Wenn Ohnmacht zur Macht wird - die Zukunft gehört den FrauenVon einem Tag auf den anderen entdecken Frauen auf dem ganzen Planeten, dass sie »die Gabe« in sich tragen. Durch bloße Berührung können sie anderen Menschen schreckliche Schmerzen zufügen und sie sogar töten. Von einem Tag auf den anderen werden die Männer zum schwachen Geschlecht. Doch ist eine von Frauen beherrschte Welt auch eine bessere Welt?
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Die Gabe
von Naomi Alderman, Sabine Thiele
Wenn Ohnmacht zur Macht wird - die Zukunft gehört den FrauenVon einem Tag auf den anderen entdecken Frauen auf dem ganzen Planeten, dass sie »die Gabe« in sich tragen. Durch bloße Berührung können sie anderen Menschen schreckliche Schmerzen zufügen und sie sogar töten. Von einem Tag auf den anderen werden die Männer zum schwachen Geschlecht. Doch ist eine von Frauen beherrschte Welt auch eine bessere Welt?
Aktuelle Rezensionen(3)
Es fällt mir schwer mich eindeutig zu dem Buch zu positionieren, da ich sowohl die Grundthematik als auch die Umsetzung prinzipiell gut fand. Das Thema ist gesellschaftspolitisch relevant und die Autorin hat einen interessanten Ansatz gewählt, um die Machtverhältnisse der Geschlechter umzukehren (Frauen als "starkes Geschlecht"). Auch gefielen mir die Anspielungen, Briefe und Bilder, die den Roman als ein "Historisches Werk" darstellen und die man beim späteren durchblättern vollständig zuordnen kann. Leider schwächelten meiner Meinung nach die Protagonisten. Die (meisten) Charaktere hatten zu wenig Tiefe und ließen sich grade am Anfang nur schwer auseinanderhalten. Auch schienen sie das Geschehen nur bedingt kritisch zu hinterfragen und waren total von Rache und Machtstreben eingenommen, auch wenn das wichtig für die Aussage des Buches zu sein scheint. So oder so fiel es mir schwer mich mit ihnen zu identifizieren und ihre einzelnen Geschichten langweilten mich zeitweise. Long Story Short: Defintiv ein lesenswerter Roman mit ausreichend Denkanstößen, wenn man kein Problem mit wenig reflektierten Hauptfiguren und einer pessimistischen Handlungsspirale hat.
Spannend? Ja. Aber sonst? Nicht so viel. Die Charaktere waren alle nur von Rachegelüsten getrieben und es gab kaum etwas, das mal hinterfragt wurde, es gab kaum jemanden oder gar niemanden, der in irgendeiner Form mal jemanden von etwas abgehalten hätte, etwas schlecht gefunden hätte oder Ähnliches. Kaum Reflexionen in diesem Buch, was ich nicht gut fand, denn am Ende gab es nur eins zu erfahren: Die Frauen sind in sich alle böse, drehen alle durch, wenn sie Macht haben und nutzen sie schamlos aus. Und am Ende ist die Welt wohl noch schlimmer dran, als wenn sie weiterhin von Männern regiert würde... also nein, das Buch konnte mir nichts geben, bis auf blutige und brutale Passagen aller Art und unsympathischer Charaktere, die sich nicht sonderlich gut reflektierten oder weiterentwickelt haben.
Es fällt mir schwer zu erklären, was mir an dem Buch nicht zugesagt hat, denn ich weiß es selber nicht genau. Die Geschichte fand ich interessant und ich habe viel Potential in ihr gesehen, aber irgendwie hat mich das ganze dann doch nicht mitgerissen. Vielleicht lag es an dem Schreibstil oder der Art wie die Geschichte verlaufen ist oder erzählt wurde. Auf jeden Fall hat es sich in die Länge gezogen, obwohl ich grundsätzlich finde, dass ein wichtiges Thema behandelt wurde. Besonders den Briefwechsel am Ende des Buches fand ich aber dann doch gut und interessant.