4.0

Die stillen Gefährten

von Laura Purcell

Format:Hardcover

Einige Türen sind aus einem bestimmten Grund verschlossen ... England, 1866: Als Elsie den reichen Erben Rupert Bainbridge heiratet, glaubt sie, nun ein Leben im Luxus vor sich zu haben. Doch nur wenige Wochen nach ihrer Hochzeit ist sie bereits verwitwet. Und dazu schwanger. Elsie bezieht das alte Landgut ihres verstorbenen Mannes. Da ihre neuen Diener ihr gegenüber äußerst reserviert sind, hat Elsie nur die ungeschickte Cousine ihres Mannes zur Gesellschaft. Zumindest glaubt sie das. Doch in ihrem neuen Zuhause existiert ein verschlossener Raum. Als sich dessen Tür für sie öffnet, findet sie ein 200 Jahre altes Tagebuch und eine beunruhigende, lebensgroße Holzfigur – eine stille Gefährtin ... Jojo Moyes: »Unvergesslich und wirklich unheimlich.« Peter James: »Glänzt mit der Qualität des Schreibens, den Figuren und meisterhaftem Schrecken.« Susan Hill (Die Frau in Schwarz): »Perfekter Schauplatz, großartiger Aufbau, gespenstisch. Was will man mehr?« Times Literary Supplement: »Ein wahrer Pageturner ... und alle paar Seiten packende Enthüllungen.« Stacey Halls: »Eine meisterhafte Schriftstellerin. Ihre fabelhaften Schauergeschichten sind so gekonnt aufgebaut, dass man sie nicht mehr aus dem Kopf bekommt, selbst wenn man es wollte.« Mit farbigem Vor- und Nachsatzpapier und Buchschnitt in Goldfarbe. Die erste Auflage erschien mit einem Buchschnitt aus Goldfolie und ist vergriffen. Lieferbar ist die 2. Auflage ohne Farbschnitt.

Mystery, Thriller, Horror & Crime
448 SeitenHardcover
Erschienen an: February 10, 2021

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Aktuelle Rezensionen(5)

4.0(24 ratings)
Mandy KeskinRezension von Mandy Keskin

wie alles von dieser autorin sehr atmosphärisch. Handlung und schrecken bauen sich langsam auf. das ende habe ich leider kommen sehen, weil ich Bücher von ihr kenne und hatte gehofft, dass da noch etwas kommt, womit ich nicht gerechnet habe, dass sie sich für einen anderen Ausgang entscheidet. Trotzdem hat die Geschichte es wieder geschafft eine gänsehaut und ein beklemmendes Gefühl zu hinterlassen

feder_magieRezension von feder_magie

Viktorianisches England? Hello! Here I am! In dieser Geistergeschichte geht es um Elsie, die in das Landgut ihres gestorbenen Ehemannes zieht. Doch um das Haus ranken sich gruselige Geschichten. Elsie findet eingeschlossen in einem geheimen Raum Holzfiguren „die stillen Gefährten“ und das Tagebuch von Anne Bainbridge mit grausamen Inhalt. Das Buch spielt in drei Zeitebenen. Einmal die Zeit, die Elsie im Haus ihres verstorbenes Mannes verbrachte, dann die Erlebnisse von Anne Bainbridge aus dem Tagebuch und zum Schluss noch Elsies Zeit in der Nervenklinik nachdem sie das Landgut verlassen muss. Zunächst war ich ein bisschen verwirrt über den Plotaufbau, aber irgendwann kamen die ersten Informationen zusammen und dann hab ich verstanden, in welcher Zeitebene man sich befindet. Zusammen mit Elsie arbeitet der Lesende ihre Erlebnisse auf und es war einfach wirklich super spannend und gruselig. Mit den Zeitsprüngen muss man aber erstmal warm werden. Besonders das Ende fand ich klasse gelöst. Viel Raum für eigene Interpretation und Überlegungen. Ich hätte mir trotzdem noch ein paar mehr schaurige Assoziationen gewünscht. Das Buch hat das Rad nicht neu erfunden, aber trotzdem konnte mich die düstere Stimmung einnehmen. Es ist eher ruhig, aber auch Fans der blutigen Szenen kommen auf ihre Kosten. Während manche Szenen wirklich große Tiefe haben, bleiben andere Details leider auf der Strecke. Ich empfehle das Buch Fans von klassischen Schauergeschichten, die sich gerne im altmodisch angehauchten, viktorianischen England wiederfinden möchten.

RojdaRezension von Rojda

Es war ein unterhaltsames und interessantes Buch aber ehrlich gesagt war ich etwas enttäuscht, dass ich keine Angst bekommen habe. 😢

VerenaHCRezension von VerenaHC

Eigentlich sind es 3,5 Sterne. Das Buch ist spannend und hat mir auch ein paar gruselige Momente beschert, insbesondere vorm Schlafengehen...

JuliaRezension von Julia

Normalerweise grusle ich mich nicht so leicht beim Lesen. Aber 'Die stillen Gefährten' von Laura Purcell versprüht so eine großartige Atmosphäre, dass mir doch immer wieder mal schaurig zumute war. Man trifft als die schwangere, frisch verwitwete Elsie Bainbridge 1866 in dem Anwesen 'The Bridge' ein, dem verwitterten Landsitz ihres verstorbenen Ehemannes. Die Dörfler sind nervös, die kleine Dienerschaft resierviert. Zusammen mit der Cousine ihres Mannes erforscht sie die vielen Räume, bis hinauf zur Dachkammer. Dort finden die beiden alte Tagebücher und eine beunruhigende Holzfigur - die stille Gefährtin. Nun ja, manche Türen sollten besser verschlossen bleiben... Laura Purcell schuf eine klassische, viktorianische Gruselgeschichte in dazu passender Sprache, die aber trotzdem bis zum Ende hin schwer vorhersehbar bleibt und viel Stoff zum Miträtseln bietet. Neben der Haupt-Storyline im Jahre 1866 existieren noch zwei weitere Zeitebenen, eine findet etwa ein Jahr später statt und eine im 17. Jahrhundert. Diese Zeitspünge sind übersichtlich aufgebaut und wecken Neugier. In der Familiengeschichte der Bainbridges gibt es so viel zu entdecken und wirklich jede Nebenfigur ist super interessant. Die Autorin gestaltete die Charaktere und das Setting so unheimlich detailverliebt und mysteriös, dass das Buch von mir aus gerne noch mehr Seiten haben dürfte. Obwohl ich eher selten Bücher 2x lese, habe ich jetzt schon Lust, mit dem Wissen, wie es aus geht, nochmal dazu zu greifen!

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