Empfehlungen basierend auf "Der war's"
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von R.J. Palacio
Der Welterfolg „Wunder“ erzählt von Auggie, dem Außenseiter mit dem entstellten Gesicht. Nun kommen Julian, Christopher und Charlotte zu Wort. Julian, der Mobber: Eigentlich hat er keinen Grund, so gemein zu sein. Doch durch Auggies Ankunft kehren seine überwunden geglaubten Albträume zurück. Christopher, der beste Freund: Nach seinem Umzug vermisst er Auggie, ist zugleich aber auch froh, Abstand zu haben. Und Charlotte, die empathische Willkommensfreundin: Weil sie sich für Gerechtigkeit einsetzt, soll sie sich um Auggie kümmern – und beginnt zum ersten Mal an sich zu zweifeln. Dieses berührende Kinderbuch erzählt von echter Freundschaft und davon, wie die Begegnung mit Auggie jeden verändert.
von undefined JANOSCH
Janosch wurde 1931 in Zabrze geboren. Er ist Autor von über 100 Kinder-, Bilderbüchern und Romanen, Erfinder von Geschichten und Figuren – und stolzer Vater von Tiger, Bär und Co. Für sein Buch »Oh, wie schön ist Panama« erhielt er den Deutschen Jugendliteraturpreis. Janosch lebt auf einer einsamen Insel zwischen Sonne und Meer.
von Alexander Kielland Krag
"Unbedingt empfohlen!" - Bettina Palm, medienprofile
von Hanns-Josef Ortheil
Seit dem achten Lebensjahr erhielt Hanns-Josef Ortheil von seinen Eltern Schreib- und Sprachunterricht. Sie hatten Angst, dass er Sprechen und Schreiben – nach Jahren des Stummseins – nicht mehr richtig lernen würde. Die »Schreibschule« der Eltern folgte keinen Lehrbüchern oder sonstigen Vorlagen. Sie entstand Tag für Tag spontan aus dem Bild- und Sprachmaterial, das die nahen Umgebungen anboten. Mit den Jahren übernahm der Junge selbst die Regie. Schon bald erschienen seine ersten Kindertexte dann auch in Zeitungen und Zeitschriften. Ein sehr ungewöhnlicher Autor war geboren: »Das Kind, das schreibt.«
von Nando von Arb
Aus der Sicht des Kindes erzählt Nando von Arb das Aufwachsen mit zwei Geschwistern und einer alleinerziehenden Mutter, die dabei an ihre Grenzen kommt. Sie sieht es als ihre Aufgabe an, die Kinder vor allem und jedem zu beschützen. Drei Väter gehen in diesem Haushalt ein und aus: Sein leiblicher Vater, er hat sich von der Mutter getrennt, als Nando zwei Jahre alt war; Kiko, der Vater seiner Schwester, sowie Zelo, der Partner der Mutter. Zu jedem dieser drei Männer hat der kleine Nando eine eigene, wichtige Beziehung ― zum Vater eine wehmütige, zu Kiko eine komplizenhafte und zu Zelo eine aufbauende.In von Arbs Geschichte taucht die Mutter als Vogel und der Vater als wildes Tier auf ― diese symbolische Darstellung der Figuren entpuppt sich als überzeugendes Stilmittel.Drei Väter wurde an der Hochschule Luzern in der Sparte Bachelor Illustration Fiction mit dem Förderpreis zeugindesign-Stiftung 2018 ausgezeichnet.
von undefined JANOSCH
Janosch wurde 1931 in Zabrze geboren. Er ist Autor von über 100 Kinder-, Bilderbüchern und Romanen, Erfinder von Geschichten und Figuren – und stolzer Vater von Tiger, Bär und Co. Für sein Buch »Oh, wie schön ist Panama« erhielt er den Deutschen Jugendliteraturpreis. Janosch lebt auf einer einsamen Insel zwischen Sonne und Meer.
von Riad Sattouf
»Dieser kleine Junge ist ein würdiger Nachfolger für den 'Kleinen Nick'.« (France Culture)Nach den Sommerferien kehrt der kleine blonde Junge mit seiner Familie nach Syrien zurück, um dort zur Schule zu gehen und ein richtiger Araber zu werden – wie sein Vater. Schon der erste Band der mehrteiligen, gezeichneten Erzählung über seine Kindheit zwischen arabischer und westlicher Welt wurde ein internationaler Erfolg und hymnisch gefeiert, von Kritik, Lesern und Schriftstellerkollegen. Riad Sattouf gehört „zu den besten Zeichnern seiner Generation“ (L’Obs), sein „Araber von morgen“ ist „schon jetzt ein Klassiker“ (Le Point).
von Christine Nöstlinger
Vier Reisen mit dem fantasievollen Hugo: Die bekannte österreichische Schriftstellerin erzählt in diesem Taschenbuch vier lustige, fantasievolle, kaum realistische Reisegeschichten von Hugo, "dem Kind in den besten Jahren". Der Knabe lebt überbehütet mit seinen Eltern in einem trostlosen Viertel einer Grossstadt. Zum Glück hat das Kind eine blühende Fantasie und geniesst seine fiktiven Abenteuerreisen voll und ganz. Am Anfang des Buches werden die Personen der Handlungen genau beschrieben. Am Schluss findet sich eine Worterklärung der typisch österreichischen Ausdrücke. Eigenartig, doch werden fantasievolle Kinder ab zehn Jahren ihren Spass daran haben. Ab 10 Jahren, gut, Esther Kiefer.
von Émilie Gleason
Solange Teds Leben in gewohnten Bahnen verläuft, ist alles gut. Aber schon ein kleiner Zwischenfall genügt, um Ted und seine Umgebung ins Chaos zu stürzen.Die Autorin Emilie Gleason wurde zu dieser Graphic Novel stark von ihrem Bruder inspiriert, der mit Aspergersyndrom diagnostiziert wurde. Sie beschreibt den Alltag ihrer Hauptfigur Ted – Arbeit, Gespräche, Liebe, Sex und Familienleben. Alles Dinge, die für uns ganz normal sind, für Ted aber riesige Anstrengungen bedeuten. Der Autorin gelingt ein grossartiges Feuerwerk von Farbe, Bewegung, Tempo und Überraschungen.
von Jens Sigsgaard
Eines Morgens wacht der kleine Paul auf. Es ist still im Haus, das Schlafzimmer seiner Eltern leer. Überhaupt scheinen alle Menschen verschwunden zu sein. Paul freut sich, denn nun gibt es niemanden mehr, der ihm Vorschriften macht. Schnell eine Katzenwäsche, und Paul zieht los. Er läuft in die Stadt, fährt mit der leeren Straßenbahn, steuert das große Feuerwehrauto, nascht in verlassenen Läden Süßigkeiten. In der Bank stopft er sich die Taschen voller Geld, merkt jedoch bald, dass er es nirgends ausgeben kann. Schließlich kommt er zum menschenleeren Spielplatz. Plötzlich fühlt sich Paul sehr einsam und findet es gar nicht mehr gut, ganz allein auf der Welt zu sein ... Selten sind Kinderängste und -wünsche so eindringlich dargestellt, so markant illustriert worden. Wer je das Buch in Händen hielt, hat es tief in Erinnerung behalten. »Pauls Geschichte ist ein Gleichnis. Mitten im erwünschten Alleinsein wächst die Sehnsucht nach anderen Menschen; und inmitten der anderen lebt der Wunsch, ganz für sich zu sein.« Gregor Gysi in »Mein Leben mit 13 Büchern«