Lastet ein Fluch auf Norah? Wird sie einen Menschen töten? Einen Mann, den sie gar nicht kennt? Eine alte Bettlerin, die Norah anspricht und kurz darauf spurlos verschwindet, ist davon überzeugt. Nie im Leben könnte sie zur Mörderin werden. Da ist sich Norah ganz sicher. Doch was ist am Ende schon sicher?
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Der Schatten
von Melanie Raabe
Lastet ein Fluch auf Norah? Wird sie einen Menschen töten? Einen Mann, den sie gar nicht kennt? Eine alte Bettlerin, die Norah anspricht und kurz darauf spurlos verschwindet, ist davon überzeugt. Nie im Leben könnte sie zur Mörderin werden. Da ist sich Norah ganz sicher. Doch was ist am Ende schon sicher?
Aktuelle Rezensionen(4)
Wie immer werde ich bei Thrillern nicht viel zum Inhalt sagen, um nicht zu spoilern. Ich lese Thriller immer am liebsten ohne vorher zu wissen um was es geht. Das Ende, bzw. die letzten 100 Seiten haben mir gut gefallen und mich teilweise auch echt überrascht. Der Weg dahin ist allerdings ein wenig lang und zäh. Wer aber gerne einen nicht blutigen und etwas langsameren Thriller, mit interessanten Persönlichkeiten lesen möchte, der ist bei diesem Buch richtig.
Ein durchweg spannender Roman, der den Leser von Beginn an in die Handlung hineinzieht. Die Charaktere sind lebendig gezeichnet, und die Ereignisse entfalten sich mit Tempo. Lediglich das Ende bleibt hinter den Erwartungen zurück – es wirkt nicht ganz stimmig auf mich
Es las sich zwar sehr schnell & war unterhaltsam. Jedoch hat mich das Ende sehr enttäuscht. Irgendwie unbefriedigend und viel zu hergezogen. Hätte funktionieren können, aber anders konstruiert. Als Leser hat man sich nicht abgeholt gefühlt. Oder ich zumindest. Dabei kann sie es doch eigentlich, siehe „Die Falle“. Dennoch für den Strand tauglich.
Interessanterweise habe ich bisher nur das Melanie Raabe Hörspiel "Der Abgrund" gehört. Und hatte ihre Bücher eher weniger auf dem Schirm. Über einen Podcast hab ich dann eine Leseprobe von "Der Schatten" gehört und wurde neugierig. Der Roman baut zunächst eine wahnsinnige, kaum ertragbare Spannung auf. Aber und jetzt kommt ein aber, nach und nach irritierte es mich immer mehr, dass Norah offensichtliche Fragen nicht stellte. Sie fixiert sich so auf eine Sache das sie vergisst sich zu überlegen welche Möglichkeiten - die meiner Meinung nach offensichtlich vor ihr lagen - eigentlich wirklich in Frage kommen. Ich muss gestehen, dadurch verpufft die Spannung nach und nach, denn ich kannte die Lösung dadurch weit vor dem großen Finale. Das macht den Roman trotz allem nicht schlecht. Ich mochte Raabes Schreibstil sehr. Ich war mitten in Wien und habe die Welt um mich herum komplett ausgeblendet. Zudem konnte ich mich sehr mit Norah identifizieren. Vieles was sie tut wünschen sich Menschen auf der ganzen Welt. Auch die Frage, ab welchem Punkt und aus welchen Gründen Menschen zu Mördern werden. Das ist schon eine Frage die ich spannend finde. Und ich habe ja nicht ganz ohne Grund ab einem bestimmten Punkt den Rest des Romans in einem Rutsch gelesen. Es fehlte mir nur eben der wirkliche Überraschungsmoment, der "Der Schatten" grandios hätte machen können. Insgesamt stelle ich aber gerade fest, dass ich das Ganze trotzdem ziemlich gut fand, weshalb ich tatsächlich bei vier Sternen bleibe. Und mit Sicherheit lese ich jetzt alle weiteren Bücher der Autorin.