Empfehlungen basierend auf "Alle drei Tage"
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von Begoña Gómez Urzaiz
Begoña Gómez Urzaiz, geboren 1980, arbeitet als Journalistin und Autorin. Sie hat eine Kolumne in La Vanguardia und schreibt für El País, Vogue und Vanity Fair. Sie unterrichtet journalistisches Schreiben an der Universität von Barcelona. »Mütter, die gehen« ist ihr erstes Buch und wurde in Spanien zum Überraschungserfolg, das nun in zehn Sprachen erscheint. Sie lebt mit ihrer Familie in Barcelona. Christiane Quandt ist Übersetzerin aus dem Spanischen und Portugiesischen und Autorin. Ihr Lyrikdebüt »auf dem zauberberg ist kein platz mehr für alle« erschien 2023 bei etcetera press Berlin. Zuletzt erschien in ihrer Übersetzung der gefeierte Debütroman »So forsch, so furchtlos« von Andrea Abreu. Sie lebt und arbeitet in Berlin.
von Christina Lamb
»Ein Weckruf ... Die Geschichten dieser Frauen werden Sie zum Weinen bringen und dann wütend machen auf die Gleichgültigkeit der Welt.« Amal ClooneyDas erschütternde Schicksal von Frauen in Kriegsgebieten wird gern übersehen, die Aufmerksamkeit gilt meist den Kämpfern an der Front. Dabei wird immer häufiger sexuelle Gewalt gegen Frauen systematisch als Kriegswaffe eingesetzt. Christina Lamb von der »Sunday Times« ist eine von ganz wenigen Kriegskorrespondentinnen. Seit Jahren bereist sie Krisengebiete wie Irak, Syrien, Nigeria und Myanmar und spricht mit den Frauen, Überlebenden, Geflüchteten über ihre Erfahrungen in Kriegszeiten: von Jesidinnen, die von IS-Kämpfern versklavt wurden, bis zur Ärztin im Kongo, die täglich Vergewaltigungsopfer versorgt. Ihnen will sie endlich eine Stimme geben und damit zugleich auf einen Missstand aufmerksam machen: Vergewaltigungen, die zur Massenvernichtungswaffe geworden sind, gehören endlich international geahndet!
von Orna Donath
Darf man es bereuen, Mutter zu sein? Das Buch der wegweisenden Autorin Orna Donath jetzt im Taschenbuch»Regretting Motherhood« thematisiert, was bisher kaum ausgesprochen wird: Dass viele Frauen in der Mutterschaft nicht die »vorgeschriebene« Erfüllung finden. Dass sie ihre Kinder lieben und trotzdem nicht Mutter sein wollen. In ihrem bahnbrechenden Buch lässt die engagierte Soziologin Orna Donath Mütter selbst zu Wort kommen und analysiert anhand vieler Interviews mit Frauen, die bereit waren, ihre ambivalenten Gefühle offenzulegen, die Dimension des Tabus.
von Sibel Schick
Schick nimmt (...) die wichtigsten feministischen Debatten in Deutschland auseinander, sucht Quellen zusammen und korrigiert falsche Aussagen, kurz: Sie räumt auf.
von Tanja Raich
»Interessante und unterschiedliche Perspektiven und Ideen zu anderen und möglichen sowie längst überfälligen Gesellschaftsformen.« Mathilde Magazin, 05.09.2022
von Annabelle Hirsch
»Was für ein Buch! In 100 unglaublich ausgesuchten Objekten wird hier feministische Geschichte geschrieben.« Mia Eidlhuber, Der Standard, 04. März 2023
von Eva Biringer
»Ein Mann bekommt Schmerzmittel. Eine Frau etwas für die Nerven.«Wie weiblicher Schmerz unterschätzt, übergangen und abgewertet wird. Eine feministische ErkundungMänner sollen stark sein, Frauen sind es angeblich nicht. Dabei bekommen sie Kinder und schmerzhafte Perioden, sie leiden häufiger an chronischen Schmerzen und sind stärker von häuslicher und sexueller Gewalt betroffen. Gleichzeitig wird ihr Schmerz weniger ernst genommen und schneller ruhiggestellt: Auf einen schmerzmittelabhängigen Mann kommen gut doppelt so viele Frauen.Was müssen Frauen ertragen, und was tun sie sich selbst an? Gibt es eine spezifische Form von weiblichem Schmerz, und wenn ja, wo liegt sein Ursprung? Und wie könnte eine Welt aussehen, in der weiblicher Schmerz Gehör findet?In ihrem ersten Buch »Unabhängig« zeigt Eva Biringer, wie sich vor allem Frauen mit Alkohol betäuben, um in einer gegen sie gerichteten Welt funktionieren zu können.Mit »Unversehrt« legt Eva Biringer den Finger in die Wunde einer Gesellschaft, die den Schmerz der Frauen systematisch abwertet und gleichzeitig fetischisiert. In der Männerkörper in der Medizin noch immer die Norm sind, Schmerz als Währung für erbrachte Leistung und Lustgewinn akzeptiert ist, während seine unfreiwillige Variante betäubt oder disqualifiziert wird.Ein autobiografisches Plädoyer, weiblichen Schmerz ernst zu nehmen und ein Aufruf an alle Frauen, ihn in etwas Machtvolles zu verwandeln.
von unknown author
Ohne Angst können wir nicht überleben. Doch woran liegt es, dass viele Frauen und Mädchen so viele Ängste haben? Und wie können sie damit umgehen und sie loswerden? Die Psychologin Barbara Voigt und die Ärztin und Journalistin Beate Wagner unternehmen anhand von Studien, Berichten von Betroffenen und Erkenntnissen aus Psychologie, Kultur, Gendermedizin und Biologie eine Reise in die Welt von Frauen und Mädchen mit Ängsten. Zum ersten Mal betrachten sie die Zusammenhänge zwischen sozialen, kulturellen und feministischen Aspekten von weiblicher Angst und erklären u.a. den Einfluss von Hormonen, Erziehung, Vorurteilen oder prekären Situationen wie Altersarmut. Ihr Buch bietet viele praktische Erkenntnisse, wie Ängste durch Selbsthilfe sowie mit medizinischer und therapeutischer Hilfe angenommen, gelindert oder überwunden werden können. „Sie taucht in der Stille auf, wenn du allein bist, oder mitten im Getümmel. Sie begleitet dich, wenn du Altes beschließt und Neues beginnst. Manchmal überrascht sie dich, obwohl du gerade eine gute Zeit hast: Angst hat viele Gesichter. Angst kann sich toll anfühlen oder der blanke Horror sein. Sie kann uns beflügeln und manchmal sogar unser (Über-)Leben sichern. Unser Buch wirft einen umfassenden Blick auf Ängste, seien es deine eigenen oder die deiner Mutter, Tochter oder Freundin. Es vermittelt eine Perspektive, die Angst als ein multifaktorielles Phänomen beschreibt. Angst hat nämlich viel weniger mit dir zu tun, als du vielleicht bisher gedacht hast. Das Wissen um die konkreten Zusammenhänge kann neuen Freiraum schaffen, um besser mit Ängsten klarzukommen. Wir haben das Buch für alle Frauen geschrieben, die mit alltäglichen oder krankhaften Ängsten zu tun haben und die sich einen neuen Umgang mit diesem Gefühl wünschen.“ Barbara Voigt & Beate Wagner
von Juliane Löffler
Was sich 7 Jahre nach #MeToo in Deutschland verändert hatDie preisgekrönte Journalistin Juliane Löffler führt uns hinter die Kulissen ihrer investigativen Arbeit: Sie erklärt, wie Recherchen über Machtmissbrauch und sexualisierte Gewalt ablaufen und was es bedeutet, sich mit Vorwürfen gegen oftmals mächtige Männer an die Öffentlichkeit zu wagen. Dabei wird klar, wie viel Mut Betroffene und Journalist:innen immer wieder aufbringen müssen und wie schwer es ist, gesellschaftliche Backlashs und hartnäckige Narrative von Schuld und Scham zu überwinden. Auf Basis zahlreicher Fälle und Interviews mit Betroffenen und Expert:innen offenbart Löffler die dahinterliegenden Strukturen. Sie zeigt, wie MeToo seit 2017 zu einer globalen Bewegung wurde, unseren gesellschaftlichen Diskurs verändert und ein neues Bewusstsein geschaffen hat. Doch ihre Analyse beleuchtet auch die Risiken von MeToo und verdeutlicht zugleich, wieso Systeme von Machtmissbrauch in Deutschland bis heute fortbestehen.