Empfehlungen basierend auf "Das Lieblingsspiel"
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von Truman Capote
Die Reportagen, Porträts und Reiseskizzen eines Rastlosen nie war Truman Capote so nah am Leben, an den Menschen und ihren Geheimnissen.
von John Williams
Selten war ich am Ende eines Buches so dankbar, Zeit mit der Figur, von der es handelt, verbracht haben zu dürfen.
von W. Somerset Maugham
»Die Erzählung war Maughams wahres Metier, und einige seiner Erzählungen gehören zu den besten, die je in englischer Sprache geschrieben wurden«, so Anthony Burgess. Für alle, die nicht die über 2500 Seiten der ›Gesammelten Erzählungen‹ lesen möchten, hier die besten Geschichten in einem Band, darunter die Meistererzählungen ›Regen‹, ›Der Brief‹, ›Der Büchersack‹ und ›Die Dschungelresidenz‹. Eine Einführung in einen erzählerischen Kosmos, der die ganze Welt umspannt und alle Emotionen und Leidenschaften, denen Menschen, damals wie heute, unterliegen.
von Ocean Vuong
Ocean Vuongs neuer, atemberaubender Roman nach dem Welterfolg von „Auf Erden sind wir kurz grandios“ Der queere Hai, Sohn einer vietnamesischen Mutter, lebt in East Gladness, einem heruntergekommenen Kaff in New England. Auf den Straßen hängen noch die Schilder der Obama-Kampagne »Yes, we can«, doch Hai schluckt Pillen und denkt an Selbstmord. Bis er Grazina aus Litauen kennenlernt, eine Überlebende des Zweiten Weltkriegs, in deren Kopf die unerlösten Geister ihres Lebens schwirren. Hai wird ihr Pfleger und fängt an, in einem Diner zu arbeiten, dessen Belegschaft alles Underdogs sind wie er, die »in dieser angeblich freien Welt aus Arbeit, Schlaf und beschissenen Kuchen gefangen sind.« Poetisch und komisch, eindringlich und mit außergewöhnlicher Intimität erzählt Ocean Vuong von der Freundschaft jenseits aller Grenzen von Identität und Familie. »Hier kristallisiert sich heraus, was es heißt, wenn Klasse, Herkunft, Sexualität, auch Jugend und Alter, Stadt und Provinz, aufeinander wirken.« FAZ zu „Auf Erden sind wir kurz grandios“
von Richard Yates
»Ein Meister der Zwischentöne« Deutschlandradio KulturOb Angestellter in einem kleinen Büro in Manhattan, ob Feldwebel in Texas oder Tuberkulosepatient auf Long Island: Richard Yates’ Figuren sind allesamt darum bemüht, ihr unglückliches Leben in den Griff zu bekommen. Sie hassen ihre Arbeit, trinken zu viel und träumen von besseren Zeiten. Sie schlingern zwar dem Untergang entgegen, aber sie weigern sich, ihre Illusionen aufzugeben.Mit unerbittlicher Schärfe, aber tiefer Sympathie für seine Figuren, entlarvt Richard Yates die Schattenseiten des amerikanischen Traums. Meisterhafte Short Storys aus einer Welt, die ihre Ideale zu verlieren droht.
von Richard Yates
Richard Yates prägte eine ganze Generation von Schriftstellern. Seine Short Storys gehören zum Besten, was je in diesem Genre geschrieben wurde, und er gilt als der wichtigste literarische Chronist des amerikanischen Durchschnittslebens der 1930er bis späten 1960er Jahre. In »Verliebte Lügner« zeichnet Richard Yates mit lakonischer Schärfe die Schattenseiten des amerikanischen Traums.Richard Yates gehört zu den wichtigsten amerikanischen Autoren des zwanzigsten Jahrhunderts. Richard Ford und Raymond Carver zählen ihn zu ihren literarischen Vorbildern, und Kurt Vonnegut rühmte ihn als die »Stimme einer ganzen Generation«. »Verliebte Lügner« ist der zweite Short-Story-Band von Richard Yates, dem Meister der klaren Worte.Eine vollkommen untalentierte Bildhauerin darf für das Weiße Haus Präsident F. D. Roosevelt in Stein meißeln und kann die Chance ihres Lebens nicht nutzen. Ein unerfahrener GI versucht vergeblich, im Paris der Nachkriegszeit seine Jungfräulichkeit zu verlieren. Eine junge Prostituierte vergrault durch ihr zwanghaftes Lügen den Mann, den sie liebt. Schonungslos und lakonisch beschreibt Richard Yates das Leben jenseits des American Dream. Das unausweichliche Scheitern seiner Figuren zeichnet er mit einer Mischung aus tiefer Sympathie und ironischer Distanz. Diese erbarmungslose Darstellung seines Personals macht Yates so einzigartig und das Lesen seiner Bücher so bewegend.Yates’ Roman »Zeiten des Aufruhrs« wird mit Leonardo DiCaprio und Kate Winslet verfilmt.
von Liao Yiwu
Ein großes literarisches Zeugnis über das Menschsein in widrigsten Umständen Bis zum Vorabend des 4. Juni 1989 führt Liao Yiwu das Leben eines so unbekannten wie unpolitischen Hippie-Poeten. Doch mit dem Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens ist schlagartig alles anders. Nachdem Liao ein kritisches Gedicht verfasst hat, wird er zu vier Jahren Haft im Gefängnis und in einem Arbeitslager verurteilt. In seinem großen Buch schildert Liao auf literarisch höchst eindringliche Weise die brutale Realität seiner Inhaftierung. Dabei ist er schonungslos, auch sich selbst gegenüber: Er beschreibt, wie er und seine Mithäftlinge zu Halbmenschen degradiert werden und dabei manchmal selbst vergessen, was es bedeutet, Mensch und Mitmensch zu sein. Liao Yiwu zeigt sich in diesem eindrucksvollen Buch abermals als einer der ganz großen Autoren Chinas, als einer der sprach- und bildmächtigsten Schriftsteller unserer Zeit. »Wer dieses Buch gelesen hat, versteht, was Verfolgung und umzingelte Einsamkeit anrichten. Das Buch ist Poesie und Zeitgeschichte zugleich.« Herta Müller