Empfehlungen basierend auf "Die Welt vor den Fenstern"

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von Doireann Ní Ghríofa

DIES IST EIN WEIBLICHER TEXTZWEI SCHRIFTSTELLERINNEN, Jahrhunderte voneinander getrennt: In ihrem ungewöhnlichen Prosadebüt verbindet Doireann Ní Ghríofa Essay und Autofiktion, um das Innenleben und die tiefe Verbundenheit zwischen zwei schreibenden Frauen aus zwei verschiedenen Epochen zu erkunden. Es ist eine Feier des Lebens, der Liebe und des rechten Umgangs mit Leiden. Im 18. Jahrhundert trinkt eine irische Adelige, als sie erfährt, dass ihr Mann ermordet wurde, eine Handvoll seines Blutes und verfasst ein außergewöhnliches Gedicht, das zum nationalen Mythos werden wird. In der Gegenwart entgeht eine junge Mutter nur knapp einer Tragödie und stößt auf ein Gedicht, das sie bereits als Schulkind gelesen hat. Besessen von den Parallelen zu ihrem eigenen Leben macht sie sich auf die Suche nach dem verschwiegenen Rest des Geschehens. Eine große Geschichte über eine Frau, die ihre Stimme befreit, indem sie in die Vergangenheit vordringt und die einer anderen findet.

von Tove Ditlevsen

»ein wahrer Schatz«

von Cornelia Achenbach

Wenn der Verlust der besten Freundin das ganze Leben prägt … Ein Roman über Freundschaft, Zusammenhalt, Lüge und Verrat.Freundinnen für immer wollten sie sein. Doch die Freundschaft zwischen Ines und Kirsten zerbricht in einer Stunde der Bedrängnis, in der Ines nicht für Kirsten da ist. Die beiden Mädchen sehen sich nicht wieder. Mehr als zwanzig Jahre später ist Ines berufstätige Mutter und vollauf damit beschäftigt, ihren Ansprüchen gerecht zu werden. Als eine Einladung zu einem Klassentreffen lange verdrängte Erinnerungen weckt, muss sie sich eingestehen, wie sehr der Verlust der einst so bewunderten Freundin sie geprägt hat. Auf dem Klassentreffen steht ihr Kirsten plötzlich gegenüber. Doch die Begegnung verläuft anders als erwartet – und stellt alles in Frage. Sind sie wirklich die, die sie glauben zu sein?

von Simone Meier

»Simone Meier hat einen packenden Künstlerroman geschrieben, in dem die Kunst Sprache wird und die Sprache Kunst... ein großartiges Buch.« Clementine Skorpil, Die Presse am Sonntag, 24.03.2024

von Deborah Levy

Es könnte ein Ferienidyll sein an der französischen Riviera – wäre da nicht Kitty Finch …

von Patrícia Melo

Im entlegenen Amazonasgebiet verfolgt eine junge Anwältin Gerichtsverhandlungen zu Frauenmorden. Immer näher kommt sie dem Leben der Opfer, immer eindringlicher werden die Bilder. Um der Wirklichkeit zu entkommen, flüchtet sie in eine Traumwelt an die Seite von Amazonen. Doch in der Realität scheint der Kampf um Gerechtigkeit ungleich schwerer.

von Delphine de Vigan

»Du bist nicht so wie andere Mütter« – Von klein auf weiß Delphine, dass ihre Mutter talentierter, schöner, unkonventioneller ist als andere. Wie wenig diese jedoch dem Leben gewachsen ist, erkennt die Tochter erst als Erwachsene. Warum hat Lucile sich für den Freitod entschieden? Diese Frage treibt Delphine seit dem Tag um, an dem sie ihre Mutter tot aufgefunden hat. Sie trägt Erinnerungsstücke zusammen, spricht mit den Geschwistern ihrer Mutter, mit alten Freunden und Bekannten der Familie. Es entsteht das Porträt einer widersprüchlichen und geheimnisvollen Frau, die ihr ganzes Leben auf der Suche war – nach Liebe, Glück und nicht zuletzt nach sich selbst. Gleichzeitig zeichnet Delphine das lebendige Bild einer französischen Großfamilie im Paris der 50er und 60er Jahre. Erinnerung um Erinnerung lernt sie ihre Mutter und schließlich auch sich selbst zu verstehen.

von Norbert Scheuer

Januar 1944: Während über der Eifel britische und amerikanische Bomber kreisen, gerät der wegen seiner Epilepsie nicht wehrtaugliche Egidius Arimond in höchste Gefahr. Er bringt nicht nur als Fluchthelfer jüdische Flüchtlinge in präparierten Bienenstöcken über die Grenze, er verstrickt sich auch in Frauengeschichten. Mit großer Intensität erzählt Norbert Scheuer in "Winterbienen" einfühlsam, präzise und spannend von einer Welt, die geprägt ist von Zerstörung und dem Wunsch nach einer friedlichen Zukunft.

von Tatjana von der Beek

Die Schwestern Leo und Emma werden von ihrem Vater überraschend nach Griechenland eingeladen. Er möchte mit seinen Töchtern und ihren Partnern seinen sechzigsten Geburtstag mit einem Segeltrip feiern – nach Jahren des losen Kontaktes. Doch Leo hat mehr im Gepäck als Badekleidung und Sonnencreme. Sie nimmt, entgegen der Absprache mit Karl, die Pille weiter: Die anstehende Projektleitung geht für Leo vor. Ganz im Gegensatz zu Emma, die sich nichts sehnlicher wünscht als ein Kind mit Onur. Und der Vater führt mittlerweile ein Leben, von dem die Schwestern nichts ahnen. Auf dem engen Katamaran lassen sich die Spannungen in der Familie nicht lange verbergen. Nach einem misslungenen Manöver droht die Stimmung schließlich zu kippen, und die Skipperin Alex kommt der unerfahrenen Segelgruppe zur Hilfe. Als Leo und Alex sich annähern, wird klar, dass noch weit mehr endlich an die Oberfläche muss.

von Jarka Kubsova

Als Elli Hajek sich zum Schreiben in ein abgelegenes Haus zurückzieht, erinnert sie sich an eine Figur, von der ihr einst ihre tschechische Großmutter erzählte: Viktorka, die junge Frau, die nach einem schwerwiegenden Ereignis für wahnsinnig erklärt wurde und fortan allein im böhmischen Wald lebte. Als Elli erfährt, dass Viktorka wirklich existierte, reist sie in das Land, aus dem sie selbst als Kind geflohen ist. Elli will mehr erfahren – doch tief im Wald, zwischen leuchtendem Farn und reißendem Fluss, wartet eine andere Aufgabe auf sie: Bevor sie die Wahrheit über Viktorka erfährt, muss Elli sich ihrer eigenen verdrängten Geschichte stellen.