3.5

Tage wie Salzwasser

von Sita Maria Frey

Format:Hardcover
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"Wunderschön, leicht und spannend und trotzdem tiefgründig. Die Geschichte der beiden Frauen hat mich sofort in ihren Bann gezogen und ihr Schicksal nicht mehr losgelassen."

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
320 SeitenHardcover
Erschienen an: May 2, 2025

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Aktuelle Rezensionen(11)

3.5(51 ratings)
NoraaaRezension von Noraaa

liest sich toll & schnell, auch wenn sie sich die Geschichte zeitweise etwas zieht. Das Ende hat mir trotzdem kurz Gänsehaut beschert.🙈

NiciRezension von Nici

Auf diese Geschichte hatte ich mich so sehr gefreut, ein Roadtrip unter warmer Sonne, Duft nach Meer und mehr, spannende Gespräche, ein Sommergefühl. Leider bin ich herb enttäuscht worden. Habe es mir extra für sonnige, sommerliche Lesestunden aufgehoben. Die Charaktere fand ich durch die Bank unsympathisch. Man spürt zwar irgendwie, dass die Autorin versucht eine Entwicklung reinzubringen, aber das gelingt ihr einfach nicht. Atlanta: unsympathisch ohne Gleichen, arrogant, redet nicht. Will Antworten stellt keine Fragen. Unrealistisch, geht mir auf die Nerven. Dann heißt es wieder sie fragt oft nach, nur jetzt nicht. Der Umgang mit den Schwiegereltern. Ein Gezeter und Gekeife. Nur am Schimpfen. Enza: irgendwas zwischen Jammertal und unselbständig. Klebt mit über 40 Jahren an der Mutter. Nie Interesse an der Familie des Vaters gezeigt, aber sich mit dem Vater verbunden gefühlt. Vieles passt vorn und hinten nicht zusammen. Auch die Nebencharaktere unglaubwürdig, nicht greifbar, Klischeehaft. Die Reise selbst ebenso. Es gibt viele Ungereimtheiten, so wischt Atlanta ihre Nase am Pyjama ab den sie gar nicht besitzt. Sie schläft eigentlich im Kleid. Oder nachfolgendes Zitat: " »>Cest une crise de panique.< Von irgendwoher tauchte eine Frau mit blau gefärbten Haaren auf. Sanft fasste sie Atlanta an der Schulter und wischte ihr wie einem Baby das Erbrochene mit einem Taschentuch aus dem Gesicht. Dann schob sie ihr eine kleine Tablette in den Mund. Ohne nachzudenken, ließ Atlanta es geschehen. Langsam zerfiel die zuckrige Substanz auf ihrer Zunge. Und damit ver- schwanden allmählich auch die Bilder von Malte. Wurden immer kleiner, bis sie wie Seifenblaven zerplatzten. Atlantas Puls beruhigve sich, der Schweiß auf der Stirn trocknete. Und auch ihre Hand, dic mit dem Haltegriff verschmolzen gewesen war, löste sich. Sie konnte wieder auf ihren Beinen stehen. Die blauhaarige Frau lächelte und lief voran in den Großraumwagen. Atlanta fand den für sie reservierten Sitzplatz. Eine wohlige Schwere erfasste sie." Zitat Seite 165 Eine Mitte 30 Jahre alte, Schwangere Frau lässt sich von einer Fremden, die sie nicht versteht, eine Tablette in den Mund schieben ... Also bitte! Diese Szene hat mein Verständnis für dieses Buch komplett gekillt. War es vorher streckenweise unrealistisch, war das der Gipfel. Dazu kommt das eigentlich der komplette Roadtrip sinnlos ist, bis auf das Ende. Keine Beziehung oder Entstehung zu den dort befindlichen Personen. Das hätte so viel Potential gehabt diese Personen mit einzuflechten, den Verlauf der Geschichte beeinflussen lassen, helfen Malte zu verstehen. Dazu braucht es dann den Epilog. Und zwar nur den Epilog. Zwischendrin gar nichts. Zusätzlich versucht die Autorin scheinbar irgendwie eine lesbische Beziehungsentwicklung rein zu bringen aber auch das ist irgendwie nichts halbes und nichts ganzes. Auch zwischendrin mal kurz das Thema Drogenkurier angeschnitten (Klischee Sizilien), Taschendiebe in Marseille und schmutzig (Klischee Marseille, und spannend null Ambition die Tasche wieder zu bekommen, Karten und Handy werden nicht gesperrt, ist halt so), Barcelona ist laut und Party (Klischee Klischee Klischee)... Ich hatte Boden Eindruck die Autorin hatte viele Ideen und ist während des Schreibens immer wieder umgeschwenkt , hat aber nichts fertig gemacht. Insgesamt haben für mich Titel, Klappentext und Geschichte nicht zusammen gepasst. Schade...

JuliaRezension von Julia

Wow, ich bin ein bisschen sprachlos (im guten Sinn natürlich). "Tage wie Salzwasser" erzählt die Geschichte von Atlanta, deren Freund sie schwanger zurückgelassen hat und auch die Geschichte von Enza, die eine Reise nach Sizilien antreten soll. Lieber würde sie bei ihrer Mutter in Deutschland bleiben, doch die Reise ist deren letzter Wunsch. Die beiden Frauen treffen aufeinander und irgendwie entsteht da eine ganz besondere Verbindung. Gemeinsam treten sie diese Reise nach Italien an. Dieses Buch ist etwas ganz Besonderes und ich kann es gar nicht richtig in Worte fassen - man muss es einfach selbst gelesen haben. Es liest sich ein bisschen wie Caroline Wahl oder Anne Sauer und hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Es ist fast ein bisschen spannend, wie es mit diesen beiden Frauen weitergeht und ich obwohl die Themen nicht ganz leicht sind, habe ich das Buch mit einem Lächeln im Gesicht beendet. "Tage wie Salzwasser" ist eine Geschichte voller Abschiede und kleiner Abenteuer, die einem das Leben manchmal vor die Füße wirft und auf die man sich einfach einlassen muss, um Antworten für sich selbst zu finden.

Diana FarussRezension von Diana Faruss

Der Roman handelt von zwei Frauen, die sich zufällig begegnen und gemeinsam eine Reise nach Italien beginnen. Atlanta ist schwanger und wartet auf ihren Freund am Bahngleis. Leider erfährt sie, dass er sich umgebracht hat. Sie fällt in eine Depression und fragt sich immer wieder, warum Malte das gemacht hat und sie mit dem Kind alleine läßt. Dann stößt auf der Straße zufällig mit Enza zusammen, die sich gerade von ihrer Mutter lösen muss. Gemeinsam wollen sie in Italien ihre Verwandten besuchen und auch Maltes Freunde suchen. Atlanta benötigt Hinweise. Diese Reise ist sehr turbulent. Zum Schluss gibt es die Auflösung. Das Buch ist zu langatmig und manche Dinge scheinen mir zu konstruiert.

IsaRezension von Isa

Die Mathematikerin Atlanta, schwanger und vom Suizid ihres Freundes erschüttert, trifft auf Enza, die im Auftrag ihrer todkranken Mutter nach Sizilien reisen soll. Gemeinsam brechen sie auf und finden unterwegs nicht nur Antworten, sondern auch Nähe und neue Perspektiven.

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