Empfehlungen basierend auf "Die Mütze oder Der Preis des Lebens."

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von Kai Meyer

"Atmosphärisch dicht geschrieben und mit vielen zeithistorischen Elementen gespickt, fesselt Kai Meyer erneut mit einer hochspannenden Erzählung."

von Kai Meyer

"Kai Meyer erzählt hier einfach eine Geschichte zum Verschlingen."

von Mechtild Borrmann

"Borrmanns neuer Roman ist einmal mehr extrem spannend, bringt einen aber gleichzeitig an die Grenze des Erträglichen."

von Karl Ove Knausgård

Über das Schreiben eines Romans - und die Verbindung zwischen Himmel und Erde, dem Alltäglichen und dem Fantastischen, dem Göttlichen und dem Teuflischen.Als Karl Ove Knausgård im Dezember 2019 seine zwei Vorlesungen zur Tübinger Poetik-Dozentur hielt, war sein neuer Roman »Der Morgenstern« noch im Entstehen - wie auch (noch unbemerkt) die Pandemie. Prophetisch und programmatisch mutet an, was er in seiner zweiten Vorlesung vorträgt: »Lawrence Durell sagte einmal, ein Kunstwerk zu erschaffen, heiße, sich ein Ziel zu setzen und anschließend im Schlaf dorthin zu wandeln. Das habe ich getan, ich habe mir zwei Ziele gesetzt und nun bin ich schlafend auf dem Weg in dieser Richtung.Bei meinem ersten Ziel geht es um ein Gefühl, das mich seit längerem umtreibt, dass die Zukunft nicht mehr existiert, weil die Jetztzeit uns in Formen vermittelt wird, die so fest sind und so auf Wiederholung basieren, dass das Zukunftsartige an der Zukunft, Ihre Unvorhersehbarkeit, verschwunden ist, ähnlich einem Fluss, der in eine Röhre verlegt wird.Bei meinem zweiten Ziel geht es darum, dass wir uns von der Natur abgewendet haben.Wie schreibt man darüber einen Roman?«

von Catalin Dorian Florescu

In seinem neuen großen Roman erzählt Catalin Dorian Florescu die abenteuerliche Lebensgeschichte des Jacob Obertin aus dem schwäbischen Dorf Triebswetter im rumänischen Banat. Es ist eine Geschichte von Liebe und Freundschaft, Flucht und Verrat und darüber, wie die Fähigkeit eines Menschen zu lieben ihn über alles hinwegretten kann. Jacobs Geschichte - zeitlich zwischen dem Ende der 20er- und Anfang der 50er-Jahre angesiedelt - weitet sich zu einem Familienepos, in dem temporeich und in dichten, fantastischen Bildern das Schicksal der Obertins über 300 Jahre hinweg erzählt wird, beginnend mit dem 30jährigen Krieg in Lothringen.

von Dick Francis

Zu viel Ehrlichkeit schafft Feinde, zumal im Rennsport, wo nicht jeder saubere Hände hat. Außer John Dereham - und es wird ihm zum Verhängnis.

von Andreas Wagner

von Boris Leonidovič Pasternak

Das Schicksal eines russischen Arztes, zugleich ein dichterisches Bild russischen Lebens und Denkens in der Revolutionszeit.

von Martin Grzimek

Wer hinter diesem opulenten Werk ein "angeschimmeltes" und langatmiges Remake vermutet, liegt falsch. Martin Grzimek hat die klassischen Vorlagen grundlegend neu strukturiert. Er hat nicht nur die gesamte Dramaturgie modernen Lesegewohnheiten angepasst, sondern auch vermeintlich unscheinbaren Nebenfiguren eine Stimme gegeben, Brüche sichtbar gemacht und damit den Leser mündig in die Interpretation des vielschichtigen Stoffes einbezogen. Grzimek hat den Text nicht oberflächlich aufgepeppt, sondern bei der Neubearbeitung auch den Zeitgeist der Epoche im Auge behalten. Somit ein literarisches Mammutprojekt, dem man das Adjektiv "genial" verpassen darf, ohne zu übertreiben. Eine packende Abenteuer-Rittersaga, die unterhält und zugleich unaufdringlich belehrt. Einziger Kritikpunkt: Ein Sachanhang zum klassischen Stoff fehlt und hätte m.E. den Band gut abgerundet, auch um die Leistung dieser Neuerzählung hervorzuheben. In jeder Hinsicht All-Age! (Robert Elstner)