Eines Morgens wacht der kleine Paul auf. Es ist still im Haus, das Schlafzimmer seiner Eltern leer. Überhaupt scheinen alle Menschen verschwunden zu sein. Paul freut sich, denn nun gibt es niemanden mehr, der ihm Vorschriften macht. Schnell eine Katzenwäsche, und Paul zieht los. Er läuft in die Stadt, fährt mit der leeren Straßenbahn, steuert das große Feuerwehrauto, nascht in verlassenen Läden Süßigkeiten. In der Bank stopft er sich die Taschen voller Geld, merkt jedoch bald, dass er es nirgends ausgeben kann. Schließlich kommt er zum menschenleeren Spielplatz. Plötzlich fühlt sich Paul sehr einsam und findet es gar nicht mehr gut, ganz allein auf der Welt zu sein ... Selten sind Kinderängste und -wünsche so eindringlich dargestellt, so markant illustriert worden. Wer je das Buch in Händen hielt, hat es tief in Erinnerung behalten. »Pauls Geschichte ist ein Gleichnis. Mitten im erwünschten Alleinsein wächst die Sehnsucht nach anderen Menschen; und inmitten der anderen lebt der Wunsch, ganz für sich zu sein.« Gregor Gysi in »Mein Leben mit 13 Büchern«
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Paul allein auf der Welt
von Jens Sigsgaard, Arne Ungermann
Eines Morgens wacht der kleine Paul auf. Es ist still im Haus, das Schlafzimmer seiner Eltern leer. Überhaupt scheinen alle Menschen verschwunden zu sein. Paul freut sich, denn nun gibt es niemanden mehr, der ihm Vorschriften macht. Schnell eine Katzenwäsche, und Paul zieht los. Er läuft in die Stadt, fährt mit der leeren Straßenbahn, steuert das große Feuerwehrauto, nascht in verlassenen Läden Süßigkeiten. In der Bank stopft er sich die Taschen voller Geld, merkt jedoch bald, dass er es nirgends ausgeben kann. Schließlich kommt er zum menschenleeren Spielplatz. Plötzlich fühlt sich Paul sehr einsam und findet es gar nicht mehr gut, ganz allein auf der Welt zu sein ... Selten sind Kinderängste und -wünsche so eindringlich dargestellt, so markant illustriert worden. Wer je das Buch in Händen hielt, hat es tief in Erinnerung behalten. »Pauls Geschichte ist ein Gleichnis. Mitten im erwünschten Alleinsein wächst die Sehnsucht nach anderen Menschen; und inmitten der anderen lebt der Wunsch, ganz für sich zu sein.« Gregor Gysi in »Mein Leben mit 13 Büchern«
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