Eine junge Frau fristet ihr Dasein in einem zu großen Haus in einer zu kleinen Stadt neben einem dreieckigen Berg. Als dort ein Gast auftaucht, nimmt sie ihn kurzerhand bei sich auf. Der Gast ist ihr so vielversprechend neu wie fremd und wird schnell zum einnehmenden Mittelpunkt, aber auch Opfer inquisitorischer Machtfantasien. Bis er den Fängen der Hausherrin schließlich entkommt und sie selbst, wieder allein, eine lang ersehnte Reise antritt und nun ihrerseits zur Gästin wird.Die Aufdrängung ist ein wunderbar eigensinnig erzählter Roman, der Fragen nach dem Bekannten und Unbekannten, nach Herkunft und Heimat, nach Assimilation und Integration, nach Privatsphäre und Gastfreundlichkeit stellt. Ein Debüt, dessen Lust am Fabulieren und Fantasieren mitreißt.
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Die Aufdrängung
von Ariane Koch
Eine junge Frau fristet ihr Dasein in einem zu großen Haus in einer zu kleinen Stadt neben einem dreieckigen Berg. Als dort ein Gast auftaucht, nimmt sie ihn kurzerhand bei sich auf. Der Gast ist ihr so vielversprechend neu wie fremd und wird schnell zum einnehmenden Mittelpunkt, aber auch Opfer inquisitorischer Machtfantasien. Bis er den Fängen der Hausherrin schließlich entkommt und sie selbst, wieder allein, eine lang ersehnte Reise antritt und nun ihrerseits zur Gästin wird.Die Aufdrängung ist ein wunderbar eigensinnig erzählter Roman, der Fragen nach dem Bekannten und Unbekannten, nach Herkunft und Heimat, nach Assimilation und Integration, nach Privatsphäre und Gastfreundlichkeit stellt. Ein Debüt, dessen Lust am Fabulieren und Fantasieren mitreißt.
Aktuelle Rezensionen(1)
Immer wenn Koch einen Satz mit „Ich stelle mir vor…“ beginnt, folgt danach eine wunderbar skurrile, metaphysische Idee sowie der Roman insgesamt aus wundervollen, poetischen, lustigen Einfällen besteht. Rezensionen schlagen vor, dass Buch in die Nähe Kafkas zu rücken, was mir vor allem deswegen gefällt , weil ich mir als Leserin die Zähne an den Figuren ausbeiße. Wer ist der Gast? Oder was ist der Gast? Und was ist eigentlich mit der Hauptfigur los, mal abgesehen von schrulliger Fiesheit (aber glorreich erzählt). Das Buch ist Denksport, Betthupferl und Gegenwartskritik in einem und nimmt auf eine wilde, sprachakrobatische Reise ins Innere des großen Hauses der Erzählerin mit.