Empfehlungen basierend auf "Der Leopard Roman"
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von Thorsten Nagelschmidt
Ein klassischer Berlin-Roman, ein zeitgemäßer, sehr gegenwärtiger.
von Wolf Haas
Der Roman Wackelkontakt von Wolf Haas erzählt die Geschichte von Franz Escher, der auf einen Elektriker wartet, weil eine Steckdose in seiner Wohnung defekt ist. Um sich die Zeit zu vertreiben, liest er ein Buch über den Mafia-Kronzeugen Elio Russo. Elio, der im Gefängnis auf seine Entlassung wartet, lebt in ständiger Angst, da er zahlreiche Menschen verraten hat. Aus Furcht um sein Leben bleibt er nachts wach und liest ein Buch. Darin geht es um Franz Escher, der auf einen Elektriker wartet, weil eine Steckdose einen Wackelkontakt hat. Wolf Haas präsentiert eine packende Erzählung, die aus zwei scheinbar einfachen Geschichten einen dynamischen und verwobenen Plot schafft. Mit einem toten Handwerker, familiären Verflechtungen und ungelösten Geheimnissen entfaltet sich ein spannender Roman, der bis zum Schluss funkt und überrascht.
von Oxana Wassjakina
»Ein hartes Leben, erzählt ohne Larmoyanz, vielmehr mit zarter Nüchternheit, die indes umso eindringlicher nachwirkt.«
von Ken Follett
Europa 1941. Hermia Mount, Agentin Im Mi-5, Fragt Sich, Wieso Die Britische Fliegerstaffel So Hohe Verluste Zu Beklagen Hat. Zur Selben Zeit Stößt Harald Olufsen, Ein 18-jähriger Oberschüler Im Besetzten Dänemark, Auf Eine Geheime Radarstation Der Deutschen. Er Fertigt Eine Zeichnung An, Die Er Seinem Bruder Arne Gibt. Dieser Ist Mitglied Der Widerstandsgruppe 'mitternachtsfalken'. Arne Ist Mit Hermia Verlobt Und Ihm Ist Klar, Dass Sie Die Information Unbedingt Erhalten Muss. Doch Ehe Er Sie Weitergeben Kann, Kommt Er Unter Rätselhaften Umständen Ums Leben. Harald Ist Entschlossen, Da Weiterzumachen, Wo Sein Bruder Aufgehört Hat. Doch Die Polizei Ist Den Widerstandskämpfern Auf Die Spur Gekommen.
von Riad Sattouf
»Einer der besten Zeichner seiner Generation« – Le MondeEin Welterfolg wird fortgesetzt - der dritte Band des Bestsellers von Riad Sattouf! Die Mutter hält das Leben in Syrien nicht mehr aus und möchte nach Frankreich zurückkehren. Der kleine Riad erlebt, wie sein Vater hin- und hergerissen ist zwischen seiner Frau und starken arabischen Familientraditionen. »›Der Araber von morgen‹ ist hochkomisch – und weit mehr: Diese Graphic Novel trägt einiges zum besseren Verständnis der gegenwärtigen Situation bei.« (NZZ, Christian Gasser)
von John Vermeulen
Ein Roman, der fundiert und ungemein anschaulich mitten hineinführt in das Leben und Werk des Pieter Bruegel - und in die turbulenteste und grausamste Epoche der niederländischen Geschichte.
von Christoph Ransmayr
›Der fliegende Berg‹ ist die Geschichte zweier Brüder, die von der Südwestküste Irlands in den Transhimalaya, nach dem Land Kham und in die Gebirge Osttibets aufbrechen, um dort, wider besseres (durch Satelliten und Computernavigation gestütztes) Wissen, einen noch unbestiegenen namenlosen Berg zu suchen, vielleicht den letzten Weißen Fleck der Weltkarte. Auf ihrer Suche begegnen die Brüder nicht nur der archaischen, mit chinesischen Besatzern und den Zwängen der Gegenwart im Krieg liegenden Welt der Nomaden, sondern auf sehr unterschiedliche Weise auch dem Tod. Nur einer der beiden kehrt aus den Bergen ans Meer und in ein Leben zurück, in dem er das Rätsel der Liebe als sein und seines verlorenen Bruders tatsächliches, lange verborgenes, niemals ganz zu vermessendes und niemals zu eroberndes Ziel zu begreifen beginnt. Verwandelt von der Erfahrung, ja der Entdeckung der Wirklichkeit, macht sich der Überlebende am Ende ein zweites Mal auf den Weg.
von Walter Kempowski
Zu dem Zeitpunkt, an dem Kempowskis Roman äTadellöser & Wolffä aufhört, beginnt dieser zweite in sich abgeschlossene und für sich allein verständliche Band. Im Rostock des Jahres 1945, das von der Roten Armee besetzt ist, erlebt der Erzähler mit seiner Mutter und seinem Grossvater die Wirren der Nachkriegszeit. Sie erleben Hunger, Plünderung, Gewalt, aber noch zwischen Trümmern, schwarzem Markt und Hamsterfahrten beginnen die ersten Anfänge des Wiederaufbaus. Der Erzähler geht nach Wiesbaden, erhält eine Stellung im Lebensmitteldepot der amerikanischen Besatzungsmacht, kehrt aber bald zu einem Besuch nach Rostock zurück, der unerwartet endet.
von Victor Serge
Die späten Dreißigerjahre in der Sowjetunion: Ein junger Mann erschießt Oberst Tulajew vom Zentralkomitee. Mit dieser Tat beginnt eine Lawine ungeahnten Ausmaßes. Das Zentralkomitee nutzt den Mord, um unliebsame Funktionäre, Parteimitglieder und Genossen loszuwerden. Es entsteht ein Strudel aus Angst und Paranoia.