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Der Goldene Pavillon

von Yukio Mishima, Ursula Gräfe

Format:Hardcover
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1950 steht der berühmte Goldene Pavillon in Kyoto in Flammen – das Feuer gelegt von einem jungen Mönch des Tempels. Der Autor Yukio Mishima fragt nach den Motiven des Brandstifters und besucht ihn im Gefängnis. Berührt von der Geschichte des Jungen, verarbeitet er sie zu dem Roman, der heute als einer der Höhepunkte in seinem Schaffen gilt. Der junge Mizoguchi ist schwächlich und ein Stotterer. Unfähig, sich seiner Umwelt verständlich zu machen, wird er von den anderen Kindern ausgegrenzt. Je elender er sich fühlt, desto stärker wächst seine Sehnsucht nach dem Wahren und Schönen. Die Schönheit des Goldenen Pavillons, von dem ihm sein Vater seit seiner Kindheit erzählt, wird für ihn immer mehr zur qualvollen Obsession: Sie allein scheint vollkommen und gleichzeitig unerreichbar. Das Bild des Pavillons lässt ihn nicht mehr los und verfolgt ihn bis in seine Begegnungen mit Frauen. Verzweifelt sieht er nur noch einen Ausweg: das zu zerstören, was er am meisten verehrt.

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
336 SeitenHardcover
Erschienen an: December 18, 2019

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Aktuelle Rezensionen(4)

4.2(8 ratings)
chrizzl_minovRezension von chrizzl_minov

Selbstzerstörerisch schön

KarandiRezension von Karandi

Solide Der goldene Pavillon von Mishima. Es ist zwar nicht sein berühmtestes Werk, aber genießt dennoch Popularität und das auch zurecht, ein junger Mann, der sich die Frage nach dem Sinn des Lebens stellt und dadurch anfängt den Tod zu suchen, aber das Leben findet. Meine persönliche Meinung über Autoren, die sich selber aus dem Leben genommen haben, mag zuweilen voreingenommen klingen aber ich meine, in ihren Büchern immer schon eine depressiven Touch zu spüren und vielleicht sogar einen Hilferuf an die Gesellschaft, so auch in diesem Buch und vielleicht ist ihre Betrübtheit, ihr Segen und ihr Fluch zugleich. Mishima mit Murakami zu vergleichen ist wie Äpfel und Birne zu vergleichen, denn meiner Meinung nach bedienen Sie völlig unterschiedliche Genre. Wer also eine Alternative für Murakami sucht, wird sie bei Mishima nicht finden. Wer aber gerne in ostasiatische Lektüre unterwegs ist, wird auch an Mishima seine Freude haben.

Jules Rezension von Jules

starke Darstellung einer bitteren Obsession; teilweise für meinen Geschmack etwas zu langatmig

Daniel Rezension von Daniel

Wahnsinn

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