Empfehlungen basierend auf "Der Sandmann"
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von Anna Seghers
» "Das siebte Kreuz" ist insofern ein typischer Anna-Seghers-Roman, als er die Geschichte von Alltagsmenschen in extremen politischen Situationen erzählt. «
von Salman Rushdie
Salman Rushdie erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2023 »für seine Unbeugsamkeit, seine Lebensbejahung und dafür, dass er mit seiner Erzählfreude die Welt bereichert.« (Aus der Begründung der Jury)Die Geschichte beginnt mit einem Knall: Ein von Terroristen entführtes Flugzeug wird über der englischen Küste gesprengt. Wie durch ein Wunder überleben zwei Insassen den Sturz zur Erde: Gibril, ein in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsener Muslim, der es mit Starrollen in Bollywoodfilmen zum Frauenschwarm gebracht hat, und Saladin, der aus reichen Verhältnissen stammt und als Stimmenimitator arbeitet. Schon während sie aneinandergeklammert dem Boden entgegenfallen, spüren sie eine seltsame Veränderung an sich vorgehen, an deren Ende sie sich in lebende Symbole für Gut und Böse verwandelt haben. Doch dies ist nur der erste Akt einer überbordenden Odyssee, in der Realität und Traum irgendwann kaum noch voneinander zu trennen sind.Einer der gefeiertsten und umstrittensten Romane unserer Zeit, mit dem sich Salman Rushdie als großer Verfechter der Meinungsfreiheit etabliert hat. Ein Buch wie ein Paukenschlag!»Ein Weltereignis und episches Meisterwerk.« (Süddeutsche Zeitung)
von Johann Wolfgang Goethe
Goethe begann seinen "Faust" im 24. Lebensjahr und beendete ihn im 82. Das Werk hat aus der Fülle dieses reichen Lebens und aus der umfassenden bildung seiner Zeit die mannigfachtsten Elemente in sich aufgenommen. während vieles unmittelbar verständlich ist, setzt anderes voraus, daß man mit Goethes geistiger Welt vertraut ist. Besonders jene Teile, die Goethe im Alter schrieb, schalten souverän mit Motiven aus dem Altertum und aus dem Mittelalter, so daß der Leser sich hier die nötigen Kenntnisse erarbeiten muß. Die vorliegende Ausgabe ist mit einem 350 Seiten umfassenden Kommentar versehen, der in allgemeinverständlicher und klarer Sprache, jedoch auf wissenschaftlicher Grundlage, in die "Faust"-Dichtung einführt und damit eine solche Einarbeitung möglich macht. Der Text beider Teile des Werkes wird auf Grund der "Ausgabe letzter Hand" wiedergegeben. Hinzugefügt ist der sogenannte "Urfaust", den man seit 1887 kennt; er ist in der künstlerischen Einheit seines fragmentarischen Aufbaus ein Werk eigener Art, das der heutige Leser neben dem fertigen Werk nicht missen will. Die Ausgabe bietet den Text des "Faust" ("Der Tragödie erster Teil", "Der Tragödie zweiter Teil") und des "Urfaust". Der 350 Seiten umfassende Kommentarteil enthält Äußerungen über den "Faust" sowie Quellen zur Entstehungsgeschichte des Werkes, ein interpretierendes Nachwort des Herausgebers, bibliographische Hinweise und 250 Seiten Anmerkungen. So wird dem Leser eine gründliche Einarbeitung in die komplexe Dichtung des "Faust" möglich gemacht.
von Johann Wolfgang Goethe
Goethe schrieb über 60 Jahre an seinem »Faust« und nannte »diese sehr ernsten Scherze« am Ende sein »Hauptgeschäft«: Dabei entstand eines der großartigsten und gleichzeitig komplexesten Werke der Weltliteratur.
von Fjodor Dostojewskij
Fjodor Michailowitsch Dostojewskij (1821-1881) war ursprünglich Leutnant in St. Petersburg. Er quittierte seinen Dienst 1844, um freier Schriftsteller zu werden. Seine Romane ›Verbrechen und Strafe‹, ›Der Spieler‹, ›Der Idiot‹, ›Böse Geister‹, ›Ein grüner Junge‹, ›Die Brüder Karamasow‹ sowie ›Aufzeichnungen aus dem Kellerloch‹ liegen im S. FISCHER Verlag in der herausragenden Übersetzung von Swetlana Geier vor. Swetlana Geier (1923–2010) hat u. a. Sinjawskij, Tolstoi, Solschenizyn, Belyi und Bulgakow ins Deutsche übertragen. Für ihr Werk, das sie mit der Dostojewskij-Neuübersetzung krönte, wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. – In der Reihe Fischer Klassik liegen sämtliche ihrer im Ammann Verlag erschienenen Dostojewskij-Übersetzungen vor: ›Verbrechen und Strafe‹ (Bd. 90010), ›Der Spieler‹ (Bd. 90446), ›Der Idiot‹ (Bd. 90186), ›Böse Geister‹ (Bd. 90245), ›Ein grüner Junge‹ (Bd. 90333), ›Die Brüder Karamasow‹ (Bd. 90114) sowie ›Aufzeichnungen aus dem Kellerloch‹ (Bd. 90102). Über ihr Leben und ihre Arbeit gibt Swetlana Geier Auskunft in dem von Taja Gut aufgezeichneten Buch ›Swetlana Geier. Ein Leben zwischen den Sprachen‹ (Bd. 19221).
von Thomas Mann
Als Thomas Mann 1929 den Literaturnobelpreis erhielt, wurde er für sein etliche Jahre zurückliegendes Debüt ausgezeichnet, den »Roman ›Buddenbrooks‹, der im Laufe der Jahre immer mehr bleibende Anerkennung als eines der klassischen Werke der zeitgenössischen Literatur gefunden hat«, so die Begründung. Er erzählt das Schicksal der Lübecker Kaufmannsfamilie Buddenbrook in vier Generationen, den »Verfall einer Familie« im ausgehenden 19. Jahrhundert. Die Geschichte des Buches – von der zweibändigen Erstausgabe 1901 über den Nobelpreis bis hin zu unzähligen Taschenbüchern und Verfilmungen – zeichnet ein reich bebildertes Begleitheft nach.
von Charles Dickens
Als der geizige Geschäftsmann Ebenezer Scrooge, ein verbitterter Egoist, der Weihnachten verachtet, am Heiligen Abend nach Hause kommt, wird er vom Geist seines ehemaligen Geschäftspartners Jacob Marley heimgesucht. Noch in derselben Nacht erscheinen ihm drei weitere Geister: Der Geist der vergangenen Weihnacht zeigt Scrooge Szenen aus seiner Kindheit und Jugend, Erinnerungen an glücklichere Zeiten. Der Geist der gegenwärtigen Weihnacht führt Scrooge durch das festlich geschmückte London zu seinem Angestellten Bob Cratchit, der trotz der schweren Krankheit seines Sohnes und der einfachen Verhältnisse die Lebensfreude nicht verloren hat. Der Geist der künftigen Weihnacht schließlich zeigt Scrooge seine Zukunft: Er ist einsam gestorben, niemand trauert um ihn. Am Weihnachtsmorgen erwacht Scrooge als neuer Mensch: Freigiebig, warmherzig und großzügig verbringt er die schönsten Feiertage seines Lebens.