Connie Palmen erzählt entlarvend und brillant von der Suche einer jungen Frau nach Selbstfindung und Glück.
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Die Gesetze
von Connie Palmen, Barbara Heller
Connie Palmen erzählt entlarvend und brillant von der Suche einer jungen Frau nach Selbstfindung und Glück.
Aktuelle Rezensionen(2)
Interessante Verknüpfung der Begegnung mit einzelnen Männertypen, die aber wenig gut im Gedächtnis bleibt da sehr individuell beschrieben
„Das Wesen der Dinge existiert nicht, Herr Doktor, jedenfalls nicht ohne uns. Was wir daraus machen, das ist es, nichts anderes. Aber wie steht es dann mit den Menschen selbst? Wird man als Mensch mit einem Wesen geboren? Angenommen, mit den Menschen ist es wie mit den Dingen, und für sich allein sind sie ebenfalls nichts, aber dann auch gar nichts. Ein schrecklicher Gedanke, und daher wahrscheinlich wahr. Dann sind wir Menschen voneinander ebenso abhängig, wie es die Dinge von uns sind. Dann können wir nur das sein, was ein anderer aus und macht, und dann nur dann etwas bedeuten, wenn andere die Bereitschaft, die Liebe besitzen, uns in ihrer eigenen Geschichte Bedeutung zu verleihen. Dann sind wir zwangsläufig Figuren in der Geschichte eines anderen Menschen, aber ansonsten, für und allein, stellen wir nichts dar, sind wir bedeutungslos, nichtssagend, stumme, überflüssige Dinge. Wir sind der Gnade anderer ausgeliefert, wir sind ihr Werk.“ Zu spüren, was man sein soll, nie genau das werden können. Abhängig sein vom Blick der anderen, sich durch andere ein wenig Selbst einverleiben wollen. Andere, die auch nur sind durch andere. Den wahren Kern finden wollen, das wahre Selbst - daran verzweifeln, ob es das gibt. Das originelle Wort eines Mannes lernen, dass sowohl Hoffnung gibt als auch der Frauen Dolchstoß ist. Es sind immer die Männer, immer.