3.7

Slow. Einfach leben

von Brooke McAlary, Viola Krauß

Format:Hardcover
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Brooke McAlary fand in einer persönlichen Krisensituation zur Lebensphilosophie des Slow Living und setzt sich seitdem leidenschaftlich dafür ein, unter anderem in ihrem Podcast Slow Home mit über 3 Millionen Downloads. Im Zuge ihrer Lebensumstellung entrümpelte sie ihr Heim von 25.000 Gegenständen, machte sich selbstständig und vertiefte die Verbindung zu ihren Lieben um ein Vielfaches. Sie lebt mit ihrem Mann, zwei Kindern, einem Hund und vier Hühnern in den Blue Mountains in der Nähe von Sidney.

Selbsthilfe, Gesundheit & Lifestyle
288 SeitenHardcover
Erschienen an: September 28, 2018

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Aktuelle Rezensionen(1)

3.7(10 ratings)
NickRezension von Nick

Ich finde das Buch sehr hübsch, es führt in ein spannendes Thema sehr nahbar ein: das achtsame Leben. Damit greift die Autorin selbstverständlich ein Thema auf, dass in der modernen Gesellschaft besondere Bedeutung innehält; in keiner Zeitepoche der Menschheit war das Leben so beschleunigt, so kurzlebig und so auf den schnellen und unnachhaltigen Konsum in einem solchen Ausmaß ausgerichtet. Was. wäre da schöner, als ein Wandel im Denken der Menschen, ein Wandel im Lebensgefühl und im Weltbild, der sich mehr nach Entschleunigung, Achtsamkeit, Poiesis und gesundes, nachhaltiges Miteinander sehnt? <i> "Ich verabscheue die Tatsache, dass selbst ein ansonsten ausgeglichener Erwachsener Zeit auf Instagram verbringt und dabei extrem zwischen Selbstakzeptanz und Selbstgeißelung pendelt (und ich bin zutiefst bestürzt, wenn ich mir vorstelle, was das mit leicht beeindruckbaren Kindern anstellt). Die gesellschaftliche Konditionierung und das Vergleichen und die saublöden Spaßgeschenke stimmen mich traurig. Am allermeisten aber bin ich die Vorstellung leid, dass dies normal sein soll." </i> Das Buch halte ich nicht für revolutionär oder (für mich persönlich) unfassbar augenöffnend, was aber wie ich glaube auch nicht der Anspruch ist. Es verweist aber meiner Meinung nach auf ganz grundlegende Probleme der modernen Gesellschaft und ich kann mir gut vorstellen, dass in den Seiten für den ein oder anderen fremdgesteuerten Menschen umwälzende Denkanstöße zu finden sind. Ich empfehle es jedem, der eine Unzufriedenheit in sich spürt, sie aber auf keine Wurzel zurückführen kann und vielleicht noch nicht mit der Frage konfrontiert wurde, ob nicht vielleicht gewisse Lebensumstände unserer Gesellschaft gar nicht so gesund sind wie angenommen. Es gibt auch ein paar gute Tipps, Achtsamkeit zu üben, sich vom eigenen Handy zu distanzieren, Essen und Schlaf mehr zu ehren, etc. Mein Lieblingskapitel war das über Achtsamkeit. Von mir fünf Sterne, weil es hübsch, lieb und nahbar geschrieben ist und das ein oder andere Zitat beinhaltet, dass ich einfach feier: <i>"Die Digitalisierung hat uns ein Paradox beschert. Wir haben mehr Kommunikation und gleichzeitig weniger Menschlichkeit. Wir sind hyperbeschäftigt und zunehmend isoliert. Wir verfügen über mehr Information und weniger kritisches Denken. Wir sehen mehr Tragödien und haben weniger Mitgefühl. Wir sind privilegierter, aber weniger zufrieden. Wir reagieren empfindlich auf persönliche Beleidigungen und sind unempfindlich dem Leid anderer gegenüber."</i>

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