3.7

Die Clique

von Mary McCarthy

Format:Hardcover

Eine Zeitreise ins Manhattan der schillernden 30er Jahre: Die Clique – acht bestens ausgebildete junge Frauen, die sich nach Abschluss ihres Studiums am vornehmen Vassar-College hoffnungsfroh ins Leben stürzen, um ihre Träume zu verwirklichen. Begabt, leidenschaftlich und lebenshungrig sind sie alle, doch ihre Lebenswege sind ganz unterschiedlich. Auf der Suche nach sich selbst, nach Abenteuer, Sex und der großen Liebe durchleben Lakey, Libby, Kay & Co Krisen und Konflikte, üben den Spagat zwischen Kindern und Karriere und kämpfen um Freiheit und Eigenständigkeit. Was aus ihnen und ihren Träumen wird, erzählt Mary McCarthy meisterhaft – authentisch, bewegend und blitzgescheit. Ein grandioses Porträt der 30er Jahre in New York und ein fulminanter Frauen-Roman, der Candace Bushnell zu ihrem Bestseller Sex and the City inspirierte und der bis heute begeistert.

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
500 SeitenHardcover
Erschienen an: 2015-09-15

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Aktuelle Rezensionen(1)

3.7(5 ratings)
Silke KuKoRezension von Silke KuKo

Ich kann schon nachvollziehen, warum das Buch zur Zeit seines Erscheinens einen Skandal ausgelöst hat, denn die Sex-Szenen sind für die damalige Zeit sehr freizügig, zumal sie den Sex einer unverheirateten Frau mit einem verheirateten Mann beschreiben. Das Buch hält allerdings nicht, was der Titel ‚Die Clique‘ mir suggeriert hat, nämlich eine gemeinsame Geschichte der Freundinnen. Stattdessen ist es eine Aneinanderreihung von Momentaufnahmen aus dem Leben einer jeweils Einzelnen, Wöchnerinnen-Station mit Diskussion Stillen ja oder nein; erster Sex mit einem verheirateten Mann und die Erwartung, dass dieser sich in die Protagonistin verliebt, schließlich hat er mit ihr geschlafen; Hochzeit mit einem im Theater künstlerisch tätigen, aber erfolglosen Mann, der seine Frau schneller, als man gucken kann, mit einer ‚Freundin‘ aus der Clique betrügt und sich in einem späteren Kapitel der nun lästigen Frau entledigt, indem er sie in die Klapse einweisen lässt. Usw. Eines haben die Frauen gemeinsam: Sie sind fremdbestimmt, immer angestrengt, es anderen recht zu machen. Obwohl klar den Ansichten der Zeit der 30iger Jahre geschuldet, ist es ernüchternd zu lesen, wie sehr - auch gebildete - Frauen um das Ansehen der Männer heischen. Es anders zu machen als die eigenen Eltern ist nicht gelungen. Und Clique ist nicht…

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