1.8

Die neue Wildnis

von Diane Cook, Astrid Finke

Format:Softcover

Amerika in der nahen Zukunft: Zusammengepfercht in riesigen Megacities leiden die Menschen unter den Folgen der Überbevölkerung und des Klimawandels wie Smog, Dürreperioden und extreme Hitze. Aus Sorge um das Leben ihrer fünfjährigen Tochter Agnes nimmt die junge Mutter Bea an einem nie dagewesenen Regierungsexperiment teil: Gemeinsam mit zwanzig anderen Pionieren möchte sie in einem der staatlich geschützten Nationalparks, zu denen Menschen eigentlich keinen Zugang haben, im Einklang mit der Natur leben. Doch der Alltag in dieser neuen Wildnis wartet mit ganz eigenen Herausforderungen auf, und schon bald stoßen die Pioniere an ihre Grenzen ...

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
544 SeitenSoftcover
Erschienen an: May 9, 2022

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Aktuelle Rezensionen(5)

1.8(5 ratings)
Der BuchschnackRezension von Der Buchschnack

Ich bin gerade so verwirrt ... gebe ich dem Buch jetzt 4 Sterne oder 2?

GabrieleRezension von Gabriele

What's the point? Why are people running without any goals through some wilderness? Because some kid had an allergy to "the city"? In between, people fuck each other in turn and sometimes the other group members watch and masturbate. There are also the rangers who chase people around in the wilderness for….what? In between, there's a sandstorm or some predators to which the group is defencelessly exposed. Enough, dnf.

Matthis GfrererRezension von Matthis Gfrerer

[Disclaimer: Diese Rezension ist kein persönlicher Angriff auf die Autorin Diane Cook oder die Übersetzerin Astrid Finke.] Eine Gruppe von Menschen begibt sich als Teil einer Studie in das letzte verbleibende Naturschutzgebiet der Welt (?), um dort als Nomaden, Jäger und Sammler zu leben. Das Naturschutzgebiet ist der letzte Ort, an dem noch lebenswerte Bedingungen herrschen. Anhand eines Handbuches und der Anweisungen der Ranger, zieht die Gemeinschaft planlos durch die Wildnis und versucht zu überleben. Wir folgen der Geschichte von Bea und ihrer Tochter Agnes, die sich lowkey ohne Grund hassen. Als Teil der Studie muss sich die Gruppe von Zeit zu Zeit an den Ranger-Posten melden. Dort müssen sie Fragebögen ausfüllen und werden körperlich untersucht. Was genau der Sinn der "Studie" ist, warum die Ranger durch die Bank alles A*rschlöcher sind oder was eigentlich genau die "Regeln" des Handbuches sind, wird weder er- noch geklärt und einfach als gegeben angenommen. Diane did in fact not cook here. Ich weiß gar nicht genau wo ich anfangen soll mit meiner Bewertung. Dieses Buch hat weder einen Plot, noch Character-Development noch eine in sich konsistente Logik. Die einzige Emotion die dieses Buch in mir hervorgerufen hat ist Wut, weil es einfach so schlecht ist. Ich hab mich extra am PC eingeloggt um hier ausführlich ranten zu können. Aber zerlegen wir das Buch hier mal Schritt für Schritt: Prosa und Schreibstil: Nachdem ich die Deutsche Übersetzung von dem Buch gelesen habe, will ich Diane Cook hier den Benefit of the Doubt geben und einfach mal vermuten, dass das Original besser geschrieben ist als die Übersetzung. Simpel gesagt fühlt sich das Buch an als würde man das Ferienerlebnis eines Drittklässlers lesen, der blöderweise 540 Seiten geschrieben hat. Man bekommt überhaupt nicht die Möglichkeit in die Geschichte einzutauchen, weil sich nichts real anfühlt. Die Interaktionen der Charaktere, die Beschreibung der Landschaften, alles fühlt sich platt und leblos an. Das Buch hat insgesamt vermutlich 3 Sätze die über mehr als 2 Zeilen gehen, was das Lesen extrem anstrengend macht. Das Buch hat mir einfach schön aufgezeigt, warum ich meine Bücher wenn möglich auf Englisch lese. Plot: Das Buch hat keinen. Hier mal der "Plot" zusammengefasst: Die Gruppe wandert durch die Wildnis -> Sie bleiben zu lange an einem Ort -> Ein Ranger kommt und fordert sie auf weiterzuziehen -> Die Gruppe wandert durch die Wildnis -> etc. etc. Der ganze Inhalt dieses Buches hätte sich ohne Probleme auf 50-100 Seiten niederschreiben lassen und das merkt man leider relativ schnell. Logik: Auch ergibt in der "dystopischen" Welt der Zukunft, welche für dieses Buch geschaffen wurde, Nichts einen Sinn. Das Naturschutzgebiet, welches "Die Wildnis" heißt, wird von Rangern bewacht, die ohne Ausnahme alle absurde Machtkomplexe haben. Man sollte annehmen, dass die Ranger als Betreuer (bewusst nicht gegendert, es gibt genau eine Rangerin, die als Seitencharakter einmal vorkommt) der Studie, möglichst wenig und neutral mit der Gruppe interagieren sollten. Komischerweise haben aber alle Ranger ein perfides Bedürfnis, das Leben der Gemeinschaft zur Hölle zu machen und ihre Machtkomplexe auszuleben. Schlimmer noch ist, dass diese Veranlagung der Ranger keinen Grund hat. Was genau der Sinn der Studie ist, wird ebenfalls nicht erklärt und das könnte daran liegen, dass es keine logische Erklärung für die Studie gibt. Das Leben in der Stadt ist aufgrund von Smog, Hitze und Überbevölkerung nicht mehr lebenswert. Die Studie soll beweisen (?), dass Menschen auch in der Wildnis überleben können (Das ist nicht Teil des Buches, sondern meine Vermutung). Die Regeln des Handbuches sind aber so konzipiert, dass die Menschen eigentlich überhaupt nicht in der Wildnis sein sollten. Jeder Müll, jede Feuerstelle, jedes Lager, alles muss so hinterlassen werden, als wäre die Gemeinschaft nie da gewesen, sonst drohen Geldstrafen. Weil natürlich Menschen die in der Wildnis leben, sich sorgen um das Geld machen, welches auf ihren Bankkoten versauert. Es fühlt sich so an, als würde versucht werden die Evolution der Gesellschaft rückgängig zu machen, was in gewisser Weise logisch ist, da das Endergebnis der menschlichen Evolution die Auslöschung der Menschheit zu stehen scheint. Was genau die Studie aber gegen Klimawandel ausrichten soll, wird nicht klar. Im Endeffekt wird die Wildnis als Zone für die Oberschicht der Gesellschaft umgebaut, was irgendwie passend ist, weil sonst ja auch nichts Sinn ergibt. Charaktere: Keiner der Charaktere verhält sich ansatzweise natürlich. Die Erwachsenen verhalten sich wie Kindergartenkinder, während die Kinder sich verhalten als wären sie Ü40. Abgesehen von Bea und Val gibt es in diesem Buch kein Charakter-Development. Die Charaktere werden vorgestellt und bleiben so für den Rest des Buches. Die Interaktionen zwischen den (erwachsenen) Charakteren fühlen sich an, als würde man Kindern ein schlecht geschriebenes Theaterstück aufführen lassen. Außerdem gibt es keine Sympathischen Charaktere, in die man sich hineinversetzen kann, weil auch die Emotionen der Charaktere, wie der Plot, weder natürlich noch konsistent sind. Auch wird jede kleinste Emotion vorgefertigt aufgeschrieben, sodass der Leser:in keine Möglichkeit bleibt, selbst etwas zu fühlen. Insgesamt sind die Charaktere zweidimensionale Stereotype, die miteinander in einem Vakuum ohne Kontext interagieren. Bea: Wer dachte, hey eine Mutter die ihr Kind hasst, gaslighted und manipuliert sei dein Guter Maincharakter, dem gefällt dieses Buch. Der erste Teil ist aus Beas (die eigentlich Beatrice heißt, aber Bea klingt und liest sich natürlich viel besser.......) und ist noch ansatzweise nachvollziehbar. Dann geht sie komplett crash-out, flieht in die Stadt, lässt ihre 8-jährige Tochter zurück und kommt dann als ihre eigene Böse Version ein Jahr später wieder zurück. Das Buch hätte deutlich davon profitiert, wenn sie einfach weggeblieben wäre. Nach ihrer Rückkehr zur Gemeinschaft hat sie dann komplett nen Sprung in der Schüssel, verprügelt eine der Frauen, f*ckt dann vor den Augen aller den Partner der Frau und wird dadurch zur Anführerin der Gruppe. Ich vermute das die Inspiration hierfür aus dem Tierreich kommt und symbolisieren soll, dass Menschen auch nur Tiere sind, aber es ergibt einfach keinen Sinn. Beas Ehemann Glen, der einzige Charakter der ansatzweise Sympathisch ist, nimmt das alles einfach hin, weil er weder einen eigenen Willen noch ein Rückgrat hat. Glens Tod soll glaub ich am Ende des Buches als Schocker dienen, ist aber von Anfang an vorhersehbar. Beas neuer Alpha-Partner Carl hat aber den größten Knacks von allen und will der Anführer von der Gruppe sein, was ihm dann irgendwie auch gelingt, letztendlich aber keine wirklichen Konsequenzen hat. Bea ist außerdem vollkommen irrational, emotional manipulativ und gaslighted ihre Tochter seit sie ein kleines Kind ist. Dass alles vor dem Hintergrund, dass sie in die Wildnis gegangen ist, um ihre Tochter zu retten, ergibt erneut einfach keinen Sinn. Agnes: Agnes ist Beas Tochter und wurde scheinbar mit dem Gehirn einer 45-jährigen Frau geboren. Teil 2-7 des Buches sind aus ihrer POV geschrieben und man merkt, dass es schon ein bisschen her ist, dass die Autorin selbst Kind war. Wie ihre Mutter hat sie auch eine absurde Obsession damit, die Anführerin der Gruppe zu sein. Warum das für die Charaktere überhaupt so ein wichtiges Ding ist, wird eh nicht klar. Agnes lebt seit sie 8 ist basically als Selbstständiger Teil der Gruppe, weil natürlich 8 jährige Kinder eigentlich schon erwachsen sind. Während ihre Mutter weg ist, ist Agnes auch ein echt angenehmer Charakter, sobald ihre Mutter wieder da ist, ist sie aber nur noch Opfer ihrer Manipulation. Anderweitige Obskuritäten: - Die Mitglieder der Gruppe haben scheinbar kein Schamgefühl und betreiben ihren Geschlechtsverkehr vor den Augen und Ohren der anderen, weil man in der Wildnis natürlich kein abgelegenes Fleckchen findet - Die Minderjährigen Charaktere Agnes und Jake haben auch Geschlechtsverkehr was meiner Meinung nach nicht nötig oder in Ordnung ist - Jede Person die in die Wildnis geht wird scheinbar unmittelbar zu einem Triebwesen und verliert ihren gesunden Menschenverstand Fazit: Nichts ergibt Sinn. Ich trauere der Lebenszeit nach, die ich für dieses Buch verschwendet habe. Ich kann auch nicht nachvollziehen wie dieses Buch für den Booker-Prize nominiert wurde. 0/5

ClandesvRezension von Clandesv

Irgendwie fehlt da einfach etwas.

CharRezension von Char

Eigentlich 2 ⭐️ aber war schnell wegzulesen, und teilweise spannend, daher gibts ganz knapp 3

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