Das Haus der tausend Räume
von Diana Wynne Jones
„Für langjährige Fans und neue Leser! ‚Das Haus der tausend Räume‘ führt zurück in das Reich, dessen Tore Diana Wynne Jones mit ‚Das wandelnde Schloss‘ aufgestoßen und in dessen märchenhafter Welt wir uns verloren haben.“
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Das Haus der tausend Räume
von Diana Wynne Jones
„Für langjährige Fans und neue Leser! ‚Das Haus der tausend Räume‘ führt zurück in das Reich, dessen Tore Diana Wynne Jones mit ‚Das wandelnde Schloss‘ aufgestoßen und in dessen märchenhafter Welt wir uns verloren haben.“
Aktuelle Rezensionen(4)
Auch der dritte und letzte Teil der Howl-Saga konnte mich voll überzeugen! In dieser Geschichte begleiten wir Charmain Baker, die auf das Haus ihres Onkels, einem Zauberer, aufpassen soll. Doch die Räume in diesem Haus verhalten sich anders als normale und Charmain weiß so gut wie nichts über Magie. Und dann sind da noch Lubbocks, ein junger Zauberlehrling namens Peter, Kobolde und ein kleiner zauberischer Hund. Chaos vorprogrammiert! Es war mir wie immer ein Vergnügen in die Welt von Diana Wynne Jones einzutauchen. Die Charaktere waren teilweise wirklich unglaublich lustig, aber dabei immer liebenswert. Und als Sophie, Howl und Calcifer aufgetaucht sind, musste ich das Buch einfach lieben. Obwohl es viel zu Lachen gibt, sind einige der angesprochenen Themen recht dunkel. Es geht um Diebstahl, Mord und einen Prinzen, der für den Thron alles tun würde. Für Erwachsene genauso etwas wie für Kinder ab 10 Jahren. Und vielleicht fange ich die Reihe jetzt einfach wieder von vorn an ...
Magisch skurril mit außergewöhnlichen Charakteren, die ihren ganz eigenen Charme versprühen Mürrische blaue Kobolde, ein Haus, für welches man Tage zum Durchqueren benötigt und zwei keifende Protagonist:innen. Eine wilde Mischung, die jedoch ausgesprochen gut funktioniert und ein magisch-überdrehtes Abenteuer entstehen lässt. Erneut wird man in eine herrlich bizarre Geschichte geworfen, die sich selbst nicht zu ernst nimmt und keine Bilderbuchprotagonist:innen beinhaltet. Anfangs ist sie noch sehr ruhig, doch zum Ende gibt es immer mehr Szenen zum Miträtseln. Eine Fantasygeschichte, die so mit keiner zu vergleichen ist und durch ihre Originalität überzeugt. Auch wenn mir teilweise die Dynamik an manchen Stellen zu kurz kam, so hat mir die Handlung deutlich mehr zugesagt als beim vorherigen Band. Die Charaktere: hier werden sich die Meinungen deutlich spalten, denn Charmain ist offensichtlich nicht die typische Sympathieträgerin. Sie ist sehr bequem und unfreundlich zu anderen Lebewesen. Doch das ist ihrer strikten Erziehung geschuldet. Ihre Mutter hat ihr von Anfang an ihre Selbstständigkeit geraubt. Sobald sie die Chance bekommt bei ihrem Großonkel das Haus zu putzen, lernt sie endlich auf eigenen Beinen zu stehen und durchläuft eine Entwicklung. Teilweise hat sie in meinen Augen doch etwas zu viel gekeift, aber sie war durchaus eine interessante Protagonistin. Aus Peter bin ich anfangs nicht schlau geworden, doch er und Charmain haben sich ein paar legendäre Wortgefechte geliefert. Insgesamt konnte mich das Buch wirklich sehr unterhalten.
Genauso schön wie Band 1/2, doch für mich war die Howl-Saga mit Band 2 bereits beendet. Persönlich hätte ich den dritten Band nicht gebraucht und das war auch der Grund, weshalb ich das Buch sehr lange vor mir hergeschoben habe. Es war wieder eine süße und leichte Geschichte mit einer ordentlichen Portion an Magie. Charmain war mir jedoch lange Zeit etwas unsympathisch und ich konnte sie nicht so ganz greifen. Das hat sich im Laufe des Buches gebessert, doch wirklich richtigen Zugang konnte ich nicht zu ihr finden. Es wird leider keine Geschichte bleiben, die mir ewig im Gedächtnis bleibt, dafür war sie einen Ticken zu leicht und zu blass. Das Ende hat mich ein wenig unzufrieden zurückgelassen. Irgendwie hätte ich mir da doch nochmal etwas von Sophie und Howl gewünscht.
Sehr süß, toll geschrieben, allerdings muss ich der ersten Geschichte einen Stern mehr geben, daher hier erstmal der Stand. Ich schwanke aber noch, weil es schon ein besonderer Stil ist ❤️