Empfehlungen basierend auf "Der Zementgarten (SZ-Bibliothek, #31)"
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von Ingrid Noll
Mit 52 Jahren trifft sie die Liebe wie ein Hexenschuss. Diese Chance muss wahrgenommen werden: Rosemarie geht buchstäblich über Leichen, um den Mann ihrer Träume zu erbeuten.
von Ingrid Noll
Charlotte, mit 83 Jahren immer noch sehr rüstig, hat ein düsteres Geheimnis, an dem Hugo, ihr Mehr-als-nur-Schwager, intim beteiligt ist ... schließlich liegen nicht nur Kohlen im Keller.
von Victor Jestin
Wie jedes Jahr verbringt der 17-jährige Léonard auch diese Sommerferien auf einem der großen, französischen Campingplätze. Léonard hasst diese Ferien: Er ist nicht sportlich, nicht braun gebrannt und kommt nicht gut bei Mädchen an. An einem der letzten Tage und bei hochsommerlichen 39 Grad beobachtet er, wie sich der gleichaltrige Oscar erhängt. Unfähig ihm zu helfen, betrachtet Léonard dessen Todeskampf, bevor er sich danach schuldig fühlt und den Leichnam vergräbt. Später verliebt sich Léonard ausgerechnet in Luce, in das Mädchen, das Oscar vor seinem Tod geküsst hat. Völlig übermüdet muss er dann mit seinen Gefühlen klar kommen. Der Debütroman des erst 1994 geborenen Autors wurde in Frankreich gefeiert und erscheint nun auf Deutsch. In dem schmalen Sommerroman geht es vor allem um Sex, um unterbrochenen, erzählten oder verhinderten. Dabei erinnert die nüchterne, schmucklose Sprache an Salingers "Der Fänger im Roggen" und lässt seine Leser ähnlich verunsichert zurück. Zumindest größeren Bibliotheken oder Beständen mit französischem Schwerpunkt - trotz des eher nichtssagenden Covers - gerne empfohlen.
von Bernhard Schlink
Flucht in die Liebe, Flucht vor der Liebe - vor sich selbst, dem andern, dem Leben, der Geschichte. Sieben erotische, subtile, tragikomische Geschichten über Sehnsüchte und Verwirrungen, Nähe und Einsamkeit, Verstrickung und Schuld, Lebensentwürfe und Lebensverantwortung.
von Ian McEwan
Erscheint in 22 LändernNominiert für den Man Booker International Prize 2005Seit Erscheinen auf der Bestsellerliste in England, Australien, Kanada und den USAStartauflage 100 000 Exemplare
von Amelie Nothomb
Die junge Belgierin Amélie tritt freiwillig eine Höllenfahrt an: Aus Neugier und Abenteuerlust verpflichtet sie sich, 365 Tage lang bei Yumimoto zu arbeiten. Da sie weiss, von welcher Bedeutung Ehrenkodex und Hierarchie in einem japanischen Unternehmen sind, versucht sie sich unterzuordnen. Doch damit kommt sie nicht weit. Denn erstens ist sie Europäerin und zweitens eine Frau. Nichts scheint sie richtig zu machen. Ob es nun um das Verfassen eines einfachen Briefes, das Eintragen von Zahlen oder um simples Fotokopieren geht. Amélie fügt sich ihrem Schicksal und erträgt alle Demütigungen. Dennoch: Ihre Haltung - eine Mischung aus japanischem Zen und europäischer Ironie - ist keineswegs untertänig. Dank ihrer frechen und subversiven Gedankenkapriolen entkommt sie dem "huis clos" unbeschadet und verlässt die Firma Yumimoto nach exakt einem Jahr gestärkt und ein bisschen weiser.
von Andrzej Szczypiorski
Ein Roman voller Poesie und leisen Humors und gleichzeitig ein soziopolitisches Buch, an dem auch Leser von Kriminalromanen Gefallen finden.