London 1997: Lily hält sich mit ihrer Arbeit in einem Second-Hand-Laden mehr schlecht als recht über Wasser, als sie unerwartet Post aus Hongkong bekommt, der Heimat ihrer verstorbenen Mutter Sook-Yin. Ein ihr unbekannter Geschäftsmann hat Lily eine hohe Summe vermacht, verbunden mit der Auflage, dass sie das Erbe persönlich in Hongkong antreten muss. Sie macht sich auf zu einer Reise in Sook-Yins Vergangenheit in ein ihr weitgehend unbekanntes Land - und muss feststellen, dass dieser blinde Fleck auch ihr eigenes Leben maßgeblich geprägt hat. Wiz Wharton erzählt einfühlsam und packend von Identität, Familiengeheimnissen und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit - ein beeindruckendes Debüt!
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Du hast mir nie erzählt
von Wiz Wharton
London 1997: Lily hält sich mit ihrer Arbeit in einem Second-Hand-Laden mehr schlecht als recht über Wasser, als sie unerwartet Post aus Hongkong bekommt, der Heimat ihrer verstorbenen Mutter Sook-Yin. Ein ihr unbekannter Geschäftsmann hat Lily eine hohe Summe vermacht, verbunden mit der Auflage, dass sie das Erbe persönlich in Hongkong antreten muss. Sie macht sich auf zu einer Reise in Sook-Yins Vergangenheit in ein ihr weitgehend unbekanntes Land - und muss feststellen, dass dieser blinde Fleck auch ihr eigenes Leben maßgeblich geprägt hat. Wiz Wharton erzählt einfühlsam und packend von Identität, Familiengeheimnissen und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit - ein beeindruckendes Debüt!
Aktuelle Rezensionen(2)
Mal was anderes als sonst. Ich habe die Geschichte geliebt es geht um Familie, Intrigen, ansehen und um die Identität. Mich hat diese Geschichte sehr berührt und wenn ich gelesen habe war ich an einem anderen Ort. Sok-Yin und Li-Li sind so starke Charaktere und Persönlichkeiten die sich sehr viel erkämpfen mussten und in diesem Buch kann man Sie begleiten.
- Worum geht's? - In „Du hast mir nie erzählt“ geht es um Lily, ihre Schwester Maya und die Geschichte ihrer Mutter. Lily und Maya verlieren schon früh ihre Mutter. Jede verarbeitet den Verlust anders. Maya beendet ihr Studium, findet einen Mann und heiratet ihn. Lily dagegen bricht ihr Studium ab, ist Single und arbeitet in einem Wohltätigkeitsladen und hält sich mehr schlecht als Recht damit über Wasser – doch dann erhält sie einen Brief auf Hongkong indem ihr ein großzügiges Erbe hinterlassen wird. Der einzige Haken, sie muss nach Hongkong reisen um das Erbe antreten zu können. Maya ist dem Ganzen gegenüber sehr verschlossen und lehnt eine Reise ab. Lily dagegen nimmt all ihren Mut zusammen und reist nach Hongkong. Aber nicht nur um das Erbe anzutreten, sondern auch um die Geschichte ihrer Mutter in Erfahrung zu bringen. Wieso hinterlässt ein völlig Fremder Lily und Maya so eine Hohe Summe? Was hat ihre Mutter damit zu tun? Was ist bei dem Unfall ihrer Mutter passiert? Für Lily stellen sich viele Fragen, die sie auf ihrer Reise versucht zu beantworten. Sie durchlebt auf der Reise Tiefen und auch Höhen – am Ende werden alle Fragen beantwortet. - Meine Meinung - „Du hat mir nie erzählt“ ist der erste Roman von Wiz Wharton und so eigentlich auch nie von der Autorin geplant gewesen. Was mir sehr gut gefallen hat, war der Wechsel zwischen Sook-Yin (Mutter) und Lily (Tochter). So hat man erfahren, wie die Vergangenheit von Sook-Yin verlaufen ist und wie die Gegenwart von Lily verläuft. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm, ebenso versteht es die Autorin Gefühle der Protagonistinnen zu vermitteln. Durch die Zeitenwechsel zwischen Mutter und Tochter muss man anfangs aufpassen, dass man nicht durcheinanderkommt. Wiz Wharton schafft es in ihrem Roman wichtige Themen – wie z. B. Trauer und Verlust, Rassismus und Migration, Geschlechterstellung der Kulturen etc. – anzusprechen und diese auch zu vereinen. Das Cover hätte mich in der Buchhandlung wohl etwas abgeschreckt durch dieses grelle Pink, aber hier stellt sich wieder raus – bewerte ein Buch NIE anhand des Covers! Der Inhalt ist echt lesenswert. - Fazit - Ein gelungener Debütroman der Autorin Wiz Wharton. Durch die unerwarteten Wendungen, wird am Ende des Buches doch belohnt. Aktuelle Thematik gut umgesetzt. Ich kann das Buch nur empfehlen.