Grundlos wird Josef K. an seinem 30. Geburtstag verhaftet und verhört. Die Umstände sind grotesk, niemand kennt das Gesetz, und das Gericht bleibt anonym. Die »Schuld«, erfährt Josef K., haftet ihm an, ohne dass er dagegen etwas tun könnte. Verbissen, aber erfolglos versucht er, sich gegen die zunehmende Absurdität und Verstrickung zu wehren, schlägt jede Warnung vor weiterer Gegenwehr in den Wind und wird schließlich ein Jahr später vor den Toren der Stadt exekutiert. Franz Kafka hat mit diesem Roman ein Jahrhundertwerk geschaffen, das auf beispielhafte Weise die wesentlichen Existenzfragen des modernen Menschen neu formuliert.Kafkas wohl berühmtester RomanGebundene AusgabeMeilenstein der literarischen Moderne
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Der Prozess
von Franz Kafka
Grundlos wird Josef K. an seinem 30. Geburtstag verhaftet und verhört. Die Umstände sind grotesk, niemand kennt das Gesetz, und das Gericht bleibt anonym. Die »Schuld«, erfährt Josef K., haftet ihm an, ohne dass er dagegen etwas tun könnte. Verbissen, aber erfolglos versucht er, sich gegen die zunehmende Absurdität und Verstrickung zu wehren, schlägt jede Warnung vor weiterer Gegenwehr in den Wind und wird schließlich ein Jahr später vor den Toren der Stadt exekutiert. Franz Kafka hat mit diesem Roman ein Jahrhundertwerk geschaffen, das auf beispielhafte Weise die wesentlichen Existenzfragen des modernen Menschen neu formuliert.Kafkas wohl berühmtester RomanGebundene AusgabeMeilenstein der literarischen Moderne
Aktuelle Rezensionen(21)
Ich war zuerst skeptisch als ich mit dem Prozeß begonnen habe, denn Kafka wird oft in den Himmel gelobt. Die Verwandlung habe ich nicht verstanden aber ich habe jetzt verstanden, dass man Kafka nie komplett verstehen kann. Besonders nach den letzten beiden Kapiteln die mir wirklich gut gefallen haben. Wenn man sich die Interpretationsansätze anschaut, die so existieren, wird es besonders spannend: Wer ist Schuld am Ausgang des Prozeß? K. selbst durch sein Gewissen, laut Max Brod, der Kafka's engster Freund war . ,,Josef K. liebt niemanden, deshalb muss er sterben'' Oder doch das Gericht als anonyme undurchschaubare Obrigkeit, genauso wie Strukturen in unserer Gesellschaft. Das Gericht als Hauptmetapher kann sogar als Gott verstanden werden, der den Menschen aufgrund seiner angeborenen Schuld vor Gott verurteilt. War K. schuldig und hätte er eine Schuld anerkannt, wäre es möglich gewesen den Prozeß zu drehen? Wir werden es wohl nie erfahren...
Grauenvoll deprimierend
meiner meinung nach sehr langgezogen aber vielleicht etwas spannender für leute die sich für jura und der gleichen interessieren.
3/5 Sternen. Einige Kapitel sind sehr lang, wirr und schwer nachvollziehbar. Oft auch für die Handlung unwichtig. Es gibt für mich allgemein keine klare Handlung, der man folgen kann. Es geht vielmehr um die Stimmung, die das Buch vermittelt. Hilflosigkeit, Absurdität, eine Gewalt, die sehr unkonkret Macht ausübt. Ich hatte oft das Gefühl, nicht zu wissen, wo überhaupt der Inhalt hingeht. Und die Hauptfigur K ebenfalls nicht. Leider hat Kafka auch viele Kapitel nicht beendet und sie sind daher unvollständig. Das hat mich leider sehr gestört. Trotzdem kommt die gewollte Atmosphäre klar rüber.
Das Tolle an Kafka ist, dass die Sprache in seinen Geschichten auch aus heutiger Perspektive leicht verständlich ist und es sich sehr flüssig und leicht lesen lässt. Allerdings haben mir seine Kurzgeschichten besser gefallen. Das Buch war leider zu langatmig und ich konnte mein Interesse an der Geschichte nicht wirklich aufrecht erhalten.