Eine Liebe in der Bohème Die junge Gabriele Münter, genannt Ella, verliebt sich in ihren Lehrer Wassily Kandinsky. Ihr Haus in Murnau wird zum Zentrum der Avantgarde, hier malen, streiten und lieben sich die beiden und entwickeln ihre Kunst zu jener Abstraktion weiter, für die er in die Geschichte eingeht. Ella ist seine Muse ebenso wie seine Kritikerin und selbst eine außergewöhnliche Malerin. Mit dem Ersten Weltkrieg werden sie getrennt. Ella wähnt ihren Geliebten tot, trauert um ihn. Doch Kandinsky lebt – und heiratet eine andere. Ella droht daran zu zerbrechen. Aber als die Nazis Kandinskys »entartete Kunst« rauben wollen, wagt sie das Unglaubliche: Sie rettet die Sammlung des Blauen Reiters vor dem Zugriff der Nazis und erhält sie der Nachwelt.
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Die Malerin
von Mary Basson, Gabriele Weber-Jaric
Eine Liebe in der Bohème Die junge Gabriele Münter, genannt Ella, verliebt sich in ihren Lehrer Wassily Kandinsky. Ihr Haus in Murnau wird zum Zentrum der Avantgarde, hier malen, streiten und lieben sich die beiden und entwickeln ihre Kunst zu jener Abstraktion weiter, für die er in die Geschichte eingeht. Ella ist seine Muse ebenso wie seine Kritikerin und selbst eine außergewöhnliche Malerin. Mit dem Ersten Weltkrieg werden sie getrennt. Ella wähnt ihren Geliebten tot, trauert um ihn. Doch Kandinsky lebt – und heiratet eine andere. Ella droht daran zu zerbrechen. Aber als die Nazis Kandinskys »entartete Kunst« rauben wollen, wagt sie das Unglaubliche: Sie rettet die Sammlung des Blauen Reiters vor dem Zugriff der Nazis und erhält sie der Nachwelt.
Aktuelle Rezensionen(2)
"Die Malerin" ist für mich ein sehr angenehmer und kunstvoll geschriebener Roman,der gleichzeitig eine melanchonische und teilweise emotional distanzierte Atmosphäre hat. Besonders beschäftigt hat mich Ellas Beziehung zu Wassily, da sie zunehmend von Macht und Unsicherheit geprägt war. Zu den wichtigsten Themen gehören Identität, Selbstverlust, Kunst als Ausdruck der Seele und die Rolle der Frau in der Kunstwelt. Ellas Innenleben wird stark mit ihrer Kunst verbunden, wodurch die Malerei für sie weit mehr als nur ein Hobby ist. Besonders das Zitat: "Sie kam sich wie ein Bild vor, so oft übermalt, dass von dem Original nicht einmal mehr die Konturen zu erkennen waren." verdeutlicht das Motiv des Identitätsverlustes sehr gut. Anfangs fand ich Ella teilweise unsymphatisch, doch mit der Zeit wurde ihr Verhalten immer verständlicher. Gerade ihre Entwicklung macht sie zu einer interessanten Hauptfigur. Auch sprachlich hat mir der Roman gefallen, vor allem durch die poetische Sprache und die vielen künstlerischen und kulturellen Referenzen. Kritisch fand ich allerdings, dass trotz der vielen beschriebenen Gemälder keine Bilder im Buch enthalten sind. Außerdem wirkt der Originaltitel "Saving Kadinsky" etwas irreführend, da die Geschichte klar auf Ella fokussiert ist und sein sollte. Alles in allem ist "Die Malerin" ein toller Roman und kann nur weiterempfohlen werden😍😍
4.5 ⭐️; eine spannende, gut zu lesende Ronanbiographie. Wer sich dafür interessiert, dem kann ich es sehr empfehlen.