Menschen träumen vom Fliegen, wovon träumt ein Mauersegler? Vielleicht vom Fallen, so wie wir an der Grenze zwischen Wachsein und Schlaf. Im freien Fall befindet sich auch Prometheus, als sein bester Freund Jakob stirbt. Nach einer überstürzten Flucht vor Polizei, Familie und sich selbst schlägt er am dänischen Strand auf. Der Mauersegler erzählt von einem Mann, der unter seiner Schuld zu zerbrechen droht. Und von zwei Frauen, die wenig Fragen stellen - wie alle Menschen, die ihre eigenen Geheimnisse haben. Die Geschichte einer großen Freundschaft, eines unerwarteten Todes und der Suche nach Vergebung
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Der Mauersegler
von Jasmin Schreiber
Menschen träumen vom Fliegen, wovon träumt ein Mauersegler? Vielleicht vom Fallen, so wie wir an der Grenze zwischen Wachsein und Schlaf. Im freien Fall befindet sich auch Prometheus, als sein bester Freund Jakob stirbt. Nach einer überstürzten Flucht vor Polizei, Familie und sich selbst schlägt er am dänischen Strand auf. Der Mauersegler erzählt von einem Mann, der unter seiner Schuld zu zerbrechen droht. Und von zwei Frauen, die wenig Fragen stellen - wie alle Menschen, die ihre eigenen Geheimnisse haben. Die Geschichte einer großen Freundschaft, eines unerwarteten Todes und der Suche nach Vergebung
Aktuelle Rezensionen(8)
Das letzte Buch, was mich so dermaßen berührt hat, war ein ganzes halbes Jahr und das ist schon sehr lange her, wo ich das gelesen habe. Eine Geschichte von einem Wissenschaftler, von Freundschaft, Familie und Schuld. Einfach eine Geschichte, die man gelesen haben sollte!
Zu beginn nicht besonders fesselnd, nimmt dann aber sehr schnell fahrt auf und wird sehr emotional💔💔
Jasmin Schreiber verfasst so schöne Geschichten über das Trauern! Unbedingte Leseempfehlung.
Die Geschichte wechselt zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Angelehnt sind die Figuren und die Handlung ein wenig an die Prometheussage, zumindest kann ich grobe Parallelen zur griechischen Mythologie erkennen. Prometheus ist ein kleiner Tollpatsch und neigt dazu Mist zu machen. Auch der Prometheus aus der griechischen Mythologie handelt sehr impulsiv und wer die Sage kennt weiß, dass er am Ende begnadigt wird. Doch wird auch der Prometheus aus Jasmins Mauersegler seine Freiheit erlangen und was zum Teufel haben Mauersegler überhaupt damit zu tun? Genau solche Dinge sind es, die mich an Jasmins Geschichten immer faszinieren. Diese wundervollen Bilder und Metaphern, über die man selbst gar nicht nachdenkt und die in einem einschlagen wie ein Komet. Gepaart mit der schweren Thematik sind es Geschichten, die im Kopf hängen bleiben und an die man sich irgendwie immer erinnert. Prometheus ist auf der Flucht und findet Unterschlupf und Unterstützung bei zwei naturverbundenen Frauen, die ihm zeigen, dass der Weg nicht nur geradeaus verläuft. Durch Flashbacks erfahren wir mehr über die Beziehung von Jakob und Prometheus und wie genau es dazu kommt, dass Prometheus vor der Realität flüchten will. Ich konnte die Handlung sehr gut nachvollziehen und das Buch konnte mich emotional mehr als nur erreichen. Wie schon bei „Marianengraben“, hatte ich Tränen in den Augen und auch nach Monaten, lässt mich das Buch nicht los. Ein intensives Leseerlebnis voller Sprachgewalt, tief verankerter Schuld und großen Gefühlen.
Ich mochte die Erzählebene mit Jakob sehr und hätte dafür 5 Sterne gegeben, habe aber mit den Frauen in Dänemark doch zu sehr gefremdelt. Zum Teil ist das ja auch Konzept, aber dort habe ich ein, zwei Mal Passagen überflogen, weil ich mit diesen ganzen Naturgeistersachen nichts anfangen konnte.