»Der nächste Abgesang auf den alten Weißen Mann. Der ist in diesem ebenso amüsanten wie blitzgescheiten Roman ein einst gefeierter Journalist, der auf eine junge feministische Bloggerin trifft und auf eine Zeit, die er nicht versteht. Das endet in einer Katastrophe mit Ansage.«
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Ciao
von Johanna Adorjan
»Der nächste Abgesang auf den alten Weißen Mann. Der ist in diesem ebenso amüsanten wie blitzgescheiten Roman ein einst gefeierter Journalist, der auf eine junge feministische Bloggerin trifft und auf eine Zeit, die er nicht versteht. Das endet in einer Katastrophe mit Ansage.«
Aktuelle Rezensionen(3)
3⭐️
Eine großartige und witzige Beobachtung unserer Zeit und des Kulturbetriebs! Teilt in alle Richtungen aus, aber schon sehr gegen alt(ernd)e weiße Männer.
In 'Ciao' von Johanna Adorján geht es um Hans Benedek, der lange Jahre als Journalist arbeitet. Um zu beweisen, dass er bei all den Änderungen noch die Zeichen der Zeit erkennt, will er ein Portrait über die Feministin Xandi Lochner schreiben. Doch kann ein alter, weißer Mann ein Portrait über eine junge, hippe Feministin schreiben? Humorvoll, voller Sarkasmus und schonungslos legt die Autorin in so ziemlich jedes aktuelle Thema unserer Zeit den Finger in die Wunde. Die Geschichte, die wirklich unterhaltsam beginnt hat für mich am Ende ein wenig an Fahrt verloren. Dennoch finde ich den Humor, mit dem Johanna Adorján ihre Gesellschaftskritik einpackt, so einzigartig gut, dass das Buch unfassbar schnell ausgelesen war. Für mich ist 'Ciao' ein lesenswertes, kurzweiliges, aber dennoch in die Tiefe gehendes Buch, was ich nur empfehlen kann!