Berlin in den zwanziger Jahren Um Reparationsforderungen der Alliierten zu umgehen, erhält Diamantenschleifer Paul van der Laan von der deutschen Reichsregierung den Geheimauftrag, eine Reihe kostbarer Rohdiamanten für den verdeckten Verkauf zu schleifen. Zur gleichen Zeit wird ein ermordeter Schwarzer auf dem Balkon des Theaters am Nollendorfplatz gefunden - neben seiner Leiche liegt ein Rohdiamant. Die Kommissare Schambacher und Togotzes nehmen die Ermittlungen auf und stossen schon bald auf das Diamantenmädchen ... Ein funkelnder Kriminalroman über die Liebe, den Tod und das Geheimnis der Diamanten.
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Das Diamantenmädchen
von Ewald Arenz
Berlin in den zwanziger Jahren Um Reparationsforderungen der Alliierten zu umgehen, erhält Diamantenschleifer Paul van der Laan von der deutschen Reichsregierung den Geheimauftrag, eine Reihe kostbarer Rohdiamanten für den verdeckten Verkauf zu schleifen. Zur gleichen Zeit wird ein ermordeter Schwarzer auf dem Balkon des Theaters am Nollendorfplatz gefunden - neben seiner Leiche liegt ein Rohdiamant. Die Kommissare Schambacher und Togotzes nehmen die Ermittlungen auf und stossen schon bald auf das Diamantenmädchen ... Ein funkelnder Kriminalroman über die Liebe, den Tod und das Geheimnis der Diamanten.
Aktuelle Rezensionen(10)
Die Geschichte mochte gut gewesen sein. Aber das N-Wort ohne Einordnung zu nutzen? Finde ich richtig schlimm und konnte ich persönlich beim Lesen nicht ausblenden.
Historischer Roman und Kriminalfall in einem: ich hab’s geliebt. Ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen, es hat mich so reingezogen in die Geschichte. Die 20er Jahre in Deutschland wurden gut dargestellt, gerade weil es auch eine sehr aufregende Zeit war. Das dritte Buch von Arenz und bis jetzt nicht enttäuscht gewesen.
Die Geschichte an sich ist gut geschrieben und angenehm zu lesen. Ich persönlich fand den Plottwist nicht besonders überraschend, aber dennoch nicht schlecht. Ich verstehe, dass Arenz mit der Nutzung der Sprache die Zeit von damals nachzeichnen wollte, trotzdem finde ich es ohne Einordnung oder Kritik schwierig. Man hätte das N-Wort beispielsweise nicht ausschreiben müssen. Und dann wird der Person of Colour, die eine zentrale Rolle spielt, kaum Bühne oder Character geboten. Ich bin außerdem kein Fan davon, wie er Frauen beschreibt. Auch das sollte wohl zur Zeit passen, ist aber letztendlich nur eine Reproduktion alter Missstände, die man auch anders hätte behandeln können. Die Protagonistin ist, wie meistens in seinen Büchern, eine unheimlich anziehende Frau, die gleichzeitig alle Männer die sie trifft attraktiv zu finden scheint. Mir persönlich hat diese Darstellung nichts gegeben. Der Krimi-Teil waren interessant, darum herum hat einiges gefehlt.
Sehr schönes Buch. Eine Mischung aus Drama, Liebes- und Kriminalgeschichte. Lesenswert!
Arenz bekommt es so toll hin, dass man ein richtiges old berlin feeling hat. So schön! Richtiges Maß an Liebe, Gefühlen, Trauer,…