England 1922: Zuerst stellt die Ankunft der Londonerin Irene die Ordnung des idyllischen Dorfes Slaughterford auf eine harte Probe. Kurz darauf geschieht ein brutaler Mord. Der Tote ist ein angesehener Gutsherr – und Irenes Mann. Gemeinsam mit dem Stallmädchen Pudding begibt sich Irene auf die Suche nach der Wahrheit. Die Spuren führen das ungleiche Paar tief in die angrenzenden Wälder und zu einer Liebe, die nicht sein durfte und ein ganzes Dorf voller Schuld zurückließ.
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Die Frauen am Fluss
von Katherine Webb, Babette Schröder
England 1922: Zuerst stellt die Ankunft der Londonerin Irene die Ordnung des idyllischen Dorfes Slaughterford auf eine harte Probe. Kurz darauf geschieht ein brutaler Mord. Der Tote ist ein angesehener Gutsherr – und Irenes Mann. Gemeinsam mit dem Stallmädchen Pudding begibt sich Irene auf die Suche nach der Wahrheit. Die Spuren führen das ungleiche Paar tief in die angrenzenden Wälder und zu einer Liebe, die nicht sein durfte und ein ganzes Dorf voller Schuld zurückließ.
Aktuelle Rezensionen(2)
Das Ende war leider sehr verwirrend und überhaupt nicht das was ich mir als Abschluss gewünscht hätte
eher 3,5 Sterne (ich habe hier aus dem Bauch heraus aufgerundet, dennoch ist das die eigentliche Wertung) Ich habe lange keinen Roman mehr von Katherine Webb gelesen, weil mich ihre ersten Bücher nicht so richtig überzeugt hatten. Hier wurde ich auch nur deshalb neugierig, weil Ruth vom Youtubekanal zwischentausendzeilen, sehr anschaulich über das Buch gesprochen hat. Ich hatte also Lust, es damit zu versuchen. Sicher ist ein Grund, weshalb mir der Roman dann auch so gut gefallen hat, das ich genau auf diese Art von Büchern gerade Lust hatte. Dabei setzt zumindest die Handlung, die der Klappentext suggeriert sehr viel später ein, als das zu erwarten wäre. Dafür lernt man die dörflichen Strukturen ganz gut kennen und die wichtigsten Figuren, die dann auch für die Geschichte weiter relevant sind. Man wartet allerdings auf den Mord, aber der kommt einfach nicht... Gleichzeitig war es nicht so, das ich nicht interessant fand, was ich bis zu dem Punkt, als dieser dann geschieht, gelesen hatte. Man lernt die Figuren dadurch schon sehr gut kennen, die verschiedenen Perspektiven, die der Roman einnimmt, führen auf eine sehr interessante Lösung hin. Damit hat die Autorin sogar mich bis zu einem bestimmten Punkt aufs Glatteis geführt :lachen: Obwohl sie an anderen Stellen eine recht durchschaubare Handlung liefert - die dadurch aber auch davon ablenken kann, was Webb eigentlich im Sinn hat. Dieser Kniff war wirklich gelungen, auch wenn ich zugebe, das mir eine bestimmte Motivlage, was den Mord angeht nicht schlüssig erscheint. Das wirkte zu konstruiert und an diesem Punkt auch nicht nachvollziehbar. Dafür wartet der Roman durch den Kniff trotzdem mit einem wirklich interessanten Schluss auf und man versteht auch, wie bestimmte Merkwürdigkeiten in der Handlung zu Stande kamen. Gleichzeitig ist "Die Frauen am Fluss" kein klassischer Kriminalroman. Aber auch kein klassischer historischer Roman. Manchmal kann er sich nicht so recht entscheiden, was er sein möchte. Die Figuren fand ich zum Teil etwas überzeichnet, andere Punkte fand ich dagegen sehr gut. Vor allem Irene (die ich zugegebener Maßen nicht unbedingt mochte) verändert sich im laufe des Romans spürbar. Insgesamt war ich von Webb positiv überrascht und wurde gut unterhalten. Ein paar Schwächen hat die Handlung eben schon, daher lande ich dann bei 3,5 Sternen.