2.5

Die Habenichtse.

von Katharina Hacker

Format:Hardcover

Isabelle und Jakob treffen sich am 11. September 2001 nach Jahren auf einer Party in Berlin wieder. Sie verlieben sich, heiraten und bekommen die Chance, nach London zu ziehen, wo Jakob Schicksal? Zufall? eine Stelle in einer Anwaltskanzlei antritt, die eigentlich für einen Kollegen vorgesehen war, der bei den Anschlägen auf das World Trade Center umgekommen ist. Isabelle arbeitet von dort aus weiter für ihre Berliner Grafikagentur und genießt, in den spannungsreichen Wochen vor Ausbruch des Kriegs im Irak, ihr Londoner Leben.Die beiden haben alles, was ein junges, erfolgreiches Paar braucht und stehen doch mit leeren Händen da. Sehnsüchtig und ratlos sehen sie zu, wie ihr Leben aus den Fugen gerät. Jakob ist fasziniert von seinem Chef, Isabelle von Jim, dem Dealer. Die untergründigen Ströme von Liebe und Gewalt werden spürbar, und das Nachbarskind Sara wird ihr Opfer.

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
308 SeitenHardcover
Erschienen an: 2006

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Aktuelle Rezensionen(4)

2.5(6 ratings)
JuleRezension von Jule

Ebenfalls wie >Transit< von Anna Seghers eines der vier Bücher des Abi-Jahrgangs 26. Eine Moderne Sprache mit vielen verwirrenden Zeitsprüngen, was das Lesen im schulischen Kontext komplizierte.

Carmen HuberRezension von Carmen Huber

Wut und Wahnsinn. Von mir aus kann jeder dieser Charakter aus der Gesellschaft verschwinden … und falls das die Menschheit in Summe ist auch gerne diese als Ganzes Ist das Buch gut? Keine Ahnung ehrlich gesagt, aber ich vermute mehr ja als nein. Ich hab es fast am Stück gelesen und hab den Sog des Buches gespürt. 2/3 des Buches waren „interessant“ und dann kam eine Wut und ein Hass auf die Charaktere den ich so noch nicht erlebt habt. Auf jeden einzelnen dieser „mickrigen“ Lebewesen, die diese Welt so schlecht machen. Auf die selbsternannten Wehrlosen, auf die Gelangweilten, auf die vermeintlichen gesellschaftlichen Psychopaten, auf die „Tussis“, die Frauen ohne Rückgrat, die Jammerlappen, die kleinen Ganoven, die frustrationsabbauenden „Säcke“, die Kinder und Tiere quälen um ihr eigenes dahinsiechendes Dasein ertragen zu können, den menschlichen Dreck…. Die (normale?) Gesellschaft? Ist das unsere zivilisierte Welt? Ist das die Summe der bemitleidenswerten Individuen aus allen Gesellschaftsschichten die „wir“ sind? Ich hoffe nicht und ich werde die nächsten Tage dankbar, jedem Menschen begegnen der nicht wie im Buch ist. Der sich einsetzt (für sich und andere); der sich „kümmert“ (um sich und andere); der Verantwortung übernimmt (für sich und andere); der nach Weiterentwicklung strebt (für sich und die Gesellschaft). Durch dieses Buch hab ich einen friedlichen, liebevollen Blick erhalten, auf die Gesellschaft die es auch gibt. Das Buch zur Seite zu legen und zu realisieren, „es gibt auch eine andere menschliche Gesellschaft“ ist wie das erwachen aus einem Albtraum. Ja, das Buch beschreibt die Realität…. Aber nur eine Seite davon. Und vielleicht macht genau dies, das Buch lesenswert, weil es unser Bewusstsein für gesellschaftliche Verantwortung, gesellschaftliche Pflichten, Notwendigkeit für gesellschaftliche Weiterentwicklung und dem Geschenk von Empathie und sozialer Freundlichkeit schärft. Falls das Buch genau diese Gedanken und Emotionen wecken möchte, ist es wirklich verdammt gut….Aber schön zu lesen oder angenehm als Erinnerung ist es nicht.

Lele Rezension von Lele

Leider konnte ich mich mit keiner Person in diesem Roman identifizieren. Die Handlung lässt den Leser auf eine bessere Zukunft für alle Charaktere hoffen. Leider wird man mit nur noch mehr Leid konfrontiert und schockiert und sprachlos zurückgelassen. Mir persönlich war dieser Roman zu brutal ... Aber auf der anderen Seite bewegte er mich und regt zum Nachdenken an. 2/5 ⭐️

ElenaRezension von Elena

Alle Personen sind komplett unsympathisch genauso wie die Autorin. Großer Kampf es fürs Deutschabi zu lesen, sonst hätte ich’s nicht durchgezogen…

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