollziehbar und eindeutig. Und obwohl ich die Vielfalt und Vielschichtigkeit der Charaktere nur loben kann, fehlt mir eine allumfängliche Konsequenz. Einige Reaktionen wirken bei all dem Feinschliff zu kontrastreich grob - vor allem wenn zuvor deren Geschick und Intelligenz eingehend vorgestellt wurden. Das gipfelt leider dann darin, dass Misstrauen und Verachtung zu schnell als Werkzeug eingesetzt werden, sodass die Reaktion weniger organisch, sondern nur funktional wirkt, um den Plot in eine ganz bestimmte Richtung zu lenken. Diese simple Plumpheit ist sehr auffällig und ließ mich mehrmals stolpern. Wenn dann auch noch die Handlungsstränge von geliebten Charakteren unwiderruflich enden, andere Charaktere mit Entscheidungen, die mich emotional abstoßen, in die Länge gezogen werden, verliere ich mehr und mehr den Lesespaß - und das ist die wichtigste Ressource. „Dune“ ist komplex und seine Komplexität und seine anspruchsvolle Erzählweise waren zu keinem Zeitpunkt ein Problem. Noch immer fasziniert mich das Universum (von „Welt“ kann ich hier schlecht sprechen, denn es geht um Welten, Plural), die Plotdiskussionen mit meinem Mann - er kennt nur die Filme - waren sehr anregend und insgesamt fantastisch. Aber ich bin leider an einem Punkt angekommen, bei dem ich einsehen muss, dass das Medium Buch nicht das Richtige für diese Geschichte für mich ist. Auch wenn ich jetzt schon weiß, dass Szenen oder Handlungssträngen, die ich als sehr tiefgreifend empfand, nicht nachgegangen wird, werde ich es mit dem Medium Film versuchen.
Ich habe das Buch erst nach dem 1. Film von Denis Vilneuve gelesen. Es hat mich sofort in seine Welt gezogen. Die Welt ist glaubwürdig und die Geschichte sehr interessant, obwohl ich keine besonders große Spannung verspürt habe. Insbesondere das Thema religiöser Fanatismus und Religionskriege werden hier behandelt und geschickt in die Handlung eingewoben. Zurecht galt dieses Buch lange als unverfilmbar. Ein wirklich gutes Buch, allerdings kommt das Ende sehr abrupt.
an amazing story through and through i don't really have any actual criticism i just wasn't sweep of my feet while reading it. (maybe because i already knew the plot idk) But I would definetly recommend reading it, just know that it's heavier on politics and relegion than on fighting and the magic system is basically just a bunch of people getting high on some rare drug found in the desert.
⭐️⭐️⭐️⭐️ Für mich hat das Buch in der zweiten Hälfte leider ein wenig an Spannung verloren, und auch das Ende wirkte auf mich etwas zu knapp. Einige Charaktere hätten meiner Meinung nach noch mehr Raum verdient, um sich weiter zu entfalten. Trotzdem hat mich die Geschichte insgesamt sehr gut unterhalten. Die Charaktere sind spannend und vielschichtig, und die Welt ist komplex, aber dennoch anschaulich und gut nachvollziehbar gestaltet. Alles in allem ein wirklich gutes Buch, das ich gerne gelesen habe :)