4.2

Die Bücher, der Junge und die Nacht

von Kai Meyer

Format:Hardcover

Ein Bücherdieb, ein Junge ohne Erinnerung und die Magie des Lesens:Kai Meyers großer zeitgeschichtlicher Roman über die Geheimnisse der Bücher und eine schicksalhafte LiebeDichter Nebel wogt durch die Gassen der Bücherstadt Leipzig, 1933, als das Böse die Macht ergreift. Hier entspinnt sich die tragische Liebe des Buchbinders Jakob Steinfeld zu einer rätselhaften jungen Frau. Juli hat ein Buch geschrieben, das sie einzig ihm anvertrauen will. Doch bald darauf verschwindet sie spurlos.Fast vierzig Jahre später ist auch Jakobs Sohn Robert den Büchern verfallen und reist auf der Suche nach seltenen Ausgaben durch ganz Europa. Er liebt seine Arbeit und die Bücher – von Menschen hält er sich meist eher fern. Doch als die Bibliothekarin Marie ihn bittet, ihr bei einem Auftrag der geheimnisumwitterten Verlegerfamilie Pallandt zu helfen, stoßen sie auf das Mysterium eines Buches, dessen Geschichte eng mit Roberts eigener verknüpft ist – es ist der Schlüssel zum Schicksal seiner Eltern.Bestseller-Autor Kai Meyer hat eine wunderschöne Liebeserklärung an die Welt der Bücher geschrieben, die zugleich ein berührender historischer Roman und ein hochspannendes Stück Zeitgeschichte vom Zweiten Weltkrieg bis in die 70er Jahre ist.

Literary & Contemporary Fiction
Hardcover
Erschienen an: November 2, 2022

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Aktuelle Rezensionen(7)

4.2(43 ratings)
Laura MellenthinRezension von Laura Mellenthin

Wie immer wunderbar geschrieben. Die Geschichte von Robert und Jakob wird durch die verschiedenen Zeiten erzählt und langsam entfaltet. Die Charaktere haben eine schöne Tiefe und ich bin nach wie vor Fan von Kai Meyer.

feder_magieRezension von feder_magie

„Die Bücher, der Junge und die Nacht“ ist ein vielseitiger Roman mit historischen Elementen, aber auch Obskurität. Das Buch ist in drei Zeitebenen geschrieben und ich brauchte eine Zeit um reinzukommen. Die Komplexität der Geschichte führt dazu, dass man immer mit allen Sinnen dabeibleiben muss, um der Handlung zu folgen Zentraler Mittelpunkt ist die Bücherstadt Leipzig. Dort wurden 1933 Bücher von Gegnern der Sozialsozialisten verbrannt. Genau dieses Jahr ist eine der drei Zeitebenen der Geschichte - und war für mich die Interessanteste. Buchbinder Jakob Steinfeld hat den Auftrag einer Frau entgegengenommen, die kurz darauf spurlos verschwindet. Währenddessen bekommen die Nazis immer mehr Macht und die Lage spitzt sich zu. 1943 findet sich Robert mitten im Krieg wieder, auf der Suche nach seltenen Büchern. Sein Gefährte Mercurio interessiert sich für ein ganz bestimmtes Buch und geht dafür über Leichen. 1971 macht die Freundin von Robert Steinfeld eine bahnbrechende Entdeckung. Dieser recherchiert daraufhin was genau es mit seiner Vergangenheit auf sich hat. Der Schreibstil ist perfekt auf die historische Handlung abgestimmt und bricht an keiner Stelle aus. Alles ist sehr gut recherchiert. Auch die SprecherInnen bringen das so gut rüber und haben sogar verschiedene Dialekte zu Besten gegeben. Das machte das Hörerlebnis noch authentischer. Dadurch, dass die Handlung so undurchschaubar war war ich oft von diversen Wendungen überrascht. An jeder Ecke lauerte die Liebe zu Büchern in den verschiedensten Facetten und es war schön zu erfahren, wie weit die Papierspuren zurückreichen. Ab und an war es etwas zäh und ich musste schon mal zurückspulen, um den roten Faden doch noch einzufangen. Normalerweise überzeugt der Meister der Phantastik mit fantastischen Elementen, aber auch er glänzt definitiv auch im historischen Bereich.

feder_magieRezension von feder_magie

„Die Bücher, der Junge und die Nacht“ ist ein vielseitiger Roman mit historischen Elementen, aber auch Obskurität. Das Buch ist in drei Zeitebenen geschrieben und ich brauchte eine Zeit um reinzukommen. Die Komplexität der Geschichte führt dazu, dass man immer mit allen Sinnen dabeibleiben muss, um der Handlung zu folgen Zentraler Mittelpunkt ist die Bücherstadt Leipzig. Dort wurden 1933 Bücher von Gegnern der Sozialsozialisten verbrannt. Genau dieses Jahr ist eine der drei Zeitebenen der Geschichte - und war für mich die Interessanteste. Buchbinder Jakob Steinfeld hat den Auftrag einer Frau entgegengenommen, die kurz darauf spurlos verschwindet. Währenddessen bekommen die Nazis immer mehr Macht und die Lage spitzt sich zu. 1943 findet sich Robert mitten im Krieg wieder, auf der Suche nach seltenen Büchern. Sein Gefährte Mercurio interessiert sich für ein ganz bestimmtes Buch und geht dafür über Leichen. 1971 macht die Freundin von Robert Steinfeld eine bahnbrechende Entdeckung. Dieser recherchiert daraufhin was genau es mit seiner Vergangenheit auf sich hat. Der Schreibstil ist perfekt auf die historische Handlung abgestimmt und bricht an keiner Stelle aus. Alles ist sehr gut recherchiert. Auch die SprecherInnen bringen das so gut rüber und haben sogar verschiedene Dialekte zu Besten gegeben. Das machte das Hörerlebnis noch authentischer. Dadurch, dass die Handlung so undurchschaubar war war ich oft von diversen Wendungen überrascht. An jeder Ecke lauerte die Liebe zu Büchern in den verschiedensten Facetten und es war schön zu erfahren, wie weit die Papierspuren zurückreichen. Ab und an war es etwas zäh und ich musste schon mal zurückspulen, um den roten Faden doch noch einzufangen. Normalerweise überzeugt der Meister der Phantastik mit fantastischen Elementen, aber auch er glänzt definitiv auch im historischen Bereich.

MonaRezension von Mona

Drei Zeiten, drei Geschichten, eine Familie. Dieses Buch beschreibt die Geschichte von Robert als Kind und als Erwachsener und von seinem Vater Jakob. Wir erleben die Jahre 1933, 1943 und 1971 und versuchen zusammen mit Robert seine Herkunft und Kindheit und die Liebe zu Büchern zu rekonstruieren. Dieses Buch hat seine ganz eigene Melodie. Sie ist melancholisch, freudig, vertraut und spannend zugleich. Mir hat besonders der Strang 1933 gut gefallen. Ich hoffe Grigori begegnet mir noch mal wieder in meinem Leseleben. 1971 hatte einige Szenen, die besonders in der Person des Robert Brutalität vorweisen, die sich mir nicht wirklich erschließt. Er wirkt hier manchmal wie ein Möchtegern-James Bond. Darüber kann ich aber gut hinwegsehen. Was mir in dem jüngsten Strang tatsächlich ein bisschen zuviel wurde war das „Wikipedia-Wissen“, welches einige Charaktere erzählen, um die Geschichte voranzubringen. Mir wäre lieber gewesen, dass sowohl ihr Wissen wie auch die von Ihnen erzählten Verläufe nicht fast nur in Rückblicken, sondern in erlebten Episoden geschrieben worden wären. Das ist aber nur ein kleiner Kritikpunkt. Sehr schade, dass es das Grafische Viertel nicht mehr in Leipzig gibt. Das Buch hat richtig Lust auf einen Besuch gemacht.

FoksRezension von Foks

„Ist es nicht ein bisschen einfach, Grausamkeit mit Aufsässigkeit zu entschuldigen?“ eine Menge Leute hatten die Nationalsozialisten lange Zeit als grossmäulige Stammtischrevoluzzer belächelt. Ein fataler Trugschluss, wie sich herausgestellt hatte.“

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