Sussex, 1956. Als die junge Ivy Jenkins schwanger wird, muss sie ins St. Margaret's Heim für ledige Mütter. Sie wird den düsteren Klosterbau nie mehr verlassen ... Sechzig Jahre später findet die Journalistin Sam einen flehentlichen Brief Ivys. Sie beginnt die schreckliche Geschichte von St. Margaret's zu recherchieren. Dabei stößt sie auf finstere Geheimnisse, die eine blutige Spur bis in die Gegenwart ziehen. Und die tief verstrickt sind mit ihrer eigenen Familiengeschichte.
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Das Haus der Verlassenen
von Emily Gunnis, Carola Fischer
Sussex, 1956. Als die junge Ivy Jenkins schwanger wird, muss sie ins St. Margaret's Heim für ledige Mütter. Sie wird den düsteren Klosterbau nie mehr verlassen ... Sechzig Jahre später findet die Journalistin Sam einen flehentlichen Brief Ivys. Sie beginnt die schreckliche Geschichte von St. Margaret's zu recherchieren. Dabei stößt sie auf finstere Geheimnisse, die eine blutige Spur bis in die Gegenwart ziehen. Und die tief verstrickt sind mit ihrer eigenen Familiengeschichte.
Aktuelle Rezensionen(3)
Was für ein Debütroman. Spannend und traurig zugleich.
Das Haus der Verlassenen zeigt auf erschütternde Weise, was noch vor gar nicht allzu langer Zeit in Irland geschehen ist – und wie spät die Aufarbeitung dieses dunklen Kapitels begonnen hat. Besonders der Anfang der Geschichte hat mich sehr mitgenommen und tief bewegt. Schade fand ich, dass das Ende auf mich eher unglaubwürdig wirkte und damit die starke Wirkung des Romans etwas abgeschwächt hat. Trotzdem bleibt das Buch eindrucksvoll und nachdenklich machend.
Das Buch war schwer zu bewerten. Die zwei Sterne sind das Ergebnis des Gefühls, dass das Buch nach dem für mich nicht sehr glaubwürdigen letzten Drittel hinterlässt. Die ersten zwei Drittel des Buches fand ich wirklich interessant, wichtig und sehr berührend, da hätte ich problemlos drei bis vier Sterne vergeben.