Rasend schnell breitet sich das Virus über die ganze Welt aus und die Menschen verlieren nach und nach ihre Erinnerungen. Auf der Suche nach einem Gegenmittel nimmt eine kleine Gruppe Freiwilliger an einem lukrativen Experiment teil. Unter ihnen: die 27-jährige Meeresbiologin Neffy. Neffy braucht das Geld. Ihr Arbeitgeber hat sie verklagt, weil sie einen Oktopus aus einem Labor befreit hat, der in ihr seltsame Erinnerungen an ihre Kindheit wach rief. Als das Experiment zutage fördert, dass das Gegenmittel nur bei Neffy wirkt, kippt die Stimmung in der Gruppe. Und Neffy versucht, irgendwie zu ihrem Stiefbruder Justin zu entkommen, von dem sie annimmt, dass er 100 Kilometer entfernt an der Küste Dorsets auf sie wartet.
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Das Gedächtnis der Tiere
von Claire Fuller, Andrea O' Brien
Rasend schnell breitet sich das Virus über die ganze Welt aus und die Menschen verlieren nach und nach ihre Erinnerungen. Auf der Suche nach einem Gegenmittel nimmt eine kleine Gruppe Freiwilliger an einem lukrativen Experiment teil. Unter ihnen: die 27-jährige Meeresbiologin Neffy. Neffy braucht das Geld. Ihr Arbeitgeber hat sie verklagt, weil sie einen Oktopus aus einem Labor befreit hat, der in ihr seltsame Erinnerungen an ihre Kindheit wach rief. Als das Experiment zutage fördert, dass das Gegenmittel nur bei Neffy wirkt, kippt die Stimmung in der Gruppe. Und Neffy versucht, irgendwie zu ihrem Stiefbruder Justin zu entkommen, von dem sie annimmt, dass er 100 Kilometer entfernt an der Küste Dorsets auf sie wartet.
Aktuelle Rezensionen(2)
Dystopien ziehen mich magisch an. Ich liebe besonders daran, die Entwicklung von Menschen in menschenfeindlichen Szenarien zu beobachten. Und auch Claire Fuller ist es gelungen, in diesem Setting mit Neffy eine besondere Protagonistin zu kreieren, die mir mit ihrem ständigen Wunsch, das richtige zu tun und ihrer ausgeprägten Liebe zu Oktopoden, schnell ans Herz gewachsen ist. Das Setting einer durch eine Pandemie aussterbenden Menschheit ist nicht neu, auch wenn Claire Fuller das Buch bereits vor der Corona-Pandemie begonnen hat zu schreiben. Durch ihre geschickte Gegenüberstellung von Erinnerungen und der aktuellen Gefahrenlage entsteht ein starker Sog. Der auch mit einem Twist belohnt wird. Für mich hätte das Ende gerne etwas ausführlicher sein dürfen. Empfehlung für Liebhaber von dystopischen Erzählungen mit Figurenfokus.
Super Buch, war sehr mitgerissen