4.1

Der Tod und das dunkle Meer

von Stuart Turton, Dorothee Merkel

Format:Hardcover

»Unglaublich gut geschrieben« Sebastian Fitzek, Sat 1 – Frühstücksfernsehen, 06. Dezember 2022

Mystery, Thriller, Horror & Crime
608 SeitenHardcover
Erschienen an: August 21, 2021

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Aktuelle Rezensionen(4)

4.1(12 ratings)
Diana MichaelisRezension von Diana Michaelis

Zuallererst: Ich finde den Misch-Masch der Genren unglaublich gut gelungen. Man findet sowohl historische, Fantasy als auch kriminelle Elemente in diesem Buch. Es lässt sich nicht genau einordnen und genau das bringt eine Menge Vielschichtigkeit ins Buch rein. Das Buch handelt hauptsächlich um ein Detektiv-Duo, welches in Batavia einen Fall lösen mussten und nun wieder auf dem Weg zurück nach Amsterdam segeln. Allerdings ist Samual Pipps (der weltberühmte Rätsellöser) ein Gefangener bei dieser Reise und Arent Hayes tut alles in seiner Machtstehende um diesen Zustand zu ändern. Die Reise auf dem Schiff entpuppt sich aber sehr bald als der größte und schwierigsten Fall der beiden Freunde, denn das Schiff wurde kurz vor der Abfahrt verflucht. Seitdem geschehen übernatürliche Phänomene und alle Anwesenden sind der Überzeugung, dass es sich um einen Dämon oder Teufel handelt. Es liegt in Arents Hand, die Machenschaften des Teufels aufzudecken und das ganze Schiff vor dem Untergang zu retten. In diesem Buch wurde man sehr langsam über die Charaktere in Kenntnis gesetzt und lernte im Verlauf der Geschichte immer mehr von ihrer Vergangenheit kennen. Ich fand diese Vorgehensweise sehr gelungen, da man weder von Anfang an bereits über alles Bescheid wusste, noch musste man lange auf eine Erklärung für ein bestimmtes Verhalten warten. Der Schreibstil war wirklich angenehm zu lesen und ich kam dadurch sehr schnell in die Geschichte rein. Die Charaktere sind auch vielfältig und besitzen eine gewisse Charaktertiefe. Alles in Allem gefiel mir das Buch sehr, auch wenn an einigen Stellen die Handlung etwas ruhiger verlief und die Zeitsprünge entweder viel zu kurz oder viel zu lang waren. Ich mochte es sehr selbst mitzurätseln, was nun hinter diesen erstaunlichen Phänomenen steckt. Ich werde definitiv irgendwann auch den vorherigen Roman des Autors lesen!

Kaho72Rezension von Kaho72

Ein fast perfekter Historischer und mystischer Thriller Also ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll,denn ich bin total überrascht von diesem Buch, da es so ganz anders war als erwartet. Ja,ich mag Thriller , aber diese Mischung aus Historik, Thriller und Mystik hat mich wirklich begeistert. Der Autor hat mich mit seiner Art zu schreiben und dass diese Art so gut ins 17Jahrhundert passte begeistert. Alles war sehr gut recherchiert und rübergebracht. Selbst Kleine Details wurden hier erwähnt,ohne Langweilig rüberzukommen. Im Gegenteil, denn so konnte man sich bestens in dieses Jahrhundert reinversetzen, und konnte die Protas genau wie die Örtlichkeiten vor sich sehen und ihr Handeln gut verstehen. Sympatisch war nicht jeder, was bei so einer Geschichte aber auch normal ist,trotzdem waren Sarah, Arent und Pipp besondere Charaktere für mich. Alles fing sehr detailgenau an, wodurch man Schritt für Schritt mit der Geschichte wächst und sich von ihr einfangen lässt . Es ist eine spannende ,aber auch interessante Geschichte die für mich keinem festen Genre zuzuordnen ist. Sie spielt großteils auf See und man kann schön miterleben, wie Passagiere und Besatzung immer mehr vom Aberglauben überzeugt werden, wodurch ihre Angst teils ins unendliche geschürt wird. Denn hoch auf dunkler See, fährt nicht nur die Hexerei und der Tod mit, sondern auch Magie und der Teufel persönlich sind mit an Bord und verschafft diesem Kriminalroman das gewisse etwas. Man taucht ab, löst Schritt für Schritt den Fall und ist dann doch vom Ende überrascht. Es ist eine sehr gut ausgearbeitete, unvorhersehbare Geschichte, die jede Menge Krimi, Mystik, Magie und Dunkelheit,aber auch Gefühl beinhaltet. Ich kann sie sehr empfehlen. Vor allem das Ende hat mich dann doch überrascht.

Kati72Rezension von Kati72

Ein fast perfekter Historischer und mystischer Thriller Also ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll,denn ich bin total überrascht von diesem Buch, da es so ganz anders war als erwartet. Ja,ich mag Thriller , aber diese Mischung aus Historik, Thriller und Mystik hat mich wirklich begeistert. Der Autor hat mich mit seiner Art zu schreiben und dass diese Art so gut ins 17Jahrhundert passte begeistert. Alles war sehr gut recherchiert und rübergebracht. Selbst Kleine Details wurden hier erwähnt,ohne Langweilig rüberzukommen. Im Gegenteil, denn so konnte man sich bestens in dieses Jahrhundert reinversetzen, und konnte die Protas genau wie die Örtlichkeiten vor sich sehen und ihr Handeln gut verstehen. Sympatisch war nicht jeder, was bei so einer Geschichte aber auch normal ist,trotzdem waren Sarah, Arent und Pipp besondere Charaktere für mich. Alles fing sehr detailgenau an, wodurch man Schritt für Schritt mit der Geschichte wächst und sich von ihr einfangen lässt . Es ist eine spannende ,aber auch interessante Geschichte die für mich keinem festen Genre zuzuordnen ist. Sie spielt großteils auf See und man kann schön miterleben, wie Passagiere und Besatzung immer mehr vom Aberglauben überzeugt werden, wodurch ihre Angst teils ins unendliche geschürt wird. Denn hoch auf dunkler See, fährt nicht nur die Hexerei und der Tod mit, sondern auch Magie und der Teufel persönlich sind mit an Bord und verschafft diesem Kriminalroman das gewisse etwas. Man taucht ab, löst Schritt für Schritt den Fall und ist dann doch vom Ende überrascht. Es ist eine sehr gut ausgearbeitete, unvorhersehbare Geschichte, die jede Menge Krimi, Mystik, Magie und Dunkelheit,aber auch Gefühl beinhaltet. Ich kann sie sehr empfehlen. Vor allem das Ende hat mich dann doch überrascht.

Mrs MoriartyRezension von Mrs Moriarty

Eher so 4,75 (ein mini Abzug muss ich machen) Obwohl ich nach Turtons erstem Roman nicht ganz so begeistert war, hatte ich doch das Gefühl, das mir "Der Tod und das dunkle Meer" gefallen könnte. Ich hatte recht mit meiner Einschätzung.. Der Roman ist eine großartige Mischung aus Krimi, historischem Roman, ein klein wenig Abenteuer und einer schön düsteren Atmosphäre. Besonders gut gefiel mir, das die Handlung fast ausschließlich auf dem Schiff spielt, welches von Batavia aus seine Segel in Richtung Europa setzte. Ein Setting, das dafür sorgt, das niemand wirklich sicher sein kann, nicht das nächste Opfer zu werden.. Die Stimmung innerhalb der Mannschaft und gegenüber dem Kapitän und allen Passagieren ist aufgeheizt, man spürt jeden Augenblick könnte sie kippen. Turton schreibt so lebendig, das ich mich fast schon selbst an Bord wähnte. Lange lässt der Autor im unklaren ob nun wirklich ein Dämon sein Unwesen treibt. Tatsächlich mochte ich das Spiel mit dieser Frage ausgesprochen gerne. Ich war mir selbst lange nicht sicher, wohin die Handlung wirklich steuern würde. Die Figuren waren alle sehr interessant und dem Autor gelingt es sowohl jenen die ich auf Anhieb mochte als auch den weniger bis gar nicht sympathische Charakteren Tiefe zu verleihen. Besonders möchte ich dabei die vielen spannenden Frauenfiguren hervorheben. Allen voran Sara und ihre Tochter Lia, die ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen statt zu warten, das sie irgendein Mann rettet. Gerade auch Sara mochte ich sehr. Turton spielt auch immer wieder mit Motiven aus Sherlock Holmes, Arent und sein Arbeitgeber Samuel Pipps erinnern hi und da an das Gespann aus der Bakerstreet. Sam ist eindeutig an den großen Detektiv angelehnt. Arents Onkel Jan Wessel fand ich spannend, einerseits ein absolut unausstehlicher Mann, der seine Frau und auch die gemeinsame Tochter schlecht behandelt. Und dann der liebende Onkel, der seinen Neffen wirklich zu mögen scheint. Turton entspinnt nach und nach ein feines Netz das alle Figuren mit den Ereignissen verbindet. Stück für Stück enthüllt sich nicht nur was aus dem Schiff wirklich vor sich geht, sondern auch, welche Rolle die Beteiligten darin spielen. Mir hat es wirklich sehr gefallen und die Auflösung war für mich eine große Überraschung. Einzig das Ende selbst hat mich nicht so richtig überzeugt, weil ich nicht fand, das es zum Rest wirklich passt. Aber da der Roman ansonsten so so gut erzählt ist, gibt es von mir daher nur einen winzigen Abzug.

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